Kategorie-Archiv: Freiräume und soziale Kämpfe

8.4.2017: Demonstration für den Erhalt des autonomen sozialen Zentrums Klinika in Prag

Demonstration für den Erhalt des sozialen Zentrums Klinika Sofern sich nichts ändern wird, wird das autonome soziale Zentrum Klinika in Prag im Sommer geräumt. Lasst uns also etwas ändern! Kommt am 9. April zur Demo für den Erhalt der Klinika. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr am Náměstí míru in Prag.

Wir teilen hier den Aufruf unserer Freund*innen aus Prag

Demonstration für den Erhalt des sozialen Zentrums Klinika

Auch lesenswert: https://roarmag.org/essays/klinika-autonomous-space-prague/

In der Klinika pulsieren Beziehungen, Treffen, Veranstaltungen, die im Rest der Stadt abgedrängt sind: selbstverwaltetes Instandsetzen des verfallenden Gebäudes, offener Austausch von Erfahrungen und Kenntnissen, alternative Kultur und das Organisieren radikaler Politik, die sich dem bräunlich-autoritären Ruck um uns herum entgegenstellt. Wir wollen Euch jetzt nicht mit Reklame überhäufen, alle stattgefundenen Veranstaltungen aufzählen und Euch von unserer Arbeitsamkeit überzeugen. Wir wollen lediglich die Erfahrung weitergeben, die wir in den letzten zwei Jahren gewonnen haben und die heisst: Prag braucht die Klinika – und Menschen, die entschlossen sind, sie mit Leben zu füllen, gibt es hier genug!

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18.3.2017 Potsdam: Recht auf Bleiben Demo

Asylrecht und Flüchtlingsschutz jetzt und hier!

Für das Recht zu kommen, zu gehen und zu bleiben.

Bundes- und europaweiter Aktionstag gegen Rassismus, Faschismus und Austerität

Bund, Länder und Kommunen haben eine neue Gangart eingelegt: Sinkende Anerkennungs- und steigende Abschiebezahlen bestimmen die aktuelle Politik. Auch Brandenburgs Landeshauptstadt Potsdam kurbelt die Abschiebemaschinerie an und setzt auf die Entsolidarisierung der Gesellschaft. Dagegen rufen wir zu Protest und Widerstand auf: Asylrecht und Flüchtlingsschutz jetzt und hier!

Demo: 15 Uhr ab Nauener Tor

Kundgebung: 16 Uhr Landtag/Steubenplatz

Das Asylrecht ist ein Individualrecht und darf nicht durch pauschale Bewertungen von Herkunftsländern ausgehebelt werden. Wir verlangen von Brandenburg, sich nicht zum verlängerten Arm einer verfehlten bundesweiten Asylpolitik zu machen. Wir fordern, dass die Landesregierung klar und öffentlich Stellung gegen Abschiebungen in das Kriegsgebiet Afghanistan bezieht! Afghanistan ist kein sicheres Land!

Wir fordern den Zugang zu einem fairen und individuellen Asylverfahren statt

nächtliche und unangekündigte Abschiebungen nach dem Dublin-Abkommen! Potsdam muss Farbe bekennen und Verantwortung für hier lebende Geflüchtete übernehmen.

Die Unterbringung von Asylsuchenden darf nicht dubiosen Sicherheitsunternehmen obliegen. Für eine menschenwürdige Unterbringung von Schutzsuchenden inmitten der Potsdamer und Brandenburger Gesellschaft! Für eine Unterbringung in Wohnungen!

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(B) Kiez-Demo gegen Verdrängung // 25.2. // Heinrichplatz

Kiez-Demo gegen Verdrängung
Samstag, 25.2. // 14:00 Uhr // Heinrichplatz // Berlin-Kreuzberg

In Kreuzberg sind mehrere Läden akut räumungsbedroht. Der Laden Bantelmann in der Wrangelstraße, die Bäckerei Filou in der Reichenberger Straße und der Buchladen Kisch & Co sind akut räumungsbedroht. Auch M99 und das Projektehaus in der Lausitzerstraße 10 sind weiterhin gefährdet, auch wenn es erste Verhandlungserfolge gab. Bei allen Fällen ist klar, dass die Vermieter mit ihrem Eigentum mehr Profit machen wollen und deswegen die bisherigen Läden loswerden wollen. In Berlin steigen die Mieten rasant an, immer mehr Menschen, aber auch viele kleine Läden werden verdrängt. Häufig kommt es auch zu Zwangsräumungen – die gewalttätigste Art der Verdrängung.

Das Profitstreben der Vermieter verändert die Kieze. In Kreuzberg können sich häufig nur noch Restaurants oder Luxusläden die extremen Mieten leisten. In der Reichenberger Straße gibt es so z.B. keinen Bäcker mehr, das Angebot für Menschen mit geringem oder mittleren Einkommen wird geringerer. Die steigenden Mieten machen das Leben immer schwerer.

