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22.2.2015: CFC Hertha 06 – Tennis Borussia Berlin | Spitzen-Derby zum Frühstück

Am zweiten Spieltag der Rückrunde steht das Charlottenburger Derby gegen den bärenstarken und nochmals verstärkten CFC Hertha 06 an. Zwei Haken gibt es: Spielort und Uhrzeit sind etwas anders als gewohnt…

Die Sache mit dem Spielort ist noch recht einfach zu erklären. Der seit Jahren von Hertha 06 genutzt Kunstrasenplatz an der Brahestraße ist seit einigen Monaten gesperrt. Er schlug zuletzt derart viele Wellen, dass man ihn besser als Halfpipe nutzen sollte. Dementsprechend wurde das Spiel zwei Straßen weiter auf den Naturrasenplatz an der Sömmeringstraße verlegt, direkt links neben der Sömmeringsporthalle. Der Platz ist mit der U7 (Mierendorffplatz) und mit etwas mehr Fußweg auch über den Ring (S-Jungfernheide) gut erreichbar.

Schwieriger verhält es sich mit der Anstoßzeit. Welches schlagende Argument für 11 Uhr sprach, das wird das Geheimnis der Gastgeber bleiben. Aber wir nehmen es sportlich und rufen Euch daher auf: Sollte Hertha 06 gehofft haben, TeBe könne um 11 Uhr auf weniger Unterstützung seiner Fans setzen als um 14 Uhr, dann wollen wir ihnen gerne das Gegenteil beweisen. Um Euch beim Aufstehen zu helfen bietet unser Fanladen Zum Goldenen Lachshirsch ab 7 Uhr ein rustikales Frühstück an.

Zum Sportlichen muss hoffentlich nicht mehr viel gesagt werden. Als Tabellenführer brauchen wir uns über die Motivation unserer Gegner keine Illusionen machen. Bei Hertha 06 kommt erschwerend hinzu, dass sie selbst noch mächtig in der Spitzengruppe der Berlin-Liga mitmischen. Die acht Punkte Rückstand auf unser Team dürfen nicht täuschen: Der mit Abstand beste Aufsteiger des letzten Sommers hat noch ein Nachholspiel zu bestreiten. Berechnet man diese drei möglichen Punkte mit ein, dann ergibt sich für den kommenden Sonntag eine besondere Brisanz. Also Obacht, Verfolger ist nicht nur der SV Tasmania.

Das Hinspiel endete übrigens mit einem saustarken 4:0. Wir prognostizieren aber mal, dass nach zahlreichen Verstärkungen für Hertha 06 im Winter (vornehmlich von Oberligist BSV Hürtürkel) und einem 1:0-Auswärtserfolg am vergangenen Sonntag in Mahlsdorf im Rückspiel eine engere Partie ansteht.

Come on TeBe!

11.00 Uhr Sportplatz Sömmeringstrasse

Quelle

20.2.2015: Einladung zu Abschlussaktionen Gutscheinsystem Hennigsdorf

20.2.2015 17 Uhr Besonderer Abschluss-Antira-Einkauf mit Kundgebung vor dem Penny Markt (Berliner Str. 77a in 16761 Hennigsdorf). | 24.2.2015 20 Uhr KüfA mit Aktionsrückblick zum Gutscheinsystem und Sekt in der Friedelstr. 54, Berlin-Neukölln
Seit über 20 Jahren bekommen in Henningsdorf geflüchtete Personen Gutscheine anstelle von Bargeld. Im Februar wurde dieses diskriminierende System abgeschafft, das die Freiheit, wie, wann und wo Menschen ihre Asylbewerber_innenleistungen ausgeben möchten, einschränkte. Dieser Erfolg konnte nur mithilfe eures Engagements erreicht werden.

In Henningsdorf zeigten viele Menschen ihre Solidarität diesbezüglich mit der Teilnahme an Demos, Boycotts und an den von Corasol und URI organisierten Antira-Einkäufen. Wir bedanken uns bei euch für eure zahlreichen Fahrten trotz schlechtem Wetter und dem oft unzuverlässigen öffentlichen Verkehr. Eure Solidarität hat den Asylbewerber_innen Kraft gegeben und dazu beigetragen, Druck auf die politische Ebene auszuüben.

