Grauzone vs. RASH – Genosse angeklagt!

Am 17.02.2012 wird eine Ge­richts­ver­hand­lung zu Un­guns­ten eines Ge­nos­sen von uns beim Stutt­gar­ter Amts­ge­richt statt­fin­den. Ihm wird vor­ge­wor­fen ohne Vor­war­nung auf eine Grup­pe Skin­heads ein­ge­schla­gen, sie da­durch an ihrer Ge­sund­heit ge­schä­digt und dann an­schlie­ßend die Flucht er­grif­fen zu haben. An­geb­lich hat­ten die Ge­schä­dig­ten zuvor einen po­li­ti­schen Dis­put mit dem Ge­nos­sen […]
Tat­säch­lich ging dem Gan­zen eine Be­lei­di­gung in der Öf­fent­lich­keit und ein ver­such­ter An­griff vor­aus, was die Ge­schä­dig­ten spä­ter bei der Po­li­zei na­tür­lich nicht an­ga­ben. Dafür konn­ten sie an­ge­ben dass der An­ge­klag­te aus der Stutt­gar­ter An­ti­fa-Sze­ne ist […]
Grund genug für die Be­hör­den den Staats­schutz her­an­zu­zie­hen.
Ob­gleich der Eine oder an­de­re aus der kör­per­lich miss­han­del­ten Skin­head­grup­pe auch mal An­ti-Na­zi-Auf­nä­her oder But­tons trägt, ist der Groß­teil die­ser Grup­pe de­fi­ni­tiv der Grau­zo­ne zu­zu­ord­nen. So be­zeich­nen sich man­che von ihnen sogar selbst. Viele von ihnen tau­chen re­gel­mä­ßig auf bei­spiels­wei­se Face­book-Sei­ten wie „Grau­zo­ne Rock n Roll“ auf, bei denen man die Dis­kus­si­on um die Schnitt­stel­le von un­po­li­tisch und rechts ver­sucht ins Lä­cher­li­che zu zie­hen und u.a. völ­lig offen Wer­bung für T-Shirts mit der Auf­schrift „Un­po­li­ti­sche Ak­ti­on“ macht, die ko­mi­scher­wei­se von einem Neo­na­zi­ver­sand ver­trie­ben wer­den. Hier wurde üb­ri­gens auch schon gegen un­se­ren Ge­nos­sen ge­wet­tert: „Ich würd ja schon gern sein Ge­sicht sehen, wenn auf ein­mal 50 Grau­zo­nis­ten vor sei­nem Haus ste­hen wür­den…“ Fotos von Skin­heads in Skrew­d­ri­ver-Shirts kann man dort auch fin­den, woran sich von der Grau­zo­ne auch kei­ner stört. Ei­ni­ge der Ge­schä­dig­ten pfle­gen auch Kon­tak­te zur rech­ten Hoo­li­gan­sze­ne und waren sich nicht ein­mal zu scha­de gegen den Ge­nos­sen ge­rich­te­te Flug­blät­ter zur In­for­ma­ti­ons­ver­gif­tung zu ver­tei­len.
Ihre Lieb­lings­bands sind Stom­per 98 und die Kra­wall­brü­der, wer hätte es ge­dacht… Und ganz nach dem Motto „nichts muss, aber alles kann“ ver­su­chen sie ihre A-Po­li­tik, die doch nur immer nach rechts ver­weist, in Stutt­gart zu eta­blie­ren. Wenn alle Stri­cke rei­ßen, be­die­nen sie sich dann der Staats­macht und ver­su­chen auf die­ser Ebene den von ihnen so ver­hass­ten „Rot­fa­schis­ten“ etwas ent­ge­gen­zu­set­zen, völ­lig skin­head-li­ke ver­steht sich. Und ganz wie ihre Vor­bil­der selbst […]
Set­zen wir die­ser Pseu­do-Skin­head-Kul­tur nun auch etwas ent­ge­gen und neh­men ge­schlos­sen an die­ser Ver­hand­lung teil!
An­ti­fa­schis­mus bleibt le­gi­tim!
Und erst recht in der Skin­head­sze­ne!
Never for­gi­ve, never for­get!
So­li­da­ri­tät mit RASH Stutt­gart und allen an­de­ren An­ti­fa­schis­ten!
Kommt zur Ge­richts­ver­hand­lung am 17.02.2012 09:00 UHR
zum Amts­ge­richt Stutt­gart, Hauffstr.5!

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *