Die Journalistin Andrea Röpke referierte über rechte Frauen

ORANIENBURG – Wer an Neonazis denkt, verbindet damit meist Hass und brutale Gewalt. Eine Männerdomäne. Frauen spielen in der Wahrnehmung der Neonaziszene durch Öffentlichkeit, Polizei und Justiz dagegen kaum eine Rolle.

Die Journalistin Andrea Röpke sieht das anders: Frauen erfüllen eine wichtige Funktion in der NPD und den Kameradschaften – auch in Oberhavel. Am Donnerstag diskutierte die Autorin, die seit Jahren in der Szene recherchiert und verschiedene Bücher zu dem Thema veröffentlicht hat, in der Evangelisch-methodistischen Kirche mit 25 Teilnehmern zum Thema „Rechtsextreme Frauen – zwischen Straßenkampf und Mutterrolle“. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Projekt- und Eventmanagement für Jugendliche (ProJu).

 

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