Kategorie-Archiv: Siempre Antifascista

18.11.2016 Schokoladen/Berlin: RASH BB & Siempre Antifascista präsentieren: Les Trois Huit, One Step Ahead & RPG-7

RASH Berlin-Brandenburg präsentieren Euch mit Les Trois Huit (https://m.facebook.com/les.trois.huit.38/), One Step Ahead & RPG-7 (https://www.facebook.com/RPG-7-Oficial-714988981873731/) gleich 3 Hammer-Bands an einem Abend! Kommt pünktlich um 19.00 Uhr! Show startet 19.15 Uhr!

Aftershowparty mit DJ el cavo borracho (Reggae, Ska, Punkrock, Querbeet)!

22.10.2016 Leipzig: Look back to fight forward! – Für ein aktives Gedenken an alle Opfer rechter Gewalt!

24. Oktober 2010: zwei Neonazis ermorden Kamal – Am Montag dem 24. Oktober 2016 jährt sich der Mord an Kamal K. zum sechsten Mal. Er wurde von den verurteilen Neonazis Daniel K. und Marcus E. im C.-W.-Müller-Park gegenüber des Hauptbahnhofes angegriffen und verstarb kurz darauf im Krankenhaus an seinen Verletzungen.
Daniel K., der während der Tatnacht sowie bei seiner Verhaftung einen Pullover mit dem Schriftzug „Kick off Antifascism“ trug, hatte Kamal mit einem Pfefferspray die Möglichkeit zur Verteidigung genommen, als dieser einem Freund zu Hilfe kommen wollte. Marcus E., der erst kurz zuvor aus der Haft entlassen worden war, nutzte die Situation aus und stach Kamal nieder. Marcus E. wurde wegen Mordes zu 13 Jahren Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung, Daniel K. wegen gefährlicher Körperverletzung zu drei Jahren Haftstrafe, verurteilt. Mittlerweile befindet sich Daniel K., der Sohn eines Leipziger Kriminalbeamten, wieder auf freiem Fuß.

An einem aktiven Gedenken, an diesen rassistisch motivierten Mord, hat sich die Stadt Leipzig lediglich bei der Einweihung des Gedenksteins an Kamal beteiligt. Die Errichtung dessen wurde behördlich eher behindert als aktiv gefördert. Der Initiative von Kamals Familie, Gruppen und Einzelpersonen ist es zu verdanken, dass dieser Gedenkstein initiiert werden konnte.

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5.-8.10.2016: Siempre Antifascista Festival 2016 in Göttingen

Nun schon zum siebten Mal steht das Siempre Antifascista vor der Tür! Dieses Jahr findet das Festival vom 5. bis 8. Oktober statt, natürlich wieder in Göttingen. Wir wollen damit einerseits die Erinnerung an die zahlreichen Opfer rechter sowie rassistischer Gewalt wach halten, andererseits Impulse setzen für unsere alltägliche antifaschistische Praxis und einen Raum für Selbstreflexion und Austausch schaffen.

Schwerpunkte für dieses Jahr sind der spanische Bürgerkrieg nach 80 Jahren und eine Betrachtung der libertären Umweltbewegung.
Dazu haben wir ein Programm über vier Tage für euch zusammengebastelt. Als Auftakt laden wir am Mittwoch zu einem Kinoabend über die extreme Rechte in Thüringen ein. Es folgen Vorträge, Workshops, eine Kryptoparty und ein historischer antifaschistischer Stadtrundgang.
Zum Schluss wird gefeiert: auf dem Abschlusskonzert Samstagabend sollte für jede_n was dabei sein: Punk, Hip Hop und Hardcore.
Weder spült das Ganze Schotter in der Kasse, noch haben wir die Organisation an Subunternehmen ausgelagert: Das Siempre ist und bleibt DIY und non-profit!

Kommt vorbei! Wir freuen uns auf euch!

Euer Siempre Antifascista Kollektiv
www.siempre-antifa-goettingen.tk
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[Wien] Naziaufmarsch der „Identitären“ am 11. Juni verhindern!

NEVER LET THE FASCISTS HAVE THE STREETS!
★ 10. Juni 2016: Antifa-Vorabenddemo
★ 11. Juni 2016: Naziaufmarsch verhindern!

Am 11. Juni wollen die „Identitären“ ihre 3. Demonstration in Wien abhalten. Unter dem Motto „Remigration“ wollen Neofaschist*innen aus ganz Europa durch Wiens Straßen ziehen; eine offene Drohung an all jene, die nicht in ihr völkisches Weltbild einer ethnisch reinen Volksgemeinschaft passen. Denn die Forderung nach „Remigration“ ist nichts anderes als ein sich anders artikulierender Aufruf zum Pogrom. Als Antifaschist*innen werden wir sie auch heuer nicht in Ruhe marschieren lassen! Die Demonstration am 11. Juni hat nicht nur wegen ihrer symbolischen Wirkung, sondern auch aufgrund ihres internationalen Charakters, eine wichtige Bedeutung für die außerparlamentarische extreme Rechte – in Österreich und darüber hinaus. So nahmen an Aufmärschen der „Identitären“ in der Vergangenheit rechtsextreme Kamerad*innen aus Frankreich, Deutschland, Italien, Tschechien, Ungarn und Slowenien teil. Daher gilt es, den Aufmarsch zu verhindern und die mediale Debatte um die „Identitären“ zu nutzen, um sie als das zu entlarven was sie sind: gewalttätige Faschist*innen, die die Welt nach völkisch-rassistischen Maßstäben ordnen wollen.

