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18.4.2014 Schokoladen/Berlin: SONIC BOOM: Twitchblades (Punk-Berlin) & Fancy Dolls (New Wave/Punk-Goslar)

anschließend legt DJ Dada auf
Twitchblades-Bandgründung einfacher als gedacht!
Man muss dazu lediglich zum „Not Amused“ Konzert, im Rauchereck „Tainted Love“ mit krächzen und Puff! … schon ist man die Sängerin einer neuen Band!
Von einer charmanten Schlagzeugerin, die dann auch noch gleich einen charmanten Gitarristen in petto hat, lässt man sich auch nicht zwei Mal bitten.
Irgendwas fehlt aber noch… und einige Tage später in Berlin… irgendwann zwischen „GLC“ und „I’m Civilised“ stand sie da. Die neue Bassistin, die es an diesem Abend zu finden galt. Keiner der 3 bisherigen Bandmitglieder hätte wirklich geglaubt, dass sich das Motto des Abends „heute suchen wir uns beim Menace Konzert im Wild at Heart noch eine Bassistin“ einzuhalten wäre.
Aber… Wunder gibt es immer wieder und da der Bass gerade bestellt war und bald eintreffen sollte haben sich so sprichwörtlich passend Arsch und Eimer gefunden. http://twitchblades.com/index.html
https://www.facebook.com/krawuppdich

25.8.2012 Clash/Berlin: Peilsenderversteigerung und Party

Im vergangenen Jahr wurde an einem PKW von AktivistInnen aus unserer Struktur ein GPS-Ortungsgerät gefunden. Dieses war im Träger hinter dem hinteren Stoßfänger mit Hilfe von Magneten befestigt.
An diesem Samstag soll es nun den Besitzer wechseln…

Im vergangenen Jahr wurde an einem PKW von AktivistInnen aus unserer Struktur ein GPS-Ortungsgerät gefunden. Dieses war im Träger hinter dem hinteren Stoßfänger mit Hilfe von Magneten befestigt. Der Peilsender besaß eine eigene und leicht wechselbare Stromversorgung (Akku mit seperatem Anschluss), weshalb wir davon ausgehen, dass es für längere Zeit an dem Fahrzeug befestigt war und auch bleiben sollte. Der Peilsender befindet sich derzeit bei einem Anwalt.

Nicht nur durch die Spekulationen bzgl. des Netzwerks Freiheit für alle politischen Gefangenen im aktuellen Berliner Verfassungsschutzbericht 2011 können wir davon ausgehen, dass der Peilsender nur ein Teil der Überwachung und Repression ist, mit der wir und andere Strukturen zunehmend konfrontiert sind. Gleichzeitig lässt der Bericht uns auch erahnen, worauf die Repressionsbehörden spekulieren: Auf Einschüchterung und die legitimatorische Basis für kommende Repression.

Umso wichtiger und notwendiger ist es, von Anfang an Solidarität zu organisieren! Daher rufen wir zur Solidarität auf und versteigern unseren Peilsender.

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Rechte Hooligans versuchen Konzertbesucher anzugreifen

Am Abend des 17. Februar 2012 kam es in der Duisburger Innenstadt zu einem Angriff 20 rechter MSV-Hooligans, offenbar Mitglieder der bekannten und selbsternannt unpolitischen “Division Duisburg”, auf ein Konzert der antifaschistischen Oi-Punk Band “Stage Bottles” im Djäzz Jazzkeller, bei dem laut Polizeibericht drei Personen vor dem Laden verletzt wurden – darunter wohl auch ein MSV-Fan – was eine Fußballauseinandersetzung unwahrscheinlich erscheinen lässt. Die Motivation für den Angriff kann in der Anwesenheit zahlreicher angeblich linker St. Pauli-Fans gefunden werden, welche zuvor das Gastspiel ihrer Mannschaft beim MSV Duisburg besuchten.

