Kategorie-Archiv: RASH

Letzte Infos zum Siempre Antifascista Festival

Dieses Jahr findet unser Siempre Antifascista Festival an 2 verschiedenen Orten statt. Am Freitag im SO36 in Berlin-Kreuzberg und am Samstag im Spartacus in Potsdam-Babelsberg. Es wird jeweils nur Karten an der Abendkasse geben. Es lohnt sich also rechtzeitig vor Ort zu sein, da das Festival in den letzten Jahren zumeist relativ schnell ausverkauft war. Es wird ein Festivalticket für beide Abende für 22 Euro geben! Einzeltickets kosten für Freitag Abend 15 Euro und für Samstag Abend 12 Euro. Wir haben versucht die Eintrittspreise trotz der hohen Kosten so niedrig wie möglich zu halten. Da es der Anspruch von Siempre Antifascista ist auch internationalen Bands eine Bühne zu geben, ist es allerdings klar, dass die Kosten insgesamt nicht gerade gering sind. Alle möglichen Gewinne fließen auf jeden Fall direkt zurück in unser politisches Projekt! Wir freuen uns auf jeden Fall auf ein hoffentlich großartiges Festival mit insgesamt 11 Bands aus 6 verschiedenen Ländern und Musikstilen von Ska über Punk, Oi!, Hardcore und Rap! Siempre Antifascista! Remebering means fighting!

Für die gemeinsame Fahrt aus Berlin nach Potsdam gibt es am Samstag einen Zugtreffpunkt am Alexanderplatz: 17.20 Uhr am Regionalgleis. Dort fährt der Regionalzug um 17.33 Uhr direkt zum Potsdamer Hauptbahnhof. Von dort aus sind es nur noch ca. 5 Minuten bis zum Spartacus. Die Regiozüge fahren ansonsten im 30-Minutentakt (17.33/18.03/18.33…) vom Berliner Alexanderplatz. Auch um die Rückfahrt müsst Ihr euch keine Sorgen machen: Der letzte Regio fährt gegen 1.30 Uhr zurück nach Berlin. Die S-Bahn fährt zudem die ganze Nacht durch!

Lineup und Timetable letzter Stand:

Freitag 4.11.2011 SO36 Berlin : Einlass 19.00 Uhr – Beginn: 20.00 Uhr (pünktlich!)

 – Frei Schnauze (D, Punk) 20.00-20.45
– Enraged Minority (D, AFA-Streetpunk) 21.00-21:45
– Red Union (Serbien, Streetpunk)  22.00 – 23.00
– Jokerface (Italien, Ska)  23.15 – 00:15
– The Valkyrians (Finnland, Ska) 00:30- open end

Im Anschluss daran zur Reggae-X-Plosion in der Linie 1/Tommyhaus 
Early Reggae, Rock Steady, Jamaican Ska from original 45s
“Die beste Musik zu dieser Zeit in dieser Stadt!”
Freitag 04.11.2011 Carib Crew + DJ Moss
Eintritt frei – ab 22:30 Uhr im Café Linie 1/Tommyhaus, Wilhelmstr. 9, 10963 Berlin-Kreuzberg
 
Samstag 5.11.2011 Spartacus/Frei.Land Babelsberg :

Einlass 18.00 Uhr – Beginn: 19.00 Uhr (pünktlich!)

–  Skaos (D, Ska) 00.30- Open End
– La Première Ligne (Militant Rap aus den Pariser Banlieues) 23.15 – 00.15
– Stage Bottles (Frankfurt am Main/AFA-Oi!/Streetpunk)  22.05 – 23.00
–  Hors Controle (Frankreich, AFA-Oi!)21.00-21.50
– S-Molest (Italien, AFA-Oi!) 20.00-20.45
Conscious & Ezzcape (Berlin, HipHop) 19.00 – 19.45

Und hier noch die relevantesten Fussballpartien am Festivalwochenende – leider kein Babelsbergheimspiel mit dabei – trotzdem ein paar sehenswerte Partien zum Groundhopping bzw. Kneipenbesuch (Astra Stube):

