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12.4.2014 Bunte Kuh/Berlin-Weissensee: RASH & Disorderly III

Unter dem Motto „Unpolitisch sein heißt: politisch sein, ohne es zu merken!“ veranstalten wir als Red & Anarchist Skinheads Berlin-Brandenburg bereits zum dritten Mal unser antifaschistisches „RASH & Disorderly“-Festival als Gegenveranstaltung zum kommerziellen „Punk & Disorderly“-Festival. Auch dieses Jahr sollen auf dem „Punk & Disorderly“-Festival erneut Bands aus der rechtsoffenen Grauzone wie u.a. „OHL“, „Stomper 98“ und „Booze & Glory“ spielen. Da „MAD Tourbooking“ anscheinend auch im Jahr 2014 nicht gewillt ist irgendetwas an dieser mehr als fragwürdigen Konzertpolitik zu ändern, werden wir Euch am 12.4.2014 im selbstverwalteten Jugendzentrum „Bunte Kuh“ in Berlin-Weissensee mit 3 schicken & musikalisch/textlich straigt antifaschistischen Bands einen hoffentlich gelungenen & kämpferischen Konzertabend bereiten.

Wir finden es enorm wichtig DIY-Läden wie die Bunte Kuh, die KvU, die Köpi, die Baiz u.v.a. immer wieder durch Gentrifizierung bzw. Räumung bedrohte  Freiräume aktiv zu unterstützen. Dieses Mal haben wir die Bunte Kuh als Veranstaltungsort ausgewählt, da dieser Ort momentan stark bedroht ist und es enorm wichtig ist diesen als Anlaufstelle für alle linken Jugendlichen im Berliner Nordosten dauerhaft zu erhalten. Gerade in Stadtteilen wie Weissensee – wo es nach wie vor auch eine Menge aktive Nazis gibt – sind selbstbestimmte Orte für die Entstehung bzw. Etablierung von antifaschistischen & im Allgemeinen systemkritischen jugendlichen Sub- bzw. Gegenkulturen enorm wichtig. Und genau deshalb hoffen wir am 12.4. auf Eure zahlreiche Unterstützung! No racism, no fascism, no sexism! Smash the greyzone!

Einlass: 20.00 Uhr – Beginn: 21.00 Uhr Eintritt: billig!

Es gibt Soligetränke & eine Aftershowparty mit DJ Dolphin Lord welcher Euch 77’s 80’s 90’s 00’s & das Beste von heute Punk, aber ooch „andere“ Musik zum mitsing & ausrastn präsentieren wird!

Folgende Bands bitten zum Tanze:

Enraged Minority (AFA-Streetpunk aus Freiburg): http://enragedminority.blogsport.de/

IchSucht (AFA-Punk aus Hamburg): http://ichsuchthamburg.blogspot.de/

Bier Iki Ütsch (Punk aus Potsdam): https://www.facebook.com/pages/Bier-Iki-%C3%9Ctsch/133592276702158

Bunte Kuh:

https://de-de.facebook.com/bunte.kuh.weissensee

http://www.buntekuhverein.de/

www.red-skins.de

12.4.2014 Bunte Kuh/Berlin: RASH & Disorderly III

Unter dem Motto „Unpolitisch sein heißt: politisch sein, ohne es zu merken!“ veranstalten wir als Red & Anarchist Skinheads Berlin-Brandenburg bereits zum dritten Mal unser antifaschistisches „RASH & Disorderly“-Festival als Gegenveranstaltung zum kommerziellen „Punk & Disorderly“-Festival. Auch dieses Jahr sollen auf dem „Punk & Disorderly“-Festival erneut Bands aus der rechtsoffenen Grauzone wie u.a. „OHL“, „Stomper 98“ und „Booze & Glory“ spielen. Da „MAD Tourbooking“ anscheinend auch im Jahr 2014 nicht gewillt ist irgendetwas an dieser mehr als fragwürdigen Konzertpolitik zu ändern, werden wir Euch am 12.4.2014 im selbstverwalteten Jugendzentrum „Bunte Kuh“ in Berlin-Weissensee mit 3 schicken & musikalisch/textlich straigt antifaschistischen Bands einen hoffentlich gelungenen & kämpferischen Konzertabend bereiten.