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Der III. Weg will nach Eisenhüttenstadt

INFORIOT Für den kom­men­den Sonn­abend, den 21. Februar, hat die extrem Rechte Split­ter­par­tei „Der III. Weg“ eine Aktion auf den zen­tra­len Platz 1 in Eisen­hüt­ten­stadt ange­kün­digt. In Eisen­hüt­ten­stadt befin­det sich die zen­trale Erst­auf­nah­me­stelle (ZAST) für Geflüch­tete. Im Inter­net wird ein Flyer der Par­tei ver­brei­tet, der sich unter den Motto „Aus­län­der­stopp — Für die Zukunft deut­scher Fami­lien“ gegen Geflüch­tete richtet.

Schon einen Tag zuvor pos­tete die NPD Potsdam-Mittelmark einen Flyer, der eine Aktion „gegen Über­frem­dung“ vor dem Rat­haus in Eisen­hüt­ten­stadt am sel­bi­gen Tag ankün­digt. Der Flyer wirbt damit „In Eisen­hüt­tem­stadt ein gemein­sa­mes Zei­chen gegen Über­frem­dung zu set­zen“ über „Par­tei­gren­zen hin­aus“. Dum­mer­weise sollte der Flyer jedoch intern blei­ben und nur über sichere Kanäle ver­brei­tet wer­den, da die Ver­an­stal­tung noch nicht ange­mel­det war. Durch die Ver­öf­fent­li­chung kam der IG Metall den Neo­na­zis zuvor und mel­dete an dem zen­tra­len Platz vor dem Rat­haus vor­sätz­lich eine Kund­ge­bung an.

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BraMM die 4. — der harte Kern, sonst wenig Unterstützung

Auch die­sen Mon­tag fand das seit vier Wochen lei­dige Ritual des Spa­zier­gangs der BraMM statt. Wie­der mel­dete Heiko Mül­ler von den REPs die Demons­tra­tion an. Wie­der wurde haupt­säch­lich Islam– und Frem­den­feind­lich­keit pro­pa­giert. Wie­der wurde sie eigent­lich viel zu stark besucht.

Dies blei­ben aber nicht die ein­zi­gen Kon­stan­ten seit dem ers­ten Spa­zier­gang 26. Januar. Die Teilnehmer_innenzahlen der BraMM sin­ken von Mal zu Mal, von ursprüng­lich 150 Per­so­nen waren am 16. Februar nur noch 55 übrig. Dar­un­ter wie­der der Tot­schlä­ger Sascha L. mit einer grö­ße­ren Gruppe von Neo­na­zis aus Bran­den­burg an der Havel. Des Wei­te­ren waren wie­der die bei­den NPD-Politiker André Schär und Pas­cal Stolle mit Beglei­tung vor Ort. Auch nah­men wie­der Men­schen aus dem Umfeld der neo­na­zis­ti­schen Kam­pa­gne „Ein Licht für Deutsch­land gegen Über­frem­dung“ teil. Ins­ge­samt machte Neo­na­zis min­des­tens 75 % der Teilnehmer_innen aus. Von einer Bewe­gung, die selbst­be­wusst „Wir sind das Volk“ skan­die­ren kann, ist die BraMM somit weit entfernt.

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Prozess gegen NPD-Funktionär

Am Don­ners­tag, den 19. Februar fin­det am Amts­ge­richt Eisen­hüt­ten­stadt (Dieh­loer Str. 62, Saal 006, Beginn 9.00 Uhr ) der Pro­zess wegen des gewalt­tä­ti­gen Angriffs von NPD-Mitgliedern und deren Anhän­gern auf anti­ras­sis­ti­sche Demons­tran­tIn­nen im Som­mer 2013 in Eisen­hüt­ten­stadt statt.