Aber viele Menschen wehren sich gegen diese Zustände. Es konnten schon einige Zwangsräumungen durch solidarische Aktionen verhindert werden. Die bedrohten Läden in Kreuzberg haben sich zusammengeschlossen und es gab eine gemeinsame Kiezversammlung. 350 Menschen kamen zur Versammlung und wollten aktiv werden gegen die Verdrängung. Nun folgt eine Demonstration zu den betroffenen Läden. Die Demo soll ein Zeichen der Solidarität senden und die Nachbarschaft informieren.

Wir bleiben alle!

Demo-Route: Heinrichplatz, Oranienstraße, Adalbertstraße, Kottbusser Tor, Reichenberger Straße, Lausitzer Straße, Wiener Straße, Forster Straße, Reichenberger Straße, Glogauer Straße, Wiener Straße, Görlitzer Ufer, Görlitzer Straße, Cuvry Straße, Wrangelstraße, Abschluss vor Bantelmann Wrangelstraße.

Bündnis Zwangsräumung Verhindern

zwangsraeumungverhindern@riseup.net
http://berlin.zwangsraeumungverhindern.org
facebook.com/zwangsraeumungverhindern

Telefon (Fr. 10-13 Uhr): 0152 19 33 87 32

17.2.2017 Amtsgericht Mitte/Berlin: Prozess + Kundgebung der Linie 206

„Am 17.02. findet der erste Gerichtsprozess gegen die illegale Räunmung in der Linie 206 im Mai letzten Jahres statt. Das wird spitze. Wir freuen uns wenn ihr zahlreich kommt und uns unterstützt, es gibt warmen Tee/Kaffee, Polizeikontrollen und Temperaturen wahrscheinlich zwischen -10 und 10 Grad. Für alle die nicht reinkommen gibt ne Kundgebung davor.“

Zum Hintergrund:

Am Morgen des 10. Mai 2016 ist ein Gerichtsvollzieher in Begleitung von Cops und einer privaten Security-Firma in unser befreundetes Hausprojekt die Linie 206 eingedrungen. Sie Räumten zwei Zimmer, die angeblich keinen Mietvertrag hätten, setzten eine Person mit sammt seinen Sachen auf die Straße. Und nicht genug, die Wohnungen sollten am Vormittag schon zur Neuvermietung angesehen werden. Anlass waren zwei Räumungstitel, die die „Eigentümer“ Bernd-Ullrich Lippert und Frank Wadler erwirkt hatten.

Noch am selben Abend gab es eine Sponti in Mitte und am 05. Juni 2016 eine Kundgebung vor dem Haus einer der „Eigentümer“ in Nikolassee.
Am 28. November 2016 sollte dann im Rathaus Mitte ein Runder Tisch stattfinden, um über die Zukunft und den Erhalt des Hauses in der Linienstraße 206 zu verhandeln, zudem die Eigentümer jedoch nicht erschienen.

Alle Versuche, das Haus in Selbstverwaltung zu übernehmen und dem Markt langfristig zu entziehen, sind bisher daran gescheitert, dass sich die „Hauseigentümer“ jeglicher Kommunikation oder Verhandlungen verweigern.

Einige Nachbar_innen u.a. die Brunnen 6/7 rufen zur Prozessbeobachtung und Kundgebung vor dem Amtsgericht Mitte auf.
Zeigen wir der Linie 206, dass sie nicht alleine sind.

Amtsgericht Mitte (Littenstr. 12-17)
Verhandlungsbeginn: 09.00 Uhr. Raumnummer: 2/2711.

Zwangsräumungen verhindern, Spekulation abschaffen!
Linie 206 bleibt!

17.12.2016 München: Altgiesinger Sampler Release

Ⓐ Koa Zambbal, Koa Herrli!Ⓔ Das Kollektiv vom Temporären Archiv der Gegenwart [TAG] veröffentlicht am 17. Dezember die langerwartete Dokumentation des 2monatigen DIY-Non-Profit-Kunst-Musik Projektes ‚Altgiesinger‘ vom Sommer 2015 als Doppel-LP Sampler mit Buch und CD. Fettes Paket – fette Party!

