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24.9.2016 Neuruppin: PRE – Eröffnungskonzert vom neuen Mittendrin!

Jetzt wirds ernst!

Die Veranstaltungsräume nehmen langsam gestalt an und wir können es kaum erwarten, diese dann auch gleich einzuweihen!

Nach 3 Jahren bauen, kann es jetzt so langsam los gehen.

Um es richtig krachen zu lassen, packen wir ein gewaltiges Paket auf den Tisch:

Bands:
► Notgemeinschaft Peter Pan (Politpunk / HH)
♬ https://notgemeinschaftpeterpan.bandcamp.com/

► the FLEXFITZ (Indie/Punkrock / HRO)
♬ https://theflexfitz.bandcamp.com/

► Konny&Alex (Liedermacherduo / Berlin)
♬ http://www.turgutz.de/

Aftershow:
★ Antifa Charts // All times favourites ★
Außerdem:
Getränkespecials
Kickertunier
VOKÜ
________________________________________________

– Eintritt: 2€ + X
– Keine Nazis, kein Grauzone-Scheiß, kein Rassismus, kein Sexismus
– lasst eure Hunde zu Hause
– Ort: JWP Mittendrin (neu): Bahnhofstraße 10a in Neuruppin

15.9.2016 Paris: Black September

Viva la revolution!
The time to act is right here.
Show that you angry.
Come to Berlin & Paris!

Black September débutera à Berlin le 2 septembre.
Le deuxième grand rendez-vous débutera le 15 septembre à Paris.
Mais le Black September sera partout.
Montrez que vous êtes en colère.
tout le long du mois de septembre !

Autonome Aktion.

Black September goes Paris.

“ Le pouvoir ne doit pas être conquis,il doit être détruit. “ Ⓐ

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10.9.2016 Berlin: Wir bleiben alle – rebellisch und gemeinsam zur Mietenstopp-Demonstration!

Seit nunmehr fast einem Jahr ist der Friedrichshainer Nordkiez der Truppenübungsplatz von Henkels Schergen. Faktisch bedeutet das, dass ein kompletter Kiez kriminalisiert und terrorisiert wird. Seien es die unzähligen Übergriffe, Festnahmen, die Schikanen, Durchsuchungen, Beleidigungen und Drohungen die Liste ist lang. Der Staat schlägt um sich. Getroffen werden die, die sich gegen den Ausverkauf der Stadt, Vertreibung, Verdrängung und den kapitalistischen Normalvollzug wehren, organisieren, planen und handeln. Die Festnahmen von Aaron und Balu, die im Verlauf der Demo „Rigaer 94 verteidigen – Investor*innenträume platzen lassen“ am 09.07.2016 verhaftet wurden und seit dem in Untersuchungshaft der JVA Moabit sitzen, verdeutlichen, wie sehr sich der Staat in Zugzwang sieht. Jeder Funken des Widerstands muss im Keim zu erstickt werden.

Trotz und/ oder grade wegen dieser permanenten Ausnahmesituation, ist der Kiez zusammen gewachsen. Seien es die monatlich stattfindenen Kiezversammlungen, der Austausch untereinander, die Solidarität und die gegenseitige Hilfe. Henkel, Kandt und wie sie alle heißen mögen, haben hoch gepokert und sind tief gefallen mit ihrem Vorhaben, den Kiez zu spalten und zu befrieden. Denn erreicht haben sie exakt eins: genau das Gegenteil. Die Kämpfe um den Nordkiez stehen dabei dennoch exemplarisch für den Kampf gegen die Stadt der Reichen, gegen Aufwertung und Verdrängung und für ein besseres Leben für alle. Denn was hier im Nordkiez verwirklicht wird, ist eben auch der Versuch eines Zusammenlebens, das auf Kollektivität und Solidarität beruht. Genau darum sollte es unserer Meinung nach gehen: Wege zu finden, kollektives und solidarisches Zusammenleben zu entwickeln und umzusetzen, und das in ganz Berlin.

