Potsdam: Mario Schober mehr als unglaubwürdig

Am 20.02.2012 veröffentlichten wir einen Artikel über das neonazistische Treiben des Potsdamer Cheerleaders Mario Schober. Auch kritisierten wir die falsche Toleranz des Vereins “PCV Potsdam Panthers”, in dem sich Schober seit über neun Jahren bewege und für diesen aktiv und erfolgreich ist. [1]

In einer ersten Reaktion des Vereins auf die Veröffentlichung wird erneut deutlich, dass dieser kein ernsthaftes Interesse an einer konstruktiven Auseinandersetzung um dieses Problem hat. Das einzige, was sie verlauten lassen, sind Verharmlosungen und ein schlichtes Abstreiten der Tatsachen. Mario Schober habe in einem Gespräch in der vergangenen Woche erklärt, dass er damit “nichts mehr zu tun” habe. Auch wird berichtet, “man habe bei den Panthers […] gewusst, dass der Sportler früher `Scheiße gebaut´ habe”. [2]

Auf der einen Seite wird bestätigt, von den Aktivitäten Schobers gewusst zu haben. Dennoch wird behauptet, dass dieser mit “konkreten Aktivitäten […] im Verein nicht aufgefallen” sei. [3] Das propagieren eines “Alliierten Bombenholocaust” [4], was eine Relativierung deutscher Verbrechen wie der Shoa bedeutet und eine Täter-Opfer Umkehr mit sich bringt, wird somit verharmlost und dazu degradiert, dass er halt “Scheiße gebaut” habe.

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