Wir finden es enorm wichtig DIY-Läden wie die Bunte Kuh, die KvU, die Köpi, die Baiz u.v.a. immer wieder durch Gentrifizierung bzw. Räumung bedrohte  Freiräume aktiv zu unterstützen. Dieses Mal haben wir die Bunte Kuh als Veranstaltungsort ausgewählt, da dieser Ort momentan stark bedroht ist und es enorm wichtig ist diesen als Anlaufstelle für alle linken Jugendlichen im Berliner Nordosten dauerhaft zu erhalten. Gerade in Stadtteilen wie Weissensee – wo es nach wie vor auch eine Menge aktive Nazis gibt – sind selbstbestimmte Orte für die Entstehung bzw. Etablierung von antifaschistischen & im Allgemeinen systemkritischen jugendlichen Sub- bzw. Gegenkulturen enorm wichtig. Und genau deshalb hoffen wir am 12.4. auf Eure zahlreiche Unterstützung! No racism, no fascism, no sexism! Smash the greyzone!

Einlass: 20.00 Uhr – Beginn: 21.00 Uhr Eintritt: billig!

Es gibt Soligetränke & eine Aftershowparty!

Folgende Bands bitten zum Tanze:

Enraged Minority (AFA-Streetpunk aus Freiburg): http://enragedminority.blogsport.de/

IchSucht (AFA-Punk aus Hamburg): http://ichsuchthamburg.blogspot.de/

Bier Iki Ütsch (Punk aus Potsdam): https://www.facebook.com/pages/Bier-Iki-%C3%9Ctsch/133592276702158

Bunte Kuh:

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Konzertbericht Rash and Disorderly 2013

Bereits zum zweiten Mal fand vom 12.-13.4.2013 das RASH and Disorderly in Berlin statt. Es wurde ins Leben gerufen, um  ein klar antifaschistisches Gegengewicht zum Grauzonen – Festival Punk and Disorderly zu schaffen, daher findet es nicht zufällig am selben Wochenende statt.

Weiter stand das diesjährige Motto für die Solidarität mit russischen Genossen_innen, die schon seit geraumer Zeit im Knast sitzen. Daher war es auch ein Soli-Konzert für die Genossen_innen.

Die Locations dieses Jahr waren am Freitag das Cortina Bob, und am Samstag , wie schon im Vorjahr, die Köpi. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle an beide Locations, für den Support!

Freitag

12.4.2013

Los ging es wie gesagt am Freitag im Cortina Bob. Es spielten folgende Bands:

Kira Kanoa ( Punkrock/ AFA HC aus Neuruppin)

Notgemeinschaft Peter Pan ( Punkrock aus Hamburg)

Subestimados ( AFA-OI!  aus Madrid)

Am Freitag ging es entspannt los, das Aufbauen  ging aufgrund zahlreicher helfender Hände recht flott, so dass man rechtzeitig in den Abend starten konnte. Das Cortina Bob füllte sich auch nach und nach, so dass es um kurz vor 21:00 Uhr mit Kira Kanoa losgehen konnte. Diesen legten gleich mit einem großartigen Mix aus Punk und Hardcore los, ihr kraftvoller Punkrock mit Frauengesang ging gleich ins Ohr, und auch die strikt Antifaschistischen Texte wussten auf Anhieb zu gefallen. Eine junge Band, die es in Neuruppin bestimmt nicht immer einfach haben wird, und von der man in Zukunft bestimmt noch einiges hören wird. Mir haben sie auf jeden Fall sehr gefallen.

Konzertbericht Rash and Disorderly 2013 weiterlesen

RASH and Disorderly Konzertbericht

RASH and Disorderly Konzertbericht

 

Um gegen das alljährliche Grauzonen Festival „Punk and Disorderly“ ein Zeichen zu setzen,indem wir uns gegen die stetige Kommerzialisierung und Vereinnahmung von Rechtsoffenen wehren, entschlossen wir uns, als RASH Berlin/Brandenburg, RASH Stuttgart und Einzelpersonen, ein Festival zu organisieren, welches unseren konsequenten, antifaschistischen Anspruch zum Ausdruck bringt. Das „RASH and Disorderly“ war geboren!