Dass dieser Weg oft hart und schwer ist, wissen wir nur zur gut. Wir wissen aber, dass ein anderes Leben in einer anders organisierten Stadt nicht nur möglich, sondern zwingend notwendig ist. Eine Möglichkeit, um in gemeinsamen Austausch zu kommen, kann die Demo am 10.09. sein. Nutzen wir die Möglichkeiten, die wir haben, bleiben wir unberechenbar und machen wir ganz Berlin zu einem rebellischen Kiez!

Auf zur Mietenstoppdemo am 10.09. um 14:00 Uhr am Platz der Luftbrücke! Hinein in den Mietrebell*innen Block!

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13.8.2016 Berlin/Marzahn-Hellersdorf: Rand.Gestalten-Festival

Dieses Jahr mit dabei:

AMK
Josh & Nash (leider abgesagt)
Kick Kack Klo
Msoke
Leila Arkinyi
Alice
Tram4
Form/Prime
Clit (leider abgesagt)
Junkyard Rebellion
Finna

Aftershow:

No Cap No Style
The 3rd Floor
NotUrGrrrl
SchnickSchnack:

Siebdruck
Kids-Space
ZwillenWorkshop
VodkaRutsche
Veganes Eis
Bavarian Dürüm
Soli-Brunch „sad onion“
Vokü-Crew „Veto“
live mural von Sophia Hirsch
Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“
Infostände

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1.8.2016: Hausbesetzungen im Potsdam

Am Montag den 1. August um 18Uhr laden wir zu einer Stadtführung/Radtour mit Jakob Warnecke zu „Hausbesetzungen im Potsdam“ ein.
Zwischen 1989 und 2000 gab es über 70 besetzte Häuser in Potsdam. Und vielen von euch sind sicher die Bezüge der Potsdamer Hausbesetzer Szene zur entstehenden linken Fankultur bei Babelsberg oder beim Fc Sankt Pauli bekannt. Hausbesetzungen sind eine der – auch umstrittensten – stadtpolitischen und linken Aktionsformen mit denen Auseinandersetzungen um Wohnraummangel geführt werden.
Daher wollen wir uns gemeinsam auf die Spuren der Potsdamer Hausbesetzer-Geschichte und den politischen Auseinandersetzungen um sie machen.

Wenn ihr an der Stadtführung teilnehmen wollt meldet euch bitte bei uns persönlich, per Nachricht über Facebook oder per Email an fanprojekt-babelsberg*at*stiftung-spi.de an. Wir haben leider nur begrenzte Kapazitäten.

16.7.2016 Berlin: Carré Sama Riga im Friedrichshainer Nordkiez verhindern!

Kiezdemo: 16.7.2016 // 16:00 UHR START: SCHLEIDENPLATZ, NÄHE FRANKFURTER ALLEE (U+S), Berlin Friedrichshain
„Baustopp für neue Luxusbauten“, diese Parole vielen Häuserwänden, die rund um die Rigaer Straße in Friedrichshain zu lesen. Sie richten sich gegen das Carré Sama Riga, das die CG-Gruppe auf dem Areal einer ehemaligen Möbelfabrik in der Rigaer Straße 70-73 errichten will.

Das Projekt sorgt zunehmend für Protest in der Nachbarschaft. Das wurde am 11. Juni deutlich, als die GG-Gruppe zu einem Informationstag in den Hof des geplanten Projekts einlud. Der Gesprächsführer des Unternehmens Christoph Gröner bezeichnete den geplanten Neubau bei dem etwa 120 Wohnungen und vier Gewerbeeinheiten entstehen sollen, als soziales Projekt. Doch davon war die große Mehrheit der ca.80 Anwohner_innen nicht zu überzeugen.

Der Unmut wurde noch größer, als Gröner die protestierenden Nachbar_innen als dumm und vernagelt beschimpfte und deutlich machte, dass sie in seinen Augen kein Mitspracherecht hätten Er werde bauen und das Areal vom Sicherheitsdienst schützen lassen, auch wenn weiter protestiert wird, erklärte er. In dem Stadtteil hat die Verdrängung von einkommensschwachen Menschen nicht erst mit dem Carré Sama Riga begonnen. Doch das Bauvorhaben hat bewirkt, dass Mieter_innen sich dagegen zu wehren beginnen.

