Kategorie-Archiv: RASH News

14.3.2015 Gängeviertel/Hamburg: Solikonzert für Enraged Minority

Leider ist es mal wieder passiert eine Band würde das Equipment gestohlen . Deshalb veranstalten wir ein Solikonzert um zum helfen das Enraged Minority ganz schnell wieder auf eigenen Beinen steht .

Bands:

Enraged Minority ( Streetpunk aus Freiburg )
https://www.facebook.com/enragedminority/timeline
http://enragedminority.bandcamp.com/
http://enragedminority.blogsport.de/

Überflüssig ( Punk aus Herne )
https://www.facebook.com/funpunkausherne/timeline
https://www.facebook.com/funpunkausherne/timeline

Selbstbedienung ( Punkrock aus der Schweiz)
https://www.facebook.com/pages/Selbstbedienung-Die-Band/180038648734414?sk=timeline
https://www.facebook.com/pages/Selbstbedienung-Die-Band/180038648734414?sk=timeline

Es gibt Solischnaps !!!

Einlass:20 Uhr
Beginn:21 Uhr

12.3.2015 Schreiner47/Berlin: Brandenburgsolitresen

Infoveranstaltung: Packt euch Stullen ein, es geht nach Brandenburg! Genauer gesagt nach Wittstock/Dosse im nordwestlichen Landkreis Ostpriegnitz Ruppin. Wie auch in anderen Teilen der Bundesrepublik ist hier die rassistische Stimmung am Kochen und die Neonazi-Gewalt droht zu eskalieren. Am 28. März wollen die Neonazis hier erneut gegen Geflüchtete demonstrieren. Nicht zum ersten mal versammelte sich hier ein Potpourri an gewalttätigen Neonazis, Rassist_innen und anderer dubioser Gestalten. Wir sagen aber: es gibt kein ruhiges Hinterland! Von daher packt eure Stullen ein, es geht nach Wittstock. Alle Infos dazu bei Brandenburg Abend, wie jeden zweiten Donnerstag im Monat. Für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt. Unterstützt von RASH Berlin-Brandenburg.

Beginn: 20.00 Uhr – Eintritt frei!

Schreina47
Schreinerstr. 47, 10245 Berlin
(U-Bhf. Samariterstrasse)

Dessau: Blockaden behindern Neonaziaufmärsche

In der anhaltinischen Mittelstadt Dessau-Roßlau haben am Nachmittag und am frühen Abend mehrere hundert Menschen gegen Aufmärsche von Neonazis protestiert. Gegen 14.30 Uhr gelang es den jährlich stattfindenden „Trauermarsch“ kurzzeitig durch Blockaden zu behindern bzw. umzuleiten. Am Abend gelang dies bei einem rassistisch motivierten Demonstrationszug ebenfalls.
Verhindert wurden beide Märsche jedoch nicht. Ein großes Polizeiaufgebot konnte große Teile der angemeldeten Aufmarschrouten bzw. genügend Ersatzwege freihalten.

Neonaziaufmärsche mit Tradition

Bereits seit mehr als zehn Jahren führen Neonazis Anfang März einen so genannten „Trauermarsch“ durch das Dessauer Stadtgebiet, vom Hauptbahnhof bis zum Friedhof in der Heidestraße, durch. Vorgeblich soll dadurch an die Bombardierung der Stadt während des Zweiten Weltkrieges erinnert werden. Bei einem schweren Luftangriff am 7. März 1945 waren rund 700 Menschen ums Leben gekommen und ungefähr 80 Prozent des bebauten Stadtgebietes von Dessau zerstört worden. Allerdings wird das Gedenken im Rahmen des „Trauermarsches“ einseitig aufgeladen und in der Regel u.a. dafür genutzt, die damaligen Weltkriegsalliierten zu diskreditieren. Die Verantwortung Nazideutschlands für die Auslösung des Zweiten Weltkrieges sowie die millionenfache Auslöschung jüdischen Lebens werden jedoch bis heute nicht thematisiert. Stattdessen präsentiert sich der Aufzug als düsterer, weltabgewandter Schweigemarsch, mit immer nahezu gleicher Stilistik und Regieabfolge. So auch in diesem Jahr.