Gasthaus Altgiesinger Doppel-LP + CD + Buch Releaseshow & Party
Sa. 17.12.16 / Zielstattstr. 37 / Sendling

Sentilo Sono * The Rancors * Ämbonker * Katie Smokers Wedding Party * Kläranlage * Turd Sandwich * Zirbinski * Concierge * Sabot Noir * Dafalgan ls. Benicio del Terror * The Headliners * Jason Arigato * Harry Gump * …

Einlass 16 Uhr ★ Bands ab 17 Uhr ★ Eintritt gegen Spende

► http://altgiesinger.de/

19.11.2016 Berlin: Kiezdemo: Rebellische Nachbarn – Solidarische Kieze – Stadt von Unten!

Die Angst vor Verdrängung in Neukölln ist allgegenwärtig. Vielen droht der Verlust der eigenen vier Wände. Neue Wohnungen in den Kiezen Nord-Neuköllns zu finden ist nur wenigen Priviligierten vorbehalten. Geflüchtete werden in Turnhallen und im ehemaligen Flughafen Tempelhof eingepfärcht und isoliert. Zwangsräumungen und Abschiebungen durch die deutsche Polizei gehören zum alltäglichen Wahnsinn. Es wird Zeit, dagegen auf die Straße zu gehen.

Rebellische Nachbarn

Mehr als 10 000 Räumungsklagen wurden 2015 in Berlin gestellt. Sie sind Ausdruck des kapitalistischen Interesses, durch Verdrängung höhere Mieten zu erzielen. Nicht wenige dieser Klagen münden in Zwangsräumungen. Nachbarschaftlicher Widerstand gegen Verdrängung ist leider die Ausnahme, findet aber statt. Sei es in der Rigaerstraße im vergangenen Sommer, wo Nachbar*innen jeden Abend mit Topfschlägen zeigten, was sie von der Polizeipräsenz in ihrem Kiez halten oder die Ankündigung zahlreicher Nachbar*innen im Wrangelkiez sich der angekündigten Zwangsräumung Hans Georg Lindenaus und seines Ladengeschäfts M99 mit zivilen Ungehorsam entgegenzustellen. Rebellisch bezeichnet hierbei weniger die Form des Widerstandes als ein Bewusstsein dafür, dass die herrschende Stadtpolitik nicht im Interesse der Bewohner*innen handelt, sondern ganz im Gegenteil die Verdrängung durch eigentümerfreundliche Gesetze, Hartz4, Massenunterkünfte für Geflüchtete, Abschiebungen und Zwangsräumungen aktiv vorantreibt. Rebellische Nachbarn wehren sich nach ihren individuellen Möglichkeiten gegen soziale und rassistische Ausgrenzung, sowie die Verdrängung aus den Kiezen.

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29.9.2016 Berlin: Schul- & Unistreik – Rassismus Stoppen!

Schul- & Unistreik: RASSISMUS STOPPEN – In der Schule. Auf der Straße. Im Parlament. Die Rechten und Rassist*innen sind noch immer in der offensive.

Die AfD zeiht in ein Länderparlament nach dem nächsten ein. Auch in Berlin versucht sie im Zuge des Wahlkampfs ihre rechtspolulistische Hetze breit zu machen und treten immer selbstbewusster auf. Auch in den Schulen bleiben wir nicht davon verschont. Seien es Flyer Aktionen, Podiumsdiskussionen, AfD-Lehrer*innen und Mitschüler*innen. Ihre populären Frasen, mit denen sie versuchen ihre ekelhafte Ideen in die Köpfe der Menschen zu pflanzen sind:
Rassistisch (z.B. Schießbefehl auf Geflüchtete und Kopftuch für Muslima*),
Sexistisch (z.B. Frauen* als Verantwortliche für Haushalt und Erziehung),
Homophob (z.B. gegen das Adoptionsrecht und die Ehe für alle),
Arbeiter*innenfeindlich (z.B Abschaffung des Mindestlohns).

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24.9.2016 Neuruppin: PRE – Eröffnungskonzert vom neuen Mittendrin!

Jetzt wirds ernst!

Die Veranstaltungsräume nehmen langsam gestalt an und wir können es kaum erwarten, diese dann auch gleich einzuweihen!

Nach 3 Jahren bauen, kann es jetzt so langsam los gehen.

Um es richtig krachen zu lassen, packen wir ein gewaltiges Paket auf den Tisch:

Bands:
► Notgemeinschaft Peter Pan (Politpunk / HH)
♬ https://notgemeinschaftpeterpan.bandcamp.com/

► the FLEXFITZ (Indie/Punkrock / HRO)
♬ https://theflexfitz.bandcamp.com/

► Konny&Alex (Liedermacherduo / Berlin)
♬ http://www.turgutz.de/

Aftershow:
★ Antifa Charts // All times favourites ★
Außerdem:
Getränkespecials
Kickertunier
VOKÜ
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– Eintritt: 2€ + X
– Keine Nazis, kein Grauzone-Scheiß, kein Rassismus, kein Sexismus
– lasst eure Hunde zu Hause
– Ort: JWP Mittendrin (neu): Bahnhofstraße 10a in Neuruppin