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2.11.2012 K9/Berlin: Neonazistrukturen zerstören & Trash’n’Smash

Infoveranstaltung und Party

20 Uhr Neonazistrukturen in Brandenburg zerstören

Anlässlich des Naziaufmarsches am 10. November in Frankfurt (Oder), wollen wir im K9 über Nazistrukturen in Frankfurt (Oder) aufklären und uns mit euch einen Film anschauen.

Vor dem Hintergrund der Reichspogromnacht am 9./10. November 1938 stellt der Naziaufmarsch eine gezielte Provokation dar, der diesen jüdischen Trauertag schändet und die Opfer des NS-Regimes verhöhnt.
In diesem Sinne ruft KEIN ORT FÜR NAZIS zur Gegendemonstration auf, damit wir gemeinsam einen erfolgreichen Widerstand gegen die antipolnische, rassistische und antieuropäische Hetze leisten.
Das Bündnis „Kein Ort für Nazis“ betont die Zusammenarbeit mit polnischen Antifaschist_innen. Im Hinblick auf eine sich dem antinationalen Widerstand verpflichtende Gegendemonstration halten wir dies für notwendig und unterstützenswert.
Für einen reisefreudigen Antifaschismus!

22 Uhr Trash’n’Smash

Kommt vorbei um mit uns für das Open Air for Open Minds 2013 das Tanzbein zu schwingen.
Mit dabei sind die legendären DJs Kobold #1 (Pop, Rock, 80s, 90s) und Moskows Rache für Rambo (All Times).

27.1.2012: Vienna Calling! Den WKR-Ball 2012 crashen!

Am 27. Januar 2012, dem Jahrestag der Auschwitzbefreiung, findet der Ball des Wiener Korporationsringes (WKR) statt. Dort treffen sich jedoch nicht nur ein paar Burschenschafter in Frack, Schärpe und Schmiss. Vielmehr ist das Treffen in der Wiener Hofburg, dem Sitz des österreichischen Bundespräsidenten, ein Stelldichein der alten und neuen Rechten Europas.

Im veranstaltenden WKR sind 21 Studentenverbindungen organisiert, die sich politisch in einem Spektrum zwischen national-freiheitlich und völkisch-deutschnational bewegen. Federführend ist hier zum Beispiel die Wiener Burschenschaft Olympia, die bei einer Tagung Eisenach „die Unterwanderung des deutschen Volkes durch Angehörige von fremden Völkern“ befürchtete und immer wieder durch Gäste wie den Holocaustleugner David Irving oder den NPD-Barden Frank Rennicke auffällt.

Komplettiert wird das illustre Treffen beim WKR-Ball von Delegationen diverser Rechtspopulisten wie Pro Köln, der Schweizer Volkspartei, Front National (Frankreich) und Vlaams Belang (Belgien). In Österreich, in der die FPÖ mit Parolen wie „Asylbetrug heißt Heimatflug“ einen Wahlerfolg von 26% einstreichen konnte, wundert es nicht, dass die bisherigen Proteste und Gegendemonstration unter fadenscheinigen Begründungen verboten und kriminalisiert wurden.

Um das Treffen der Freund_innen reaktionärer Krisenlösungsmodelle nicht unbeantwortet zu lassen, ruft das …umsGanze! – Bündnis zusammen mit den Wiener Genoss_innen dazu auf, sich selbst auf die Party einzuladen und den Gästen des WKR-Balls gehörig ins Sektglas zu spucken!

Gegen reaktionäre Ideologien – ob in Deutschland, Österreich oder anderswo! Für den Kommunismus!

Es wird eine Anreise aus Berlin geben.

Quelle

»Offensive gegen Rechts« – WKR Ball verhindern!

Der Ball des Wiener Korporationsrings (WKR) ist eine der größten rechtsextremen Veranstaltungen Europas. Er ist nicht einfach nur eine Tanzveranstaltung, sondern dient der Vernetzung europäischer Rechtsparteien und Burschenschaften.

Im Jahr 1952 wurde der Ball das erste Mal veranstaltet und findet seit 1968 jedes Jahr in der Hofburg statt. Dass der Ball jedes Jahr weitgehend frei von öffentlicher Kritik in diesen repräsentativen Räumen veranstaltet wird, ist ein Grund, warum sich das Bündnis Offensive gegen Rechts gegründet hat.

Im Jahr 2010 wurde die angemeldete Gegendemonstration von der Polizei über Stunden eingekesselt und mehr als 500 Personen bekamen Verwaltungsstrafen. Im Jahr darauf wurden gleich alle Demonstrationen von der Polizei untersagt, was einen offiziellen Protest unmöglich machte. Dennoch demonstrierten mehrere hundert Menschen gegen den WKR-Ball, wobei die Polizei auch hier nur massive Repression entgegen zu setzen wusste.

 

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