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14.2.2015: Nazi-Gedenken in Budapest Verhindern!

Nieder mit dem „Tag der Ehre“!

Jedes Jahr dieselbe Scheiße – auch in Budapest. Am14. Februar treffen sich in Budapest auch heuer wieder (Neo-)Nazis aus aller Welt für den sogenannten „Tag der Ehre“. Diese Nazi-Gedenkfeier soll an einen versuchten Ausbruch von ungarischen Nazitruppen aus der Belagerung der Roten Armee am 11. Februar 1945 gedenken, und ist mittlerweile zu einem der größten Naziaufmärsche Europas geworden.

Offen faschistische und völkisch-nationalistische, aber auch bürgerliche Gruppen, Parteien und Einzelpersonen treffen sich hierfür jedes Jahr in Budapest. In den vergangenen Jahren kam es auch zu Sportveranstaltungen bei denen Neonazis in den umliegenden Wäldern, zum Teil in den Nazi-Uniformen des Zweiten Weltkriegs, den Ausbruch von 1945 nachstellten. Dabei soll die sportliche Leistung, das Durchhaltevermögen, Männlichkeit und nationaler Stolz der Teilnehmenden,sowie die Verbundenheit mit den „ehrenwerten Verteidigern“ ausgedrückt werden.

Der „Tag der Ehre“ und die darum passierenden Aktionen sind wichtige Bestandteile des Aufrechterhaltens eines nationalen Opfermythos in Ungarn. Er ist jedoch kein isoliertes Event, sondern Ausdruck von allgemeinen gesellschaftlichen Bedingungen. Völkischer Nationalismus verbunden mit Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus sind zu einem festen Bestandteil des politischen Alltags und der offiziellen Politik in Ungarn geworden.

Schluss mit dem Nazigedenken! Solidarisiert euch mit den Antifaschist_innen vor Ort und beteiligt euch am 14. Februar an den Protesten gegen den „Tag der Ehre“.

Wenn ihr hinfahren wollt findet ihr mehr Infos bei der hiesigen Antifa-Gruppe (für Schafplätze is auf jeden Fall gesorgt)

Mehr Infos: facebook.com/antifainfo.budapesthun

 

11.2.2015 Berlin: Not in our name.

Solidarität gegen Austerität!

Am Mittwoch treffen sich die EU-Finanzminister, um zu beraten, wie sie Griechenland in die Knie und zurück ins Austeritätsregime zwingen können. Die Austeritätspolitik nötigt der Bevölkerung vor allem Südeuropas die Folgen der Finanzkrise und der EU- Bankencrashs auf, während diejenigen, die – wie die deutschen Banken – für diese Krise verantwortlich waren, gerettet wurden und wieder Profit machen wie bisher. Austerität, das heißt ganz konkret, dass Armen die Krankenversorgung gestrichen wird, Tausende ihre Jobs verlieren, ohne Anspruch auf Arbeitslosengeld, Tausende obdachlos werden und die Selbstmordraten in die Höhe schnellen. Gegen die Erpressung der griechischen Bevölkerung und die vermeintliche Alternativlosigkeit des Spardiktats ruft die Interventionistische Linke Berlin zusammen mit anderen Gruppen und Organisationen zu einer Kundgebung vor der EU-Vertretung auf. Verteidigen wir die reale Alternative, die sich mit der Entscheidung der Griech*innen zum Widerstand aufgetan hat, und nutzen wir sie, um eine gemeinsame Basisbewegung für ein solidarisches Europa von unten aufzubauen. Am Mittwoch in Berlin und am 18.3. mit Blockupy gegen die EZB in Frankfurt.
Zeitgleich zu der Kundgebung in Berlin wird es Demos in über 15 griechischen Städten und 11 weiteren Orten in mehr als 8 EU-Ländern geben.

Kundgebung vor der EU-Vertretung
Mittwoch, 11. Februar, 16.30 Uhr
Unter den Linden 78, Nähe Brandenburger Tor

Facebook: https://www.facebook.com/events/842161239160990/
Aufruf: https://griechenlandsoli.wordpress.com/2015/02/07/berlin-protestkundgebu…

M18: Die EZB-Eröffnungsparty crashen

Aufruf des March18 Bündnis

Im Frühjahr 2015 bekommt die europäische Krisenpolitik ein Wahrzeichen: Der neue Hauptsitz der Europäischen Zentralbank (EZB) wird in Frankfurt eröffnet. Bei einem großen Festakt werden sich Regierungsvertreter_innen aus ganz Europa zu ihren bisherigen Krisenlösungen gratulieren und sich (und uns) auf die nächste Runde Austeritätspolitik einstimmen. Der Ausnahmezustand soll institutionalisiert werden.

