Schlagwort-Archiv: demonstranten

[B] Antifa-Proteste gegen Neonazis – 17. Juni

Aus Protest gegen Kundgebungen der rechtsextremen NPD und der rechtspopulistischen Bürgerbewegung Pro Deutschland haben sich am Sonntagvormittag nach Polizeiangaben mehr als 400 Menschen am Strausberger Platz in Friedrichshain versammelt. Aufgerufen hatte dazu eine Kampagne „Zusammen handeln gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung“. Die Aktion stand unter dem Motto „Nazis und Rassisten stoppen – Gegen Geschichtsrevisionismus und nationalsozialistische Hetze“.

Rund 400 Demonstranten haben am Straußberger Platz nach Polizeiangaben gegen die Instrumentalisierung des 17. Juni durch rechte Parteien und Bewegungen protestiert. Mit Pfeifkonzerten versuchten sie am Kundgebungen der rechtsextremen NPD und der rechtspopulistischen Bürgerbewegung Pro Deutschland zu stören. Laut Polizei verliefen die Veranstaltungen friedlich.

Der Protest stand unter dem Motto „Nazis und Rassisten stoppen – Gegen Geschichtsrevisionismus und nationalsozialistische Hetze“. Vertreter von SPD, Linken und Antifa-Vereinigungen, die ebenfalls zur Demonstration aufgerufen hatten, schlossen sich an.

Zu der NPD-Kundgebung hatten sich laut Polizei rund 30 Anhänger versammelt, bei Pro Deutschland etwa ein Dutzend. Die Polizei war mit 400 Beamten im Einsatz, um ein direktes Aufeinandertreffen der verschiedenen Demonstranten zu verhindern.

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Zusammenfassung zu Dessau

Dessau Breaking News: Nicht enden wollende Polizeibrutalität auf der 7. Protestdemo in Gedenken an Oury Jalloh
The VOICE Refugee Forum verurteilt aufs Schärfste die massive Polizeibrutalität in der Demonstration im Gedenken an Oury Jalloh in Dessau am 7. Januar 2012.

Zusammenfassung der Augenzeugenberichte

Massive Polizeipräsenz, mindestens 60 schwer bewaffnete Polizisten, die Anwesenheit von insgesamt mindestens 100 Beamten – wesentlich mehr als in den letzten Demonstrationen –  machten von Anfang an deutlich, dass die Polizei auf Konfrontation ausgerichtet war. Durchwegs war das Verhalten der Polizei provokativ und äußerst aggressiv. Die Polizisten versuchten beständig, die Demonstranten nervös zu machen und schlugen wahllos auf die Demonstranten ein.

Gezielt wurde von  Anfang auf die führenden Aktivisten der Oury-Jalloh-Kampagne: Komi Edzro, Mbolo Yufanyi und insbesondere Mouctar Bah losgegangen.

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Großrazzia in Italien

Nach schweren Ausschreitungen bei den Anti-Banken-Protesten in Rom am Samstag haben Polizei und Armee am Montag eine Großrazzia im ganzen Land durchgeführt. Sechs Personen wurden in Florenz festgenommen. Hunderte Polizisten durchsuchten Wohnungen und Jugendzentren in mehreren italienischen Regionen, darunter in der Lombardei, im Trentino, in Rom und auf Sizilien. Dabei seien Gasmasken, Skimützen und andere Gegenstände beschlagnahmt worden, meldete die Nachrichtenagentur ANSA. Italiens Vizeinnenminister Alfredo Mantovano kündigte weitere Aktionen gegen gewaltbereite Demonstranten an.

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Rom: Wenn die Empörung zu Wut wird

Etwa 200’000 Leute versammeln sich in Rom für den Marsch der italienischen Empörten. Einen Marsch, auf den alle antagonistischen Bewegungen gewartet haben. Prekäre, soziale Zentren, Anti-Autoritäre, die Bewegung NO-TAV, Autonome, Basisgewerkschaften, Reformisten, Disobbedienti, Studenten sind alle auf der Strasse, oft mit sehr verschiedenen Zielen.

Von Beginn weg der Demo greifen etwa 1000 Leute – einige hinter dem Transparent „Wir fragen nicht nach einer Zukunft, wir holen uns die Gegenwart zurück“ – die direkten Verantwortlichen unserer Misere an. Ein Luxussupermarkt wird aufgebrochen und geplündert, die Produkte werden an die Demonstranten verteilt. Luxusautos fangen plötzlich zu brennen an, die Schaufenster der Banken fallen und eine italienische Flagge an einem Luxushotel wird abgerissen.

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