Auf Grund verschiedenster Interventionen Seitens MAD Tourbooking, dem Veranstalter des „Punk and Disorderly“, wurde uns die Suche nach einer geeigneten Location massiv erschwert. Veranstaltungsorte, die eine eindeutige antifaschistische Ausrichtung haben, sehen sich im Würgegriff von MAD Tourbooking, begründet durch die Abhängigkeit von kommerziellen Veranstaltungen, um Ihre Locations finazieren zu können. Für uns ein ganz klares Zeichen, dass etwas passieren muss.

Da autonome Zentren, zumindest nicht vollständig, den kapitalistischen Zwängen unterlegen sind, erschien uns die „Köpi“ in Berlin als potenzieller Veranstaltungsort. Zudem unterstützen sie uns vollinhaltlich in unserer antifaschistischen und antikapitalistischen Ausrichtung. Wir konnten also ein Festival nach dem traditionellen DIY-Prinziep organisieren! Als Schwerpunkt und Hauptaugenmerk stand die Solidarität mit unseren Genossen „Smily“ und „N.“, die durch ihr antifaschitisches Engagement massiven, staatlichen Repressionen unterworfen sind.

Die Nachfrage nach dem „RASH and Disorderly“ war enorm, und somit war es kein Zufall, dass die „Köpi“ komplett ausverkauft war. Ein Line-Up mit Bands, für die Subkultur mehr bedeutet als Saufen und Party machen, und die Solidarität mit unseren von Repression betroffenen Genossen, aber auch die Solidarität mit uns als Konzertveranstalter, waren mehr als Gründe dafür. Danke an alle die anwesend waren und uns unterstützten. – Unity is the way we win –

Als erste Band des Abends trat die Schwäbisch Gmünder Polit/HC Combo „Wasted Youth“ auf die Bühne. Wie immer mit fetten, vorantreibenden Sound, mit klarer Antifa Attitude! Jeder Song verkörpert eine Message und so wie es sein muss, bekommt die sogenannte „Grauzone“ mit dem Smash-Hit „Fight the Scum“ auch ihr Fett weg. Mit ihrem Song „Remembering means Fighting“ drücken sie zusätzlich ihre grenzenlose Solidarität mit allen Opfern rassistischer und faschistischer Gewalt aus und unterstützen somit auch das Bündnis „Siempre Antifascista“ aus Berlin.

Weiter im Text geht’s mit den „Produzenten der Froide“ aus Stuttgart, die mit Ersatzbasser und ihrem „Assi-Rock“ in altbekannter Manier überzeugten. Mittlerweile gelten sie im bundesweiten Grauzonenspektrum als meistgehasste Band, weil sie erkannt haben, welche Probleme es mit sich trägt, wenn nicht bzw. zu wenig auf die erzwingliche Konzertpolitik geachtet wird . Sie entschieden sich diesem Scum den Rücken zu kehren und distanzierten sich selbstständig aus diesen Kreisen.Als Zeichen gegen die „Grauzone“, aber sicherlich auch als Stellungname zu ihrer Vergangenheit, bretterten sie den Song „Ich scheiß auf euren Oi!“ von der Bühne. Das Publikum war davon so angetan, dass sie es sogar ein zweites mal spielen mussten.

Der Hauptact und Headliner des Abends waren aber „Non Servium“ aus Madrid, die es mit ihrer „Antifa Combat Tour“ und mit dem Angebot für uns und unter unserem Motto auftreten zu können, aufs „RASH and Disorderly“ zog. Ca. 1,5 Stunden gab es ihren „Brutal Oi-Core“ auf die Ohren. „Non Servium“ ist eine der bekanntesten spanischen Oi!-Bands. Textlich legen sie sehr viel Gewicht auf ihre klaren politischen Aussagen.“Espiritu del Oi!“, eine ihrer Hymnen, spricht sich klar gegen sogenannte „Unpolitische“ aus, und verkörpert den wirklichen Spirit des Oi!.
Die Band ist zudem aktiv in der „BAF – Brigada Antifascista“, eine in Madrid aktive Struktur für den aktiven Kampf gegen Nazis.

Für die inhaltliche Ausrichtung unseres Konzertes wurde der RASH BB Infotisch aufgebaut, wo es sämtlichen Stuff von Literatur und Theorie bis hin zu Fanzines und Aufkleber gab. Zusätzlich haben die Bands ihr Merchandise unter die Leute gebracht.