04.11., 19.00 Uhr (Fr.) Türkiyemspor Berlin FC Hansa Rostock II 
05.11., 15.30 Uhr (Sa.) Hertha BSC – Borussia Mönchengladbach
05.11., 13.00 Uhr (Sa.) FC St. Pauli 1910 – SpVgg Greuther Fürth 
Live in der Astra Stube Berlin: http://astrastube.com/
05.11., 14.00 Uhr (Sa.) Berliner AK 07 – FC St. Pauli II Infos: http://www.bak07.de/
05.11., 14.00 Uhr (Sa.) Ludwigsfelder FC – SV Babelsberg 03 II Infos: http://www.ludwigsfelder-fc.de/
06.11., 13.30 Uhr (So.) BFC Viktoria 89 – BFC Dynamo Infos: http://www.viktoria-berlin.de
06.11., 13.30 Uhr (So.) 1. FC Union Berlin II – Torgelower SV Greif
06.11., 14.00 Uhr (So.) Tennis Borussia – VfB Hermsdorf

Die Russischen Märsche 2011 formieren sich

Die Vorbereitungen zum diesjährigen sogenannten „Russischen Marsch“ am 4. November läuft auf Hochtouren. In zahlreichen Städten Russlands formieren sich Bündnisse nationalistischer Gruppen und Organisationen, um den seit 2004 von Putin in Konkurrenz zum Tag der Oktoberrevolution (7. November) installierten „Tag der Einheit des Volkes“ zu begehen. Nach dem Verbot des größten Aufmarsches in Moskau, an dem sich nach Angaben der Organisator_innen bis zu 25.000 Nationalist_innen beteiligen sollten, verschärft sich die Rhetorik und die Mobilisierung zur Demonstration.

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Großrazzia in Italien

Nach schweren Ausschreitungen bei den Anti-Banken-Protesten in Rom am Samstag haben Polizei und Armee am Montag eine Großrazzia im ganzen Land durchgeführt. Sechs Personen wurden in Florenz festgenommen. Hunderte Polizisten durchsuchten Wohnungen und Jugendzentren in mehreren italienischen Regionen, darunter in der Lombardei, im Trentino, in Rom und auf Sizilien. Dabei seien Gasmasken, Skimützen und andere Gegenstände beschlagnahmt worden, meldete die Nachrichtenagentur ANSA. Italiens Vizeinnenminister Alfredo Mantovano kündigte weitere Aktionen gegen gewaltbereite Demonstranten an.

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Naziübergriffe in Polen – Aktion? Reaktion!

Es ist erst vor ein paar Wochen passiert…Zuerst wurden nachts zweisprachige polnisch-litauische Ortsschilder verändert, indem man das Litauische entfernte. Ein paar Tage später tauchten auf der Synagoge von Orli faschistische Parolen auf. Kurz danach wurde das islamische Kulturzentrum in Białystok angezündet, dann die Wohnungstür einer pakistanischen Familie. An die Gedenkstätte in Jedwabne für den Mord an mind. 340 Juden, die im Juli 1941 von ihren polnischen NachbarInnen lebendig verbrannt wurden, wurden Hakenkreuze und Parolen gesprüht („Wir entschuldigen uns nicht für Jedwabne!“/“Ihr wart leicht entflammbar!“). All das und mehr geschah innerhalb von 2 Wochen in der Region Podlasie und Białystok im Nordosten Polens.

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20.10.2011 Bandito Rosso/Berlin: RASH-/NEA-Tresen

Im Rahmen unseres monatlichen RASH-/NEA-Tresens stellen wir heute unseren Vortrag zur diesjährigen Siempre Antifascista Kampagne vor. Außerdemgibt es Infos zu den antifaschistischen Protesten gegen den zur Zeit größten Naziaufmarsch Polens:

„Siempre Antifascista 2011 – Erinnern heißt kämpfen!“ Rechtspopulismus: das Gesicht des „modernen“ Faschismus?
Europa rückt nach rechts: bei den meisten europäischen Parlamentswahlen erringen rechtspopulistische Parteien Achtungserfolge und vernetzen sich zunehmend europaweit – von den Niederlanden und Österreich bis nach Deutschland und Israel. Die „klassischen“ Rechtsparteien wie die NPD und ihre altgediegenen neonazistischen Schwesterparteien scheinen für das keine rechtskonservative Wähler_innenklientel keine wählbare Alternative darzustellen. Der modernisierte Kulturrassismus eines Sarrazin bis hin zu dem eines Geert Wilders (Niederlande) ist mehrheitsgesellschaftsfähig und beflügelt die „Kreuzritter“ mit ihren Ressentiments in Fronstellung gegenüber einem angeblich archaischen, rückschrittlichen Islam zu gehen. Anschließend informieren wir euch über den antifaschistischen Widerstand anlässlich Polens größten Neonazi-Aufmarsch am 11. November 2011 in Warschau. Alerta Antifascista! Mit Referent_innen von Siempre Antifascista (Berlin).

