Berliner Aufruf zu den Pe­ters­berg II-Protesten

Am 5. De­zember 2011 wird in Bonn die Kon­fe­renz „Pe­ters­berg II“ der Na­to-​Staa­ten und an­de­rer Län­der statt­fin­den, bei dem über die Zu­kunft Af­gha­nis­tans be­ra­ten wer­den soll. Es sind die glei­chen Staa­ten, die in Af­gha­nis­tan Krieg füh­ren und vor zehn Jah­ren bei der Kon­fe­renz „Pe­ters­berg I“ Kar­sai und seine kor­rup­te Re­gie­rung an die Macht ge­bracht haben. Af­gha­nis­tan hat keine Zu­kunft, so­lan­ge es von der Nato be­setzt ge­hal­ten wird. Der Krieg hat mit Bom­ben­an­grif­fen, Mas­sa­k­ern, Raz­zi­en, Fol­ter und Er­schie­ßun­gen be­reits end­lo­ses Leid für die af­gha­ni­sche Be­völ­ke­rung ge­bracht und zu einer Ver­schlech­te­rung der hu­ma­ni­tä­ren und so­zia­len Lage ge­führt. Auch wenn die krieg­füh­ren­den west­li­chen Staa­ten von Trup­pen­ab­zug spre­chen, wer­den sie in Af­gha­nis­tan keine selbst­be­stimm­te Ent­wick­lung zu­las­sen.

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