Anwesend waren ausschließlich korrekte Konzertbesucher_innen was zum Großteil aus Punks, Skinheads, Hardcorekids und Antifas bestand. Diese bunte Mischung hat uns erneut gezeigt wie wichtig unsere (Sub)Kulturarbeit ist, und dass unsere Szene noch nicht komplett zur Popkultur verkommen ist.

Letzteres noch vielen Dank an „MAD – Tourbooking“! Wir haben uns köstlich über die Ansage von „Non Servium“ life on Stage amüsiert. „Non Servium“ haben ausschließlich betont, dass sie nie auf dem „Punk and Disorderly“ auftreten werden, und dass sie sich in Zukunft weiter konsequent gegen Nazis und Symphatisanten zu Wehr setzen. Schön das es immer noch Bands gibt die sich nicht dem Kommerz verkaufen, sondern ihren Idealen treu bleiben. Da hilft selbst so ein großzügiges Angebot von MAD – Tourbooking nichts :)!

Wir, als RASH Berlin/Brandenburg, vermuten ganz stark, dass das „RASH and Disorderly“ neben dem „Ultrash“ und dem „Siempre Antifascista“ ebenfalls zur Jahresaufgabe wird!

The Spirit alives!

Keep on Keeping on!

Eure RASH Berlin/Brandenburg Crew!

(///)

 

 

Stellungnahme von RASH Berlin-Brandenburg zum RASH & Disorderly

Seit Jahren findet in Berlin ein großes “Punk”-Festival  statt, welches in den letzten Jahren mehr und mehr der Kommerzialisierung und Entpolitisierung der Punk und Skinhead Szene vorantreibt.

Bei diesem, von MAD-Tourbooking organisiertem Festival, spielen auch immer wieder sogenannte „Grauzonebands“, die sich selbst als „unpolitisch“ bezeichnen aber auch gerne mal mit Bands aus der Rechtsrockszene zusammenspielen. Auch dieses Jahr wurde das Lineup des Festivals so zurechtgeschnitten, dass damit eine möglichst breite Mischung an zahlungswilligem Publikum erreicht wird. Mit diesem Konzept ist es für Menschen mit einem antifaschistischen Selbstverständnis unausweichlich, dass sie auf dem Konzert auf rechtsoffene Erscheinungsbilder treffen.

Wir haben darauf keinen Bock und möchten mit unserer Version, dem RASH & Disorderly, am 14.04.2012 eine Alternative bieten und aufzeigen, dass es durchaus möglich ist ein Konzert auf die Beine zu stellen, auf dem Menschen ganz ungestört vom Kapitalisierungsdruck innerhalb der Szene und unpolitischen Rechtsrockkuschlern  ihre Musik genießen, und dabei den antifaschistischen und antirassistischen Geist ihrer Subkultur bewahren können.

Jedoch gestaltete sich die Organisation des Konzertes schwieriger als gedacht. Es war nicht etwa das Problem Bands zu finden, welche die oben beschriebenen Ansichten teilen und sich klar gegen die „Grauzone“ positionieren. Das Problem stellte sich ziemlich bald bei der Suche nach einer Lokalität heraus:  MAD-Tourbooking sieht sich wohl in Ihrer lukrativen Monopolstellung in Berlin gefährdet. So wurde die Suche nach einem geeigneten Veranstaltungsort im alternativen Berlin durch Interventionen massiv erschwert und führte zu einer mehrmaligen Verlegung. Die Betreiber der Veranstaltungsorte sahen sich aus Angst vor Übergriffen und Problemen beim Buchen zukünftiger Konzerte gezwungen ihre Zusagen zurückzunehmen.

Zwar ließ sich dieses Problem kurzfristig lösen, da es in Berlin noch wenig autonome Freiräume gibt, die sich weiterhin dem Würgegriff der Musikmafia in Ihrer kapitalistischen Verwertungslogik entziehen, dennoch zeigen diese Vorfälle die Notwendigkeit, der einseitigen Vereinnahmung der Subkultur entschlossen entgegenzutreten und die zunehmende Entpolitisierung innerhalb der Szene aufzuhalten.

Jetzt erst Recht: 14.04.2012 – RASH & Disorderly mit Non Servium (Madrid), Produzenten der Froide (Stuttgart) und Wasted Youth (Schwäbisch Gmünd) in der Köpi (Köpenicker Str. 137).

