Das Märchen von einer sozialen Stadt für alle …

Potsdam – offener Brief der besetzten Datscha

Seit nunmehr drei Jahren ist die LaDatscha in Potsdam besetzt. Seit drei Jahren gestalten wir das Haus und somit unsere Stadt selbstbestimmt mit. Nun ist es wieder einmal zu einer indirekten Auseinandersetzung mit der
bösen Realität gekommen. Und zwar in Form von Rechnungen und seltsamen Forderungen seitens der Stiftung Preussische Schlösser und Gärten bzw. des Kommunalen Immobilien Service. Ein offener Brief der Datscha.

Alle Jahre wieder, so scheint es, erhält die datscha ungeliebte Post vom Kommunalen Immobilienservice (KIS). Wie schon im Jahr 2010, ist es auch dieses mal wieder eine Rechnung. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr aber  bestehen an der inhaltlichen und formalen Seriosität des neusten Schreibens erhebliche Zweifel. In den letzten drei Jahren sollen wir Wasser im Wert von ca. 3000 Euro verbraucht haben. Zusätzlich wurde uns die Grundsteuer und  Gebäudeversicherung in Höhe von 338,72 Euro in Rechnung gestellt. Einmal abgesehen davon, dass wir uns bereits im letzten Jahr ausführlich zur Sache geäußert haben1 und wir unsere Forderungen eigentlich nur wiederholen können, gibt es dann doch noch einiges zur allgemeinen Situation, was uns und andere linke Projekte in Potsdam angeht, zu sagen.

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