[B] Funkzellenauslesung bei KFZ-Brandstiftung

Uns liegen Dokumente vor, die darauf hinweisen, dass das Berliner Landeskriminalamt im Jahre 2009 in einem weiteren Fall auf eine großflächige Erfassung von Mobilfunkdaten drängte. In der vorliegenden „Beschlussanregung“ regen die Ermittelnden an, von insgesamt dreizehn Funkzellen sämtliche Verbindungsdaten für weitere Ermittlungen zugänglich zu machen, die in einem Zeitraum von 8 Stunden angefallen sind. Zu den betroffenen Mobilfunknutzer_innen zählen u.a. die Kund_innen der Netze e-plus, T-Mobile, Vodafone, O², „sowie ggf. weitere[n] Betreiber[n]“.

Die Ermittelnden beziehen sich auf einen Vorfall, bei dem am Abend des 17. Juni 2009 in der Friedrichshainer Bänschstraße ein Fahrzeug der Siemens AG angezündet wurde. An dem PKW entstand ein Sachschaden von rund 4.000€. Menschen waren nicht in Gefahr.

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