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7.7.2014 Tristeza/Berlin: „Alle Jahre wieder: Fußball & Nationalismus“.

Tristeza: Infoabend
„Alle Jahre wieder: Fußball & Nationalismus“. Im Rhythmus internationaler Fußballturniere entdeckt Deutschland den schwarz-rot-goldenen Merchandise. 11 Paar behaarter Männerbeine lösen mediale Hysterie aus, versammeln hunderttausende zu Public Viewings und bewegen Menschen dazu, ihre Autos mit Fähnchen zu bestücken. Dabei ist seit der Heim-WM 2006 stets zu hören, dass der weltoffene Party-Patriotismus ein neues Selbstbewusstsein ausgelöst habe, dass nicht in der Tradition eines altbackenen Nationalismus stünde und weniger gefährlich sei. Doch ist diese Einschätzung kritisch zu diskutieren. Was bedeutet es, wenn sich das nationale Kollektiv im Fußball entdeckt und was sagt das über die Funktion von Nationalstolz aus? Ist dessen modernisierte Variante wirklich weniger ausgrenzend oder bleibt ein aggressiv zu Tage getragener Nationalismus stets verborgen, um im Notfall mobilisiert werden zu können? All dieser Fragen und noch viel mehr Themen werden wir uns an diesem Abend gemeinsam annehmen. Mit Gerd Dembowksi.
 
Eintritt frei! Beginn: 19.30 Uhr

9.4.2014 About Blank/Berlin: Antifa-Podiumsdiskussion: Gegen die AfD,aber wie?

Bei den zurückliegenden Bundestagswahlen scheiterte die neu gegründete „Alternative für Deutschland (AfD)“ nur denkbar knapp an der entscheidenden 5%-Hürde. Bei den im Mai bevorstehenden Europa-Wahlen ist mit dem Einzug ins EU-Parlament zu rechnen. Professionalität, seriöses Auftreten und finanzstarke Netzwerke im Hintergrund machen die AfD zur ersten Partei in der BRD rechts der CDU mit berechtigten Aussichten auf einen dauerhaften politischen Erfolg.

Der Name der Partei ist dabei Programm: Der starke, souveräne (deutsche) Nationalstaat wird als Erlösungsformel ins Feld geführt, der seine Staatsbürger_innen zuverlässig gegen die Folgen ökonomischer Krisenhaftigkeit abschotten soll. Hinter diesen Ideen antidemokratischer Vordenker_innen sammeln sich neoliberale Marktapologet_innen, rechtskonservative Aristokrat_innen und abgehängte, homophobe Kleinbürger_innen gleichermaßen. Eine politische Vergangenheit in extrem rechten Organisationen lässt sich ihnen zumeist nicht nachsagen. 
Die AfD entzieht sich weitgehend der Einordnung ins Spektrum des klassischen Rechts­populismus. Reaktionäre Positionen gibt es in der Partei allerdings zu hauf: Die Agitation gegen eine „Einwanderung in die deutschen Sozialsysteme“, Gendermainstreaming als „weltanschauliche Umerziehungsmaßnahme“, bis hin zur Forderung nach „Deutsch-Quoten“ im Radio.

Wie kann eine notwendige emanzipatorische Kritik an der AfD und ihren Positionen aus linker Perspektive aussehen? Welche Interventionsmöglichkeiten abseits eingeübter antifaschistischer Reaktionsmuster kann es geben? Über diese Fragen möchten wir diskutieren mit Dieter Plehwe (Wissenschaftszentrum Berlin) und Gerd Wiegel (Antifaschismus-Referent der Bundestagsfraktion „Die Linke“).

09.04.2014, 19.30 Uhr, ://about blank (Markgrafendamm 24c, Ostkreuz)

Eine Veranstaltung der Antifa Friedrichshain und der Autonomen Neuköllner Antifa

Und danach weiter diskutieren auf dem Antifa-Kongress!
Antifa in der Krise?! Internationaler Kongress, 11.–13. April 2014, Berlin
>>> www.antifa-kongress.org

9.4.2014 New Yorck/Berlin: Offenes Treffen: Auswertung und Ausblick zur Antirepressionsdemo am 22.März 2014

Es ist viel geredet und geschrieben worden. Schon einige Wochen sind vergangen, seit der heiß diskutierten Antirepressionsdemo am 22. März 2014 in Berlin. Über die Ereignisse von jenem Samstag und das, was danach bleibt und vlt. noch kommen mag, wollen wir knapp drei Wochen nach der Demo diskutieren. Es stellen sich viele Fragen, die wir mit euch gemeinsam diskutieren möchten. Es soll nicht nur um die Einschätzungen zur 17 Uhr-Demo in Berlin gehen. Es wird hoffentlich auch um Demonstrationskultur in Berlin und die Perspektiven von Antirepressionsarbeit in Politik und Alltag gehen.

Der Vorbereitungskreis der Demo wird im Vorfeld außerdem eine Stellungnahme zu den Ereignissen vom 22. März veröffentlichen. Auch die wollen wir gemeinsam diskutieren.