Doch massenhaft Menschen werden die Feier stören, denn Krisenlösungen im kapitalistischen Rahmen sind eine Katastrophe für die Menschen. Das Frühjahr 2015 wird so hoffentlich auch ein Wahrzeichen des Widerstands gegen die europäische Krisenpolitik, wenn Tausende von Menschen aus den europäischen Ländern und darüber hinaus zu den Aktionstagen gegen die EZB-Eröffnung anreisen. Wir rufen die antiautoritären Bewegungen dazu auf, sich an den Aktionen und Diskussionen zu beteiligen. Lasst uns diese Möglichkeit nutzen, um für die transnationale Selbstorganisierung im Kampf gegen Staat und Kapital zu werben und die Herrschaftsfeierlichkeit zu unserer Party zu machen.

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14.2.2015 HausZwei/Potsdam: Zinnschauer & Tigeryouth

ZINNSCHAUER (Hamburg)
Facebook: https://www.facebook.com/Zinnschauer

Video “Ich bin deine wachsenden Arme”

https://www.youtube.com/watch?v=vqVmiryqfZw

Zinnschauer ist ein Projekt zwischen Pop, Screamo und Theater. Was auf den ersten Blick wie ein Singer-/Songwriter aussieht, ist eigentlich mehr. Die Liedstrukturen sind komplex und folgen keiner klassischen Pop-Struktur, sondern erzählen eine zusammenhängende Geschichte und sind als emotionaler Prozess schlüssig. Zinnschauer liest, spricht, singt und schreit. Zwei Menschen schreien aus dem Off und manipulieren den Ton und das Licht. Zwischen Passagen, in denen dunkel und neblig nur auf der Bühne neben das Mikrofon gesungen wird und welchen, wo Stroboskop-Geflacker und Geschrei aus allen Richtungen kommt lässt sich Zinnschauer verorten.

TIGERYOUTH (Halle)
Facebook: https://www.facebook.com/tigeryouth

Video “Fernweh II”

https://www.youtube.com/watch?v=5LsvGXy0nbI

Tigeryouth ist eine Art musikalischer Weckruf für alle, die dem Leben mehr als Hinnehmen und vor-sich-hin-rotten abgewinnen möchten. Hier trifft Freiheitsdrang auf Leidenschaft und ganz viel Gefühl. Das Ergebnis: Akustikpunk. Tigeryouth ist gleichermaßen was für die Schmuseecke, Schunkelparty und Großdemonstration. Hier wird gesungen, gesprochen, teilweise geschrien und immer wieder Spannung aufgebaut. Mit dieser Vielseitigkeit reißt Tigeryouth die Hörerschaft an sich.

SUPPORT: NO SURPRISING NEWS
Facebook: https://www.facebook.com/nosurprisingnews

Einlass 20.00 Uhr
Beginn 21.00 Uhr

Foto: Christoph Eisenmenger

Mehr Informationen:
https://www.facebook.com/acousticcafepotsdam
http://www.acousticcafepotsdam.wordpress.com/
http://www.freiland-potsdam.de/

15.2.2015 Cottbus: Naziaufmarsch verhindern!

NAZIS BLOCKIEREN – DAMIT DER HASS IRGENDWANN VERGEHT

Der 15. Februar 1945 ist nach wie vor ein bedeutsames Datum für die Stadt Cottbus. Damals, vor 70 Jahren, erfolgte die Bombardierung von Cottbus. Dies geschah, um den verbrecherischen Faschismus zu beenden. Der Krieg mit seinen Schrecken war auch für die Cottbuser*innen endgültig an seinen Ausgangspunkt, Deutschland, zurückgekehrt. Heute, nach 70 Jahren, ist genug Zeit vergangen, um zu verstehen, was Faschismus anrichtet. Dennoch werden auch am 15. Februar 2015 Neonazis zum wiederholten Mal versuchen, die Geschichte in Cottbus zu verdrehen und einen deutschen Opfermythos zu konstruieren. Sie werden auch in diesem Jahr die unfassbaren Verbrechen an der Menschheit verharmlosen und diesen Tag für ihre Ideologie missbrauchen.

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