[P] Chronik neonazistischer Akivitäten

Chronik neonazistischer Aktivitäten in Potsdam und Umgebung für den Zeitraum Juli bis Dezember 2011

Nachdem Anfang Dezember zahlreiche Fotos von vermeintlichen Demonstrant_innen, eines Spaziergang gegen Rechts, auf der Internetseite der „Freie Kräfte Potsdam“ auftauchten, kommen bei einigen Antifaschist_innen Erinnerungen an das Jahr 2003 auf, in dem die „Anti-Antifa Potsdam“ mit einer sogenannten „Outing-Seite“ für Schlagzeilen sorgte. Dies zeigt einmal mehr, dass auch in der zweiten Jahreshälfte die Potsdamer Neonazis in der Landeshauptstadt nicht untätig gewesen sind. Die Quantität sowie die Qualität der Aktivitäten ist noch immer erschreckend.

Die Chronik auf der Website des APAP Seit geraumer Zeit machen Antifaschist_innen darauf aufmerksam, dass in Potsdam vermehrt Bedrohungen, Einschüchterungen und gewalttätige Übergriffe durch Neonazis stattfinden.1 Diese Tendenzen und Angaben können auch für die zweite Jahreshälfte bestätigt werden. Gleich mehrere solcher Taten ereigneten sich in den vergangenen Monaten.
Vor allem der Übergriff auf einen alternativen Jugendlichen in der Innenstadt, am Platz der Einheit, verdeutlicht einmal mehr, wie sicher sich Neonazis zurzeit in Potsdam fühlen und bewegen können, so dass es ihnen möglich ist skrupellos auf Jugendliche einzuschlagen.2
Im Stadtteil Babelsberg sind Potsdamer Neonazis ebenfalls aktiv. Vermutlich waren sie es, die im November 2011 den Gedenkstein für den ermordeten Kommunisten Herbert Ritter auf dem Babelsberger Friedhof beschädigten. Nur einen Tage später wurde ein alternativer Jugendlicher von Neonazis in Babelsberg attackiert. Er wurde beleidigt, geschlagen und – bereits am Boden liegend – getreten.3

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