Mittwoch, 9. April um 18.30 im New Yorck (im Bethanien)Mariannenplatz 210997 Berlin

Weitere Infos unter: https://antirep2014.noblogs.org/

13.2.2014 New York im Bethanien/Berlin: 3. Offenes Treffen für Selbstorganisierung

Offenes Treffen zur Selbstorganisierung. Im letzten Monat haben bereits zwei Treffen stattgefunden, um mal wieder in einem größeren Zusammenhang über Themen wie Kommunikation, Kooperation, direkte Aktionen und Kontinuität der linken Kämpfe zu diskutieren. Es wurde festgestellt, dass das Bedürfnis nach diesem Austausch sehr groß ist und wir dringend Räume brauchen um dem gerecht zu werden. Wie das konkret aussehen soll bleibt weiterhin zu diskutieren, ob in Form eines montalichen Treffen oder spontan und themenspezifisch. Für das nächste Treffen haben wir als Schwerpunkt den Kampf gegen die drohende O-Platz-Räumung gesetzt. Ausserdem wollen wir über einige Punkte diskutieren, die in dem letztens erschienenen „Einige Anmerkungen zum Bedarf nach offenen Treffen in Berlin“ angestoßen wurden.

19 Uhr // New York im Bethanien // Berlin Kreuzberg

There will be an english translation during the meeting. The text can also be found in english (https://linksunten.indymedia.org/en/node/103325).

9.9.2013 Monarch/Berlin: Warum in Berlin die Mieten steigen – und was man dagegen tun kann.

Hipsteralarm!

09.09.2013 19:00 – 22:00

Monarch, Skalitzer Str. 134

Hipster, Touris, Schwaben – gäbe es einen Haß-Contest für UrberlinerInnen und solche die es werden wollen, könnten diese drei Figuren sich das Siegertreppchen teilen. Zugezogene allesamt, überfallen sie mit ihren Rollkoffern „unsere“ Kieze, verwandeln gemütliche Eckkneipen in teure Szenebars und treiben als Gentrifizierungs-Pioniere die Mieten durch die Decke. „Berlin bleibt dreckig!“ oder „Wir verhandeln nicht mit Touristen“ sind Kampfparolen gegen die vermeintliche Invasion der Barbaren. Doch kassiert der Hipster unsere Miete? Ist die Stuttgarter Studentin, die selbst keine Wohnung mehr findet, schuld an der Wohnungsnot? Gibt es einen statistischen Zusammenhang zwischen Nerdbrille und Mietspiegel? Wir bezweifeln das und wollen diskutieren: Wo sitzen die politisch Verantwortlichen für die Mietenkrise in Berlin und anderswo? Wie sind ihre Strategien, was sind unsere Antworten – kurzum: Wie kommen wir vom Gemecker zum Widerstand? Denn uns geht es nicht um Klischees und Schuldzuweisungen, sondern um Gegenwehr. Deshalb haben wir Aktive aus verschiedenen Bündnissen und Projekten in Berlin eingeladen, die Kämpfe in und um die Stadt führen. Unsere Frage in die Runde: wie holen wir uns Berlin zurück? Wir diskutieren mit: Andrej Holm, Stadtsoziologe, Humboldt Universität Berlin ein Aktivist vom Protestbündnis „Kotti und Co“ einer Aktivistin vom Bündnis „Zwangsräumungen verhindern“ einer Vertreterin vom „Sender Freies Neukölln“

-Eine Veranstaltung von Avanti / IL Berlin- Nach der Diskussion ist vor der Demo: Großdemo „Keine Profite mit der Miete“ am 28. September 2013, 14 Uhr Lausitzer Platz, Kreuzberg www.keineprofitemitdermiete.org

4.1.2012 Olga/Potsdam: Jugendtresen: Antifa und Männlichkeit

Das Emanzipatorische Jugendkollektiv Potsdam (EJKP) ist eine antifaschistische Jugendgruppe, die anderen politisch interessierten Jugendlichen eine Plattform bieten will, in der sie sich politisch engagieren und ihre Gedanken sowie Überzeugungen zum Ausdruck bringen können. 

Um eine Anlauf- und Kontaktstelle zu bieten, veranstalten wir am ersten Freitag jeden Monats einen Jugendtresen in der Olga. Bei diesem Tresen haben Menschen die Chance, sich zu informieren, zu diskutieren und Gedanken auszutauschen; sei es durch eine Infoveranstaltung, einen Film oder eine Diskussionsrunde. 

Des Weiteren habt ihr dort die Möglichkeit, direkt mit uns in Kontakt zu treten.

Veranstaltungsinhalt:

Warum ist Antifa-Politik besonders bei jungen Männern beliebt? Warum gibt es auch in „der Antifa“ Herrschaftsverhältnisse?
Es geht in dem Workshop um die Entwicklung antisexistischer Perspektiven von antifaschistischer Politik. Antifa ist zu wichtig, als es nur bei Kritik zu belassen.