Weiter

8.3.2015: Frauenkampftags-Brunch im QuasiMono in Cottbus

Brunch und Lesebühne zum Frauenkampftag

Am Sonntag den 08. März veranstalten die Red & Anarchist Skinheads (RASH Südbrandenburg) einen Brunch anlässlich des Frauenkampftages. RASH ist eine Gruppe von jungen, antifaschistisch orientierten Skinheads. Mit dem Brunch wollen wir darauf aufmerksam machen, wie aktuell nach wie vor die Benachteiligung von Frauen und Mädchen in unserer Gesellschaft ist. Sexistische Werbung, sexistische Klischees und das Gerede von den starken und schwachen Geschlechtern bestimmen immer noch unseren Alltag und stecken uns somit fortlaufend in Kategorien. Mit Hilfe dieser Werkzeuge werden Menschen häufig unterdrückt und diskriminiert. Um auf diese Missstände in der heutigen scheinbar emanzipierten Welt hinzuweisen, ist es wichtig an den Ursprung des Frauenkampftages zu erinnern. Viel zu oft wird der 8. März als ein Tag angesehen, an dem der Mann seiner Geliebten lediglich einen Strauß Blumen schenkt und sich diese damit begnügt. Vielmehr sollten sich sowohl Frauen als auch Männer darauf besinnen, welche Mühen es gekostet hat, ein annähernd gleichberechtigtes Miteinander der Geschlechter zu erreichen. Daran sollte am 08. März aber auch an jedem anderen Tag angeknüpft werden und weiter dafür gekämpft werden. Um an Pionierinnen der weiblichen Emanzipation zu erinnern, wird es eine Lesebühne geben, auf der Texte von Aktivistinnen oder Schriftstellerinnen vorgelesen werden können. Hiermit rufen wir euch auf, eure Lieblingstexte dem Publikum vorzustellen! Und da es sich um einen Brunch handelt wird auch für das leibliche Wohl gesorgt sein. Serviert werden vegetarische und vegane Schlemmereien wie leckere Aufstriche, Salate und Suppen. Gerne können auch eigene Beiträge mitgebracht werden. Der Frauenkampftags-Brunch ist keine reine Frauensache. Solidarische Männer, die sich der Notwendigkeit der Gleichstellung der Frau bewusst sind, sind ebenfalls herzlich willkommen. Die Veranstaltung ist kostenlos und findet am 08. März von 10 bis 15 Uhr im quasiMONO, Eric-Weinert-Str.2 in Cottbus statt. Spenden kommen der Flüchtlingsinitiative Cottbus zu, damit Willkommenspakete für Flüchtlinge finanziert werden können.

http://rashsb.blogsport.de

Stellungnahme von WWF und MDB zu den erhobenen Vorwürfen

Dear all! On behalf of What We Feel and Moscow Death Brigade we are presenting our official reply to the article called “Die Bands What We Feel und Moscow Death Brigade als Beispiel eines zu kritisierenden ‘Antifaschismus’”, which accuses us and Russian militant Antifascist scene in general of being “fascist, homophobic, sexist” etc. While those accusations in general sound outright bizarre to us, we would like to answer these allegations in detail. Stellungnahme von WWF und MDB zu den erhobenen Vorwürfen weiterlesen

Die Bands WHAT WE FEEL und MOSCOW DEATH BRIGADE als Beispiel eines zu kritisierenden >>Antifaschismus‘<<

„Ich bin Russe und du eine Nazi-Schlampe“

Antifaschistische Ansagen auf den Bühnen, eine Soli-Kampagne für ihren ermordeten Freund Ivan Khutorskoy und das Bild von kampferprobten Männern, die gegen Nazis auf der Straße einstehen. Für viele Menschen in Westeuropa sind Bands wie WHAT WE FEEL (WWF) oder MOSCOW DEATH BRIGADE (MDB) und die Menschen dahinter der Inbegriff eines antifaschistischen Kampfes in Russland. Ihnen wird aufgrund ihres öffentlichen Auftretens gegen Nazis, das in Russland mit vielen Risiken verbunden ist, in der BRD und anderen Ländern entsprechend Respekt entgegengebracht.