Red & Anarchist Skinheads Berlin-Brandenburg am 30.3.2012

RASH & Disorderly | 14.04.12 | Köpi Berlin

News (Stand: 26.3.2012): Am Freitag Abend (23.3.) kam es bei einem Konzert von Non Servium und KOP im „Strioka“ in Manresa im Rahmen der Antifa Kombat Tour zu einer schweren Naziattacke auf Besucher_innen des Konzertes. Mindestens 3 Antifaschist_innen wurden verletzt – einer davon lebensgefährlich und liegt laut unseren Informationen zur Zeit im Koma und wird intensivmedizinisch versorgt! Infos zu dieser üblen Naziattacke gibt es bisher nur auf spanisch: 1, 2 Dieser Vorfall zeigt uns einmal mehr wie wichtig eine Grenzen überschreitende antifaschistische Solidarität heutzutage wieder ist!

(Stand: 22.3.2012): Aufgrund verschiedener massiver Interventionen seitens M.A.D. Tourbooking (Veranstalter des P&D) mussten wir unsere Festivallocation erneut verlegen. Das Konzert findet nun definitiv in der Köpi statt! Jetzt erst recht! Wir hoffen auf Euer zahlreiches Erscheinen! Fight back the greyzone! Siempre antifascista!

Es spielen Non Servium (AFA-Streetpunk aus Madrid), Produzenten der Froide (AFA-Oi! aus Stuttgart) und Wasted Youth (AFA-Streetpunk/HC aus Schwäbisch Gmünd).

Einlass: 21.00 Uhr Beginn: 22.00 Uhr

Mögliche Gewinne gehen als Soli an unsere von Repression betroffenen Genossen Smily (Infos: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13) und N. (Infos: 1, 2)!

AFRA RASH Bustour nach Berlin aufs RASH & DISORDERLY! ///

Auf zum RASH And Dis­or­der­ly Fes­ti­val!

Ein­mal mehr tre­ten wir dem allg. an­er­kann­ten Rechts­po­pu­lis­mus und der Kom­mer­zia­li­sie­rung der Skin­head- und Punk­rock­sze­ne, die jah­re­lang auf Kos­ten von Idea­len und ech­ter Sub­kul­tur Hand in Hand gin­gen, ge­schlos­sen ent­ge­gen. Wie der Name schon er­ah­nen lässt, ist es kein Zu­fall dass sich die­ses Fes­ti­val am sel­ben Wo­chen­en­de wie das „Punk And Dis­or­der­ly Fes­ti­val,“ und dann auch noch in der sel­ben Stadt, er­eig­nen wird. Wir haben es zum Kot­zen satt dass dort jedes Jahr auf’s Neue linke Bands mit rechts­of­fe­nen Com­bos zu­sam­men ge­bucht wer­den, damit sich die Grau­zo­ne wie­der die Hände in Un­schuld wa­schen kann, wäh­rend­dem sie mit rechts schon längst wie­der an­pros­tet. Dass dort seit ge­rau­mer Zeit jedes Jahr Fa­schos aus bei­spiels­wei­se Mar­seil­le an­we­send sind nur weil sie in Ber­lin kei­ner kennt, glaubt von uns kei­ner mehr. Dafür waren aus un­se­rer Sicht auch ein­fach schon zu oft deut­sche Na­zi-Punks/Skins an­we­send. Auch die End­stu­fe-Crew fand sich dort ja recht häu­fig ein, was uns bei der all­jähr­li­chen Band­mi­schung auch nicht wei­ter ver­wun­dert, so ist das eben im Mu­sik­busi­ness. Wir schei­ßen aber auf deren Busi­ness! Ge­nau­so wie auf ihre däm­li­che A-Po­li­tik gemäß der Ex­tre­mis­mus­theo­rie. So einen Dreck zu sup­por­ten kann man un­se­rer Mei­nung nach auch nicht damit be­grün­den dass man ir­gend­wann mal vor 20 Jah­ren Häu­ser be­setzt hat. Wir wol­len uns dif­fe­ren­zie­ren und das auch zei­gen!
„Fa­scism doesn‘t start with con­cen­tra­ti­on camps!“
Kommt zum re­vo­lu­tio­nä­ren RASH And Dis­or­der­ly Fes­ti­val nach Ber­lin!