In Remagen marschiert am 12. November der Rechtsterrorismus

Am 12. November wollen zum achten Mal in Folge Neonazis aus ganz Deutschland in Remagen aufmarschieren. Hier marschieren Neonazis, die dem organisierten Rechtsterrorismus zuzuordnen sind.

Die Anhänger der aus den verbotenen Kameradschaften hervorgegangenen Parteien wie „Der dritte Weg“ oder „Die Rechte“, und Personen wie Ralf Tegethoff mit seiner Kameradschaft 8/12 oder Sven Skoda, sind alljährlich in Remagen präsent (Hintergrund siehe http://antifabonn.blogsport.de/2015/11/15/das-netzwerk-der-generation-terror-oder-die-spinne-im-netz-des-rechten-terrors/ und http://www.infobuero.org/2013/10/remagen-neonazi-trauermarsch-am-23-november-2013/).

Wir erleben seit längerem einen starken Anstieg an gewalttätigen Hetzjagden und Angriffe auf Geflüchtete, sowie systematische Brandstiftungen auf ihre Unterkünfte. Hinter diesen stecken selten isolierte Gelegenheitstäter*innen, sondern vor allem organisierte Rechtsradikale.

Die Pressesprecherin der Kampagne „NS Verherrlichung Stoppen!“, Vera Hammer, sagt dazu: „Genug ist genug! Bringen wir unsere Solidarität mit allen Geflüchteten am 12.11. in Remagen auf die Straße.“

Der NSU hat nicht zum ersten Mal gezeigt, dass es rechts-terroristische Strukturen in Deutschland gibt, denen wir uns mitsamt ihrer ideologischen Grundlagen entgegenstellen müssen.

Dem Naziaufmarsch ein Ende setzen!

Das Antifa Bündnis „NS Verherrlichung Stoppen!“ ruft zu einer überregionalen Demonstration am 12. November ab 10 Uhr am Bahnhof Remagen (Vorderseite) auf. Mehr Infos bei remagen.blogsport.de

Für Presseanfragen einfach eine Mail an: remagen@riseup.net