Bei genauerem Hinsehen bekommt das Bild der antifaschisten Vorkämpfer jedoch Risse. Auch wenn sich diese Bands im „Antifa“1-Spektrum verorten: manche Bandmitglieder und deren unmittelbares Umfeld äußern sich zuweilen rassistisch, russisch-nationalistisch, sexistisch, homophob etc. Zwar haben die Diskussionen um anti-emanzipatorische Denkmuster innerhalb von Subkulturen inzwischen auch vielerorts die linken Szenen erreicht, wie beispielsweise die Debatten um die sogenannte „Grauzone“ zeigen; dennoch scheint die Kritik dahinter nicht für alle Bands gleichermaßen zu gelten. Gerade Personen oder Bands, die als Teil der „antifaschistischen Szene“ akzeptiert sind, werden seltener kritisiert. Dabei wäre es wünschenswert, wenn sich auch innerhalb der „Szene“ mit den eigenen Widersprüchen offensiv auseinander gesetzt werden würde. „Antifa“ ist nicht nur ein Label im Kampf gegen Nazis, sondern muss sich gegen jede Formen von Ungleichheitsideologien (z.B. Chauvinismus, Rassismus, Heterosexismus etc.) richten. WWF und MDB sind in diesem Zusammenhang sicherlich nur Beispiele für eine viel weitreichendere Debatte. Gerade bei diesen beiden Bands und ihrem Umfeld scheint der Riss zwischen dem vermittelten Außenbild und den vertretenen Meinungen jedoch besonders weit auseinander zu gehen, sodass eine kritische Betrachtung, wie es sie in den letzten Monaten auch schon in Russland und Frankreich gab, notwendig erscheint. Hierzu haben wir in Zusammenarbeit mit Genoss*innen aus Russland erste Rechercheergebnisse als Denk- und Diskussionsanstoß zusammengetragen, die gleichzeitig einen Einblick in die Entwicklungen der „antifaschistischen Szene“ in Russland in den letzten Jahren geben soll.

Weiter

Nazi-Gedenken in Budapest Verhindern!

Nieder mit dem „Tag der Ehre“!

Jedes Jahr dieselbe Scheiße – auch in Budapest. Am14. Februar treffen sich in Budapest auch heuer wieder (Neo-)Nazis aus aller Welt für den sogenannten „Tag der Ehre“. Diese Nazi-Gedenkfeier soll an einen versuchten Ausbruch von ungarischen Nazitruppen aus der Belagerung der Roten Armee am 11. Februar 1945 gedenken, und ist mittlerweile zu einem der größten Naziaufmärsche Europas geworden.

Offen faschistische und völkisch-nationalistische, aber auch bürgerliche Gruppen, Parteien und Einzelpersonen treffen sich hierfür jedes Jahr in Budapest. In den vergangenen Jahren kam es auch zu Sportveranstaltungen bei denen Neonazis in den umliegenden Wäldern, zum Teil in den Nazi-Uniformen des Zweiten Weltkriegs, den Ausbruch von 1945 nachstellten. Dabei soll die sportliche Leistung, das Durchhaltevermögen, Männlichkeit und nationaler Stolz der Teilnehmenden,sowie die Verbundenheit mit den „ehrenwerten Verteidigern“ ausgedrückt werden.

Der „Tag der Ehre“ und die darum passierenden Aktionen sind wichtige Bestandteile des Aufrechterhaltens eines nationalen Opfermythos in Ungarn. Er ist jedoch kein isoliertes Event, sondern Ausdruck von allgemeinen gesellschaftlichen Bedingungen. Völkischer Nationalismus verbunden mit Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus sind zu einem festen Bestandteil des politischen Alltags und der offiziellen Politik in Ungarn geworden.

Schluss mit dem Nazigedenken! Solidarisiert euch mit den Antifaschist_innen vor Ort und beteiligt euch am 14. Februar an den Protesten gegen den „Tag der Ehre“.

Wenn ihr hinfahren wollt findet ihr mehr Infos bei der hiesigen Antifa-Gruppe (für Schafplätze is auf jeden Fall gesorgt)

Mehr Infos: facebook.com/antifainfo.budapesthun

14.2.2015: Call for Antifa-Support in February in Bulgaria

International call for ANTIFA solidarity from Bulgaria
A call for Balkan, European and world solidarity with Bulgarian antifascists and all people suffering from the fascist presence in Bulgaria

Times are harsh everywhere, especially in Eastern Europe, where a strong wave of fascism is exploding. We saw what nationalism could lead to in Ukraine and we would like to suppress this tendency in Bulgaria. Unfortunaly, in a country where 25 years of capitalism have impoverished the population, the European Union has betrayed their hopes and anticommunism is very strong, nationalism becomes a social phenomenon, gaining hegemony on the streets (numerous swastikas could be seen in every Bulgarian town) and currently in the parliament.

Since 2003 Lukovmarsh, a fascist march commemorating a Bulgarian nazi collaborator has become an annual event. If Ukraine has Bandera, Bulgaria has general Hristo Lukov. Lukov had very close relations with the Third Reich and has established the fascist organization of the Bulgarian National Legions. As a minister of war he was planning wars and attacks on most of the neighbouring countries.

Lukovmarsh, organized by nationalistic organizations and parties has gained support even by foreign members of Blood and Honour, who came to march in solidarity a few years ago. Every year activists are trying to pesuade the mayor of Sofia to not allow the march to happen due to its nazi character. Up to now with no success.

More