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Update Artikel zur Demo am 9.07. Rigaer 94 verteidigen! Investor*innenträume platzen lassen!

Seit nunmehr als 10 Tagen befindet sich die Rigaer 94 im erneuten Belagerungszustand. Die Tage waren geprägt durch zahlreiche Übergriffe, Schikanen sowie Festnahmen durch die Berliner Bullen auf der einen und zahlreichen Bundesweiten Soliaktionen, die Kraft und Mut geben, auf der anderen Seite. Die Ereignisse überschlagen sich von Tag zu Tag mehr, wir wollen mit diesem Artikel auf zwei prägnante Vorfälle der letzten Tage eingehen und ein Update zur Demo am 09.07. geben.

Das die alte Parole, „Staat und Nazis Hand in Hand„, nichts an Aktualität verloren hat, beweisen die jüngsten Vorfällen in der Rigaerstraße nochmals deutlich. So wurden auf dem Neonazistischen Blog „Halle-leaks.de“ Dateien veröffentlicht, auf denen die Namen von 10 Bewohner*innen der Rigaer 94 zu sehen sind. Das die Dateien von den Berliner Bullen an die Betreiber des Blogs weitergegeben wurden liegt dabei deutlich nahe, da es eben jene Berliner Bullen sind, die seit mehr als 10 Tagen Kontrollen an den Zugängen zur Riager 94 durchführen und von Bewohner*innen sowie Besucher*innen akribisch alle Daten erfassen.

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5.7.2016 Berlin: Weg mit der Ohnmacht!

Musik und Texte für die Rigaer 94 mit: Sahara B. (Texte aus der Absurdität des Alltäglichen), Anderersaits (Singer/Songwriter), Yok (Kleinkunstpunk), Die Diebin (Geige und Gesang), Das Friedel (Beatbox), Konny (Kleinkunstpunk), Miss Jasmine Pearl (Chansons), Tintenwolf (Texte und Weltrevolution) Geigerzähler (Geige und Gesang aus dem Gefahrengebiet), Hampitz (Wiederständige und Wiederspenstige Akkordgeschrammelei) The Incredible Herrengedeck (Chansons aus Berlin), Robert Klages (Lesebühnentexte), Berlinska Droha (Chansons, Folk, Punk aus Berlin/Luzica), Dampf in allen Gassen (anarchoakustischer Patchworkpunk) und weiteren.

UPDATE: Die Veranstaltung beginnt schon um14:00

Vor über einer Woche wurde die Rigaer 94 teilgeräumt. Seitdem ist eine Menge passiert: Spontane und angemeldete Demos, Sachschäden, solidarisches Topfschlagen, Pressekonferenzen, Hausverbote für die Staatsgewalt beim Bäcker an der Ecke, ein solidarisches HipHop-Konzert und vieles mehr.
Am 5. 7. wird der Fall erstmals vor Gericht behandelt. Vertrauen in die Justiz ist allerdings nicht angebracht. Die Justiz ist schließlich dazu da, den reibungslosen Ablauf des Kapitalismus im Sinne des Kapitals zu lösen. Wir haben das schon bei der Liebig 14 gesehen. Was auch immer bei der Kadterschmiede herauskommt – wir müssen weiter auf der Straße bleiben und Zwangsräumungen, Gefahrengebieten und dem gesellschaftlichen Rechtruck unseren Widerstand entgegensetzen. Dafür werden wir einen langen Atem brauchen.

Ein kleiner Baustein auf diesem Weg soll ein Konzert am 5. 7. an der Ecke Rigaer/Liebigstr. (Dorfplatz) zwischen 16:00 und 22:00 sein. Mittlerweile haben schon einige interessante Musiker_innen und Texter_innen ihr Kommen angekündigt:

Sahara B. (Texte aus der Absurdität des Alltäglichen), Anderersaits (Singer/Songwriter), Yok (Kleinkunstpunk), Die Diebin (Geige und Gesang), Das Friedel (Beatbox), Konny (Kleinkunstpunk), Miss Jasmine Pearl (Chansons), Tintenwolf (Texte und Weltrevolution) Geigerzähler (Geige und Gesang aus dem Gefahrengebiet), The Incredible Herrengedeck (Chansons aus Berlin), Hampitz (Wiederständige und Wiederspenstige Akkordgeschrammelei) Robert Klages (Lesebühnentexte), Berlinska Dróha (Chansons, Folk, Punk aus Berlin/Łužica), Dampf in allen Gassen (anarchoakustischer Patchworkpunk)…

Weitere werden hinzukommen. Außerdem wird es Redebeiträge zur aktuellen Situation, zu stadtpolitischen Themen und dem Widerstand gegen Genrifizierung und Repression geben.

