Gebäude neben geplanter Asylunterkunft brennt

Unmittelbar neben einer geplanten Asylunterkunft brannte am Dienstagmorgen in Königs Wusterhausen eine Gaststätte. Die Polizei geht von Brandstiftung aus, schließt aber einen Zusammenhang mit der Flüchtlingsunterkunft aus.

Am Dienstagmorgen gegen 5 Uhr hat in Königs Wusterhausen eine leerstehende Sportgaststätte mit Kegelbahn gebrannt. Die genaue Brandursache ist unklar. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. In unmittelbarer Nähe der Gaststätte befindet sich ein Gebäude, das gerade zu einer Asylunterkunft umgebaut wird. Dass mutmaßliche Täter ursprünglich einen Brandanschlag auf die geplante Asylunterkunft verüben wollten, schließt die Polizei in Brandenburg bisher aus.

„Mutmaßliche Täter würden das eine, nicht mit dem anderen verwechseln“, sagte ein Sprecher der Polizei. Die beiden Liegenschaften seien durch eine Mauer und einen Zaun voneinander getrennt. Auf Twitter machte sich zunächst das Gerücht breit, dass das Asylbewerberheim selbst in Brand gesetzt wurde. „In drei Wochen sollen dort 85 Bewohner einziehen“, schreibt der freie Journalist Sören Kohlhuber auf Twitter. Die Polizei sieht weiterhin keinen rechtsextremen Hintergrund, werde laut dem Sprecher dennoch in alle Richtungen Ermittlungen aufnehmen.

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