Berlin: Schöneweide bei Nazis weiter hoch im Kurs

Der Berliner Ortsteil Schöneweide bleibt weiter Aktionsraum für Nazis: Im Rahmen der Teilnahme Berliner und Brandenburger Neonazis beim alljährlichen Aufmarsch in Dresden trafen sich diese zur gemeinsamen Anreise mit Bussen in Schöneweide. Eine Räumungsklage gegen den Nazi-Waffenladen „Hexogen“ in der Brückenstraße zieht sich derweil vor Gericht. Die Vermieter des „Henkers“ probieren das nicht einmal.

Das der Berliner Ortsteil Schöneweide (Treptow-Köpenick) bei Neonazis als Rückzugsraum und Aktionsschwerpunkt gilt, ist nicht neu. Zuletzt wies die Antifa-Broschüre „Die Braune Straße“auf ein zunehmendes Geflecht von Rockernkontakten, Anmietungen, Veranstaltungen und Aktionen durch Berliner Neonazis in Schöneweide hin. Langjährig bekannt ist vor allem die Nazikneipe „Zum Henker“. Im letzten Jahr kam zudem der Waffenladen „Hexogen“ des Berliner NPD-Vorsitzenden und NW-Berlin Aktivisten Sebastian Schmidtke hinzu.

Obwohl in zunehmendem Maße antifaschistische Initiativen und Einzelpersonen zusammen mit der örtlichen Zivilgesellschaft versuchen, dem rechten Treiben Einhalt zu gebieten, sind Berliner Nazis immer noch regelmäßig aktiv im Kiez. Zuletzt wurde dies deutlich am 13. Februar.

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