Im Anschluss an den Vortrag feiert noch ein Genosse von RASH in seinen Geburtstag rein. Außerdem gibt es von Punkrock, Skinheadreggae und auch 80er jede Menge gute Mucke und natürlich wie gewohnt Bevökü, Kicker for free, Soli-Longdrinks und Solikocktails für Tobias P. Weitere Infos zum Fall Tobias P. unter: http://freiheitfuertobias.blogsport.de/

Beginn: 20.00 Uhr – Vortrag: 20.30 Uhr

Bandito Rosso
Lottumstr. 10a, 10119 Berlin
(U Rosa-Luxemburg-Platz)

18.&26.10.2011 Berlin: Nazis in Polen – und die Gegenbewegung

Die rechtskonservative Regierung – Hand in Hand mit der rückstandigen katholischen Kirche – fördert seit Jahren ein rassistisches, antisemitisches, homophobes Klima in Polen. Auf diesem Nährboden gedeiht eine Naziszene, welche die ganze Bandbreite von konservativen Nationalisten über klassische Neonazis bis hin zu gewalttätigen Hooligans vereint. In Warschau marschiert diese braune Suppe alljährlich zum „Nationalfeiertag“ am 11.11. auf. Bisher wurde sie dabei von wohlgesonnenen Polizist_innen hofiert, die Zivilbevölkerung glänzte durch Gleichgültigkeit bis zu Wohlwollen, antifaschistische Gegegenwehr war nicht sonderlich erfolgreich – bis zum letzten Jahr. Inspiriert von den erfolgreichen Massenblockaden in Dresden und anderswo versuchte sich die polnische Antifa-Szene erstmalig in einem ähnlichen Konzept: Ein breites, spektrenübergreifendes Bündnis, unterstützt durch Vereine, Initiativen und Einzelpersonen, wurde geschmiedet, um dem Treiben der Nazis ein Ende zu setzen …

Inforeihe von Siempre Antifascista & Antifaschistische Linke Berlin


Nationalismus, Antisemitismus, Homophobie – Die Rechte in Polen
Nacjonalizm, Antysemityzm, Homofobia – Faszyzci w polsce
Infoabend | Di. 18.10. | 19:30 | Festsaal Kreuzberg

Naziaufmarsch blockieren! am 11.11. in Warschau
Marsz faszystów blokowac! 11.11. w Warszawie
Infoabend | Mi. 26.10. | 19:30 | K9

Nationalistische Aufmärsche in Russland

Es sind nur noch wenige Wochen bis zum Großkampftag der russischen Nationalist_innen. Am 4. November werden, so scheint es zur Zeit, trotz des heftigen staatlichen Drucks auf die Strukturen der (außerparlamentarischen) Nationalist_innen und Verbote militanter Naziorganisationen, wie der sogenannten „Bewegung gegen nichtlegale Immigration“ (DPNI) und Slavjanskij Sojuz, landesweit sogenannte „Russische Märsche“ stattfinden. Seit Tagen wird mit Kundgebungen, Demonstrationen und Übergriffen für die Einheit der Nationalist_innen geworben und zum Marsch mobilisiert.

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Spanien [29-S] – Der Kampf liegt auf der Straße – dem Generalstreik entgegen!

Verschiedene gewerkschaftliche Organisationen und soziale Bewegungen veröffentlichten bereits vor längerem einen gemeinsamen Plan, der die Menschen auf dem Weg zum Generalstreik mobilisieren soll. Den ganzen Sommer hindurch hielten Gewerkschaften aus dem föderalistischen Spektrum – CGT, CNT, COBAS, CSC und Solidaridad Obrera – verschiedene Veranstaltungen ab um Bewegungen zu mobilisieren, die auf der gemeinsamen Grundlage von „Klasse und Aktion“ den Generalstreik gegen die Kürzungen, gegen die von der Regierung und der EU verordneten Rechteverluste, gegen die Bosse und gegen den Markt vorbereiten.

Mit Blick auf die Ausweitung der Einschnitte, Reformen und Angriffe auf die ArbeiterInnen während des ganzen Sommers 2011 hindurch, verbunden mit dem Unwillen der institutionellen Gewerkschaften angemessen darauf zu reagieren, möchten wir zum wiederholten Mal unsere Überzeugung ausdrücken, dass jetzt der Moment gekommen ist auf die Straße zu gehen, um zu sagen: Schluss damit!

 

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