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28.5.2016 Lauschangriff/Berlin: Soli-Party für’s AFA-Filmprojekt 2016

Medienarbeit – Unterstützt unser DIY-Filmprojekt
Soli-Party:
Sa, 28.05.2016 | 22:00 Uhr | Lauschangriff (Rigaer Straße 103 / Friedrichshain)
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] & Left Report
Mehr Infos: leftreport.blogsport.eu/filmprojekt-2016/
LineUp:
– 2 Drunk 2 Dance (Punk, Ska, 80er, 90er & Trash)
– TurnTableTölpelz (80er, 90er, Trash, Punk)
– Special Guests (Surprise! Surprise!)
Banner: [487×487] [599×351]
Infos zum Film:
– Spendenaufruf: Unterstütze unser DIY-Filmprojekt
– Aufruf Gedenkdemo zum 3. Todestag von Clément Méric in Paris
Seit wir letztes Jahr die ‪‎Dokumentation‬ „Une vie de lutte – der Kampf geht weiter“ veröffentlicht haben, hat sich die politische Lage in Frankreich weiter verschärft.
Die ‪‎Anschläge‬ vom Januar und November 2015 waren der Regierung ein willkommener Anlass, den Polizei- und Sicherheitsapparat massiv auszubauen und zahlreiche ‪‎Grundrechte‬ einzuschränken.
Der Front National konnte bei den letzten Wahlen so viele Wähler*innenstimmen für sich gewinnen, wie noch nie und der Rechtsruck geht weiter ungebremst durch das Land.

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Aufruf Gedenkdemo zum 3. Todestag von Clément Méric in Paris

Am 05. Juni 2013 wurde der erst 18-jährige Antifaschist Clément Méric von einem Mitglied der neonazistischen Gruppe „Troisème Voie“ auf offener Straße erschlagen.
Seitdem veranstalten Freund*innen, Genoss*innen, Angehörige und weitere Aktivist*innen jedes Jahr eine Gedenkdemonstration, um an den Mord zu erinnern und durch das Aufgreifen aktueller politischer Themen an seinen und unseren Kampf anzuknüpfen.
Dieses Jahr startet die Demonstration am 04.06. um 14 Uhr an der Metrostation Stalingrad in Paris.
Wir haben den Aufruf der Genoss*innen des „Comité pour Clément“ übersetzt und rufen damit auch alle deutschsprachigen Antifaschist*innen auf, sich an der Demonstration zu beteiligen!

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18.11.2016 Schokoladen/Berlin: RASH Berlin-Brandenburg präsentieren: Les Trois Huit, Boot Boys & RPG-7


RASH Berlin-Brandenburg präsentieren Euch mit Les Trois Huit (https://m.facebook.com/les.trois.huit.38/), RPG-7 (https://www.facebook.com/RPG-7-Oficial-714988981873731/) und One Step Ahead gleich 3 Hammerbands an einem Abend! Kommt pünktlich um 19.00 Uhr! Show startet 19.15 Uhr!

Remember the dead – fight for the living! Siempre antifascista!

FB-Veranstaltung

8.1.2016 Helle Panke/Berlin: Info-Veranstaltung: „Bonjour, régression!“

Bonjour, régression! – Frankreich zwischen Attentaten, Notstand und Rechtsruck bei den Regionalwahlen

Info-Veranstaltung:
Fr, 08.01.2016 | 19:00 Uhr | Helle Panke (Kopenhagener Straße 9 / Prenzlauer Berg)

Referent: Bernhard Schmid (Journalist, Paris)
Moderation: Fabian Kunow
Mehr Infos: www.helle-panke.de
Kosten: 2,00€

Genau ein Monat trennte die mörderischen Attentate in Paris vom 13. November 2015 (mit 130 Toten und 350 Verletzten) vom Ausgang der Regionalparlamentswahlen in ganz Frankreich. Deren zweiter Durchgang mit den Stichwahlen fand am 13. Dezember statt. Aus der ersten Runde war die extreme Rechte als Hauptgewinnerin hervorgegangen. Im landesweiten Durchschnitt wurde der Front National (FN) zur stimmenstärksten Partei und überrundet beide großen politischen Blöcke: sowohl die konservativ-wirtschaftsliberale Rechte als auch die Sozialdemokratie und ihre linksliberalen Verbündeten.

Dies ist nicht der einzige Grund zur Beunruhigung. Seit dem 14. November wurde über Frankreich der Notstand verhängt, unter Rückgriff auf eine Gesetzgebung, die aus dem Jahr 1955 stammt und vor dem Hintergrund des Algerienkriegs – des blutigsten aller französischen Kolonialkriege mit erheblichen Auswirkungen auf die „Heimatfront“ – verabschiedet wurde.

Der Ausnahmezustand rechtfertigte u.a. Demonstrationsverbote, da Menschenansammlungen von potenziellen Attentätern gefährdet seien – was seltsamerweise nicht für Einkaufszentren, Multiplex-Kinos und Weihnachtsmärkte zuzutreffen schien. 24 UmweltaktivistInnen wurden im Vorfeld des internationalen Klimagipfels von Paris unter Hausarrest gestellt, was ebenfalls der Notstand (ohne richterliche Anordnung) ermöglicht, und bei einer Demonstration zum Klimagipfel kam es zu 346 Festnahmen. Auch massive Verschärfungen im Ausländerrecht wurden unter dem Vorwand der Terrorabwehr durchgedrückt.

Während viele BeobachterInnen ein Bündnis aus einem Teil der Konservativen und den Rechtsextremen nicht mehr ausschließen und die nächste Regierung rechter als die jetzige ausgerichtet sein dürfte, werden gleichzeitig die Instrumente für eine mögliche autoritäre Krisenverwaltung vorbereitet.