Zwei der Angreifer konnten offensichtlich noch vor Ort durch die Polizei festgenommen werden, eine politische Dimension scheint die Polizei – wie so oft – auch in diesem Übergriff nicht zu sehen, in ihrem Bericht suggeriert sie wieder einmal dass die Ursache in fußballspezifischem Rowdytum zu suchen ist. Polizeisprecher van der Maat behauptet, dass die Polizei keine “konkreten Erkenntnisse” über die Verbindungen zwischen Neonazis und der Hooligangruppe “Division Duisburg” habe. Wir können daher nur erneut auf den Jahresbericht, der das Gegenteil belegt, hinweisen.

Veröffentlichungen zu dem Thema von: Plastic Bomb | derWesten 1 | derWesten 2

Quelle

Russland: Erneuter Mord an Anarchisten und Antifaschisten

Am 9. Februar um 6.30 Uhr morgens wurde in Samara in der Nähe des Physikalischen Institutes P.N. Lebedeva der Russischen Akademie der Wissenschaften („PIAW“), ein junger Mann tot aufgefunden. Um 8:00 traff die Polizei am Ort ein. Um 11.00 Uhr die Mutter des Verstorbenen darüber in Kenntnis gesetzt. Es handelt sich um Nikita Kalin, einen 20-jährigen Aktivist und Mitglied der Treffen „für faire Wahlen“. Spuren weisen auf einen gewaltsamen Tod hin.

Nach Angaben seiner Mutter Elena Kalina, zeigte der Körper mehrer Messerstichverletzungen, mehrere Rippenbrüche und Kopfverletzungen. Zur Zeit ist einen Verdächtiger festgenommen. Er wird verdächtigt an der Ermordung beteiligt gewesen zu sein, an seiner Kleidung wurde das Blut des Opfers gefunden. Nikitas persönliche Gegenstände wurden nicht angerührt, Raubmord wird nicht in betracht gezogen. Zufolge der Art und Anzahl der Verletzungen wurde der Angriff von einer Gruppe von Menschen verübt, so die Zeitung „Iswestija“. Allerdings weigert sich der Verdächtige, geboren 1989, Komplizen zu nennen, und bestreitet jegliche Beteiligung an dem Mord.
„Der Mord geschah am 9. Februar. Auf dem Körper Kalins wurden sechs Stichwunden gefunden. Im Moment ist der Verdächtige wegen Mordes verhaftet. Wir haben keine Beweise dafür, dass ein Verbrechen ausschließlich aus nationalistischen Motiven stattgefunden hat. Vorläufig ist die Hauptversion – Mord durch häusliche Gewalt“ so die Pressesprecherin Helen Shkaevu von Interfax ( http://www.interfax.ru/news.asp?id=231802).

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3.3.2012 Naziaufmarsch in Münster stoppen

Am 3. März 2012 wollen Nazis in Münster aufmarschieren. Die letzten Aufmärsche im Februar und Mai 2006 scheiterten kläglich am Widerstand von Antifaschist_innen aus Münster. Nun also ein neuer Versuch. Verantwortlich für den Aufmarsch zeichnen sich die so genannten Nationalen Sozialisten Münster, Anmelder ist allerdings der Hammer Neonazikader Sascha Krolzig. In Münster hat sich nun ein sehr breites politisches Spektrum unter dem Aufruf „Keinen Meter den Nazis – Solidarisch gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung“ gefunden. Erklärtes Ziel des „Keinen Meter“-Bündnis ist die Verhinderung des Naziaufmarsches durch Blockaden.

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Dresden-Razzia nun auch in Berlin

Heute früh (13.10.2011) haben Beamte der »Soko 19/2« der Kripo Dresden zusammen mit einem Dresdner Staatsanwalt und dem Berliner LKA auch zwei Wohnobjekte in Berlin durchsucht. Der Betroffene soll mittels Megafon auf eine Gruppe von 500 Anti-Nazi-Aktivisten eingewirkt haben, eine Polizeikette zu überwinden. Bei der Durchsuchung wurden u.a. Mobilfunkgeräte und Speichermedien beschlagnahmt. Ein Megafon wurde nicht gefunden.
Die Razzia reiht sich ein, in einen großen Rundumschlag gegen Anti-Nazi-AktivistInnen, die am 19. Februar 2011 den Naziaufmarsch in Dresden verhinderten

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