Mobi-Aktion: Nazis in Dortmund stoppen!

Bei bestem Sonnenschein machten sich Aktive des Bündnisses „Dortmund stellt sich quer“ am Sonntag, 25. März 2012 auf, um in der Stadt für Proteste gegen einen geplanten Naziaufmarsch am nächsten Wochenende zu mobilisieren. Tausende Flugblätter wanderten in Briefkästen und in die Hände von AnwohnerInnen und Gewerbetreibenden. In zahlreichen Läden auf der Route des geplanten Aufmarsches liegen jetzt Flugblätter und/oder hängen Poster in den Schaufenstern oder an den Türen. Am 31. März 2012 planen sogenannte „autonome“ Nationalisten ein Rechtsrockkonzert mit anschließendem Aufmarsch in der Ruhrmetropole. Dortmund, und dort insbesondere der Stadtteil Dortstfeld, gilt seit langem als eine Hochburg der neonazistischen Bewegung in Deutschland. Regelmäßige Aufmärsche und Propagandaaktionen sowie Übergriffe auf Andersdenkende und Attacken auf Läden und Wohnungen von AntifaschistInnen gehören fast zum Alltag in Dortmund.

Dagegen regt sich Widerstand auf verschiedenen Ebenen. Das Bündnis „Dortmund stellt sich quer“ versucht vor allem Menschen der betroffenen Aufmarschgebiete anzusprechen, um selbst aktiv zu werden gegen Neonazis und Rassismus. Daher auch die Info- und Mobilisierungstour. Die Neonazis zieht es meist in Stadtteile, wo viele MigrantInnen wohnen. Daher hat „Dortmund stellt sich quer“ auch erneut mehrsprachiges Material erstellt; Deutsch, Türkisch, Kurdisch und Arabisch.

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