Auch am Beginn der Veranstaltung wird es sehenswerte Acts geben! Wenn Ihr sie sehen wollt – kommt pünktlich.

Am 5. 7. sind noch weitere Aktionen in Planung. Achtet auf Ankündigungen. Außerdem wichtig: Die Demo am 9. 7.. Hier könnte so Einiges zusammenkommen.

No Pasaran!
Für den libertären Kommunismus!

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4.7.2016 Berlin || 17h Refugeedemo: We want flats – from Lichtenberg to Rigaer94

Aufruf zur Demonstration: Wohnungen statt Lager – Solidarische Strukturen erhalten und schaffen!
Wir von „Stop Deportation“ sind selbstorganisierte Geflüchtete aus verschiedenen Lagern in Berlin und organisieren am Montag den 4.7.2016 um 17 Uhr eine Demonstration vom Lager in der Bornitzstraße 102 (Nahe S/U-Lichtenberg) zur Rigaerstraße 94.

Das Lagersystem für Geflüchtete in Deutschland ist unerträglich. Die Verhältnisse in der Asylunterkunft in der Bornitzstraße 102 sind exemplarisch hierfür. Hier sind ca. 500 Menschen dazu gezwungen auf engstem Raum miteinander zu leben. Seit Kurzem spitzen sich auch diese Verhältnisse zu. Wegen Bauarbeiten im obersten Stockwerk wurden viele von uns gezwungen in große Säle umzuziehen, in denen ca. 50-60 Menschen auf engstem Raum schlafen und leben.

Auf 10m² kommen 4 Menschen. Eine Privatsphäre ist nicht vorhanden. Die Menschen, die sich gegen diesen Umzug gewehrt haben, wurde von den Securities physisch gezwungen. Seit langem fordern wir, dass wir selbst entscheiden können was wir essen. Denn das Essen in der Kantine des Lagers schmeckt nicht und ist immer das Gleiche. Die Alternative zu diesem Essen ist es, sich drei Tage im Voraus in eine Nutzungsliste für eine einzige (!) Küche einzutragen. Diese ist nur wenige Stunden am Tag geöffnet. Da wir offiziell mit Essen versorgt sind, bekommen wir nur sehr wenig Geld, was das Kochen noch schwieriger macht.

Wir von „Stop Deportation“ haben vor der Räumung der „Kadterschmiede“ in der Rigaer94 regelmäßig dort gekocht und gegen Spende für dieses ein wenig Geld eingenommen. Dieser Raum war nicht nur für uns ein Ort der Begegnung und Vernetzung sondern auch für viele andere diskriminierte Menschen. Dass dieser Ort nun geräumt wurde um angeblich ein neues Lager zu installieren, mit den selben Bedingungen, gegen die wir kämpfen, ist wirklich zynisch.

Wir fordern den Erhalt der „Kadterschmiede“ als Ort der Solidarität an dem Geflüchtete und AktivistInnen zusammen kommen können. Gleiches gilt auch für den Wagenplatz Kanal, den der Bezirk Neukölln plant zu räumen, um dort ein Containerlager zu bauen. Stattdessen fordern wir Wohnungen für Geflüchtete mit eigenen Zimmern und einer eigenen Küche. Wir wollen selbst entscheiden mit wem wir in einer Wohnung leben und ganz normale Nachbarn sein, statt in Lagern isoliert zu werden. Wir wollen keine Kantinen, die für uns ungenießbares Essen kochen. Das können wir selbst und dann schmeckt es auch.

Wohnungen statt Lager! Solidarische Strukturen müssen erhalten bleiben und aufgebaut werden!

ONE STRUGGEL ONE FIGHT!

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