17.-19.8.2012 Blücher Pltz/Berlin: Festival gegen Rassismus

Aufruf zur Beteiligung am Festival gegen Rassismus
17.-19. August 2012, Blücherplatz, Berlin-Kreuzberg

Das Bündnis »Festival gegen Rassismus« besteht aus Gruppen und Einzelpersonen, die eine bundesweite Gegenöffentlichkeit zu rassistischer Diskriminierung und Ausgrenzung herstellen möchten und sich für eine gerechte Gesellschaft einsetzen.

Selbst nach der Mordserie des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) gab es keine öffentliche Diskussion über Rassismus in der Gesellschaft. Zudem nimmt soziale Ungleichheit in der Krise weltweit zu. Sie verschärft und verändert die verschiedenen Formen von Rassismus in Deutschland. Tagtäglich kämpfen Menschen mit Rassismus – in (staatlichen) Institutionen, in den Medien, in der Wissenschaft, auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt, im Bildungssystem sowie im Kunst- und Kulturbereich.

Deswegen ist das „Festival gegen Rassismus“ als bundesweite Plattform gedacht, um Rassismus sichtbar zu machen und zu diskutieren, was wir dagegen tun können. Alle sind eingeladen, diesen Raum zusammen kultur-politisch zu gestalten: wir wollen uns treffen, informieren, diskutieren, stärken, musizieren, Spaß haben und vieles mehr – mit alt und jung. Jede_r Interessierte ist eingeladen, sich direkt und aktiv einzubringen und sich mit Vorstellungen einer gerechten Gesellschaft auseinander zu setzen.

 

1.3.2012 Berlin: Keine Hilfe unter Freunden – Der Euro in der europäischen Peripherie

Der diesjährige Auftakt zu den antikapitalistischen Protesten gegen die verschärfte Krisenpolitik findet am 31. März in mehreren europäischen Städten statt. Denn während Krise und der Kapitalismus schon längst global sind, muss es „die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt“ noch werden. Im Vorfeld des kommenden Protestfrühjahrs wollen wir diskutieren, wie die aktuellen Krisenstrategien in Europa aussehen, welche innereuropäischen Interessenskonflikte es gibt und wo antikapitalistische Kräfte einsetzen könn(t)en. Während in Griechenland die Polizei mittlerweile die Vertreter der Troika verhaften lassen will, fordert man in Deutschland von den angeblichen „Pleitegriechen“ weiterhin drakonische Sparmaßnahmen. Muss Griechenland aus der Eurozone ausgeschlossen werden um die Stabilität des Euros nicht zu gefährden, oder versucht Deutschland seinen Absatzmarkt zu retten, der dann doch wieder nur niederkonkurriert wird?

Diese und weitere Fragen über den Charakter der gegenwärtigen Krise und geplante Interventionen diskutieren Michael Heinrich (Berlin), John Milios (Athen) und TOP B3rlin .

1.3.2012. 19 Uhr. Münzenbergsaal (Franz-Mehring-Platz 1).
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung.

Berlin: Nacht über Europa?

Am Mi, 21. Dezember um 20.00 Uhr | Ort: FAU-Lokal, Lottumstr. 11 (nahe U2 Rosa-Luxemburg-Platz)

Die „Direkte Aktion“ blickt zurück auf das Jahr 2011. Dieses vierte Jahr der Krise hat eine weltweite Welle von Streiks, sozialen Protesten und Aufständen hervorgebracht, die vielen Zuversicht gibt. Auf der anderen Seite haben aber auch autoritäre Krisenlösungen Aufwind bekommen: Reaktionäre Kräfte profilieren sich in einer Situation der Instabilität, sozialchauvinistische und nationalistische Positionen nehmen zu. Und die EU, in der Deutschland die Vormachtstellung eingenommen hat, droht in nationalstaatliche Lösungen oder in ein technokratisches Staatsgebilde abzugleiten. Wir richten deshalb unseren Blick auf diese, in linken Diskussionen häufig vernachlässigte Seite der Krise und diskutieren, welche Chancen und Risiken darin liegen. Diskussionsveranstaltung u.a. mit Bernd Beier (Redakteur der Jungle World), Ralf Dreis (DA-Autor und Griechenland-Korrespondent), Andreas Koob (Autor mit Osteuropa-Schwerpunkt). Weitere angefragt.

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7. Dez. 2011: Anwohner_innengespräch – „Stop Thor Steinar“

7. Dezember 2011, 19.30 Uhr, Frei-Zeit-Haus Weißensee
Pistoriusstraße 23, 13086 Berlin

Nach der Eröffnung des “Thor Steinar”-Ladens “Tönsberg” in Weißensee, liegt es nun an uns allen, gemeinsam Strategien gegen das neue rechte Ladengeschäft im Kiez zu entwickeln. Darum laden verschiedene Akteure aus Weißensee und dem Großbezirk Pankow zu einem Anwohner_innengespräch.  Auf dem Podium wird es kurze Inputs zum Thema geben, im Anschluß wollen wir über die Frage “Wie weiter mit dem Protest?” diskutieren.

Sagt euren Freund_innen bescheid. Den “Tönsberg”-Shop bekommen wir nur gemeinsam weg.

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