Am Vor­mit­tag des 3. August 2013 fand vor der Zen­tra­len Auf­nah­me­stelle für Asyl­be­wer­ber in Eisen­hüt­ten­stadt eine Gegen­kund­ge­bung gegen die soge­nannte „Heim­tour“ der NPD statt, an der ca. 20 Men­schen teil­nah­men. Als die Neo­na­zis an der ZAST anka­men, grif­fen sie unver­mit­telt die Gegen­de­mons­tran­tIn­nen an. Unter den Augen des Bun­des­vor­stands­mit­glieds der NPD und Vor­sit­zen­den des bran­den­bur­gi­schen Lan­des­ver­ban­des, Klaus Beier, rie­fen sie die Parole “Straße frei der deut­schen Jugend”, stürm­ten auf die Gegen­de­mons­tran­tIn­nen zu und grif­fen sie mit
Pfef­fer­spray und Fah­nen­stan­gen an. Es wur­den min­des­tens sechs Per­so­nen ver­letzt.

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4.4.2015 Scherer 8/Berlin: RASH Berlin-Brandenburg präsentieren die Flexfitz, Kira Kanoa und Anti-Bastards

RASH Berlin-Brandenburg veranstalten am 4.4.2015 ein Antirepressions- und Geburtstagskonzert in der Scherer 8! Ihr seid alle herzlichst zum Tanze mit den Flexfitz (161! Punkrock aus Rostock), Bensley (Deutschpunk aus Berlin) und Anti-Bastard (Riot-Punk aus Berlin) eingeladen!

Einlass: 20.00 Uhr Scherer 8

Flexfitz: http://theflexfitz.bandcamp.com/releases

Kira Kano: www.facebook.com/kirakanoa.afa.hc

Anti-Bastard: www.facebook.com/pages/AntiBastard/1441013309483899

[B] Elsässer-Show mit rassistischem Referenten Peter Feist am 18. Februar

Abseits der medial vielbeachteten Demonstrationen von PEGIDA und Co. tourt seit Dezember 2014 eine Truppe von Verschwörungsideologen durchs Land, um bei Vorträgen Krümel des Protestkuchens abzubekommen. Jürgen Elsässer, vormals Autor linker Zeitungen, jetzt Herausgebers des Querfrontblattes COMPACT, lädt in verschiedenen Städten – so morgen in Berlin und Tags draf in Erfurt – zu Vortragsveranstaltungen [1], Nationalismus und Rassismus scheinen als Inhalte garantiert zu sein.

Wie in Dresden vor einem Monat wird Peter Feist die kommenden Veranstaltungen in dieser Woche in Berlin (18.2.2015) und Erfurt (19.2.2015) als Referent bestreiten. Abweichend vom bisherigen Veranstaltungsort in Berlin, tagen die rechte Querfront erstmalig im renommierten Quadriga Forum in unmittelbarer Nähe zum Außenministeriums [2]. Bertelsmann Stiftung, Bundesverband der Deutschen Industrie und die Bundeszentrale für politische Bildung stehen u.a. auf der Referenzliste des Konferenz- und Seminarzentrums [3]. Nun kommt gleich mit einem Kracher zum Thema „Syriza und PEGIDA – Zu den Perspektiven einer deutschen Nationalbewegung“ auch Elsässers COMPACT-Magazin hinzu.

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[B] Berlin-Marzahn – 50 Nazis unter sich

Am Montag Abend, den 16. Februar, marschierten bereits zum 13. Mal organisierte Nazis und nur noch wenige „besorgte“ Anwohner*innen“ durch Marzahn. Sichtlich zusammengeschrumpft zog der braune Mob gut eine Stunde und vornehmlich schweigend von der Ecke Landsberger Allee/Blumberger Damm eine Runde durch den Kiez und zurück zum Ausgangspunkt. Von den ca. 70 Nazis am Startpunkt kamen nur knapp 40 wieder am ursprünglichen Startpunkt an.
Neben dem Anmelder und bekannten Nazi Rene Uttke nahm auch der Landesvorsitzende der Partei Die Rechte Patrick Krüger an dem Aufzug teil. Wie bereits in den Wochen zuvor unterstützten Nazis der Freien Kräfte die Organisator*innen beim Ordnerdienst. Organisierte Nazis aus Marzahn-Hellersdorf bildeten den Kern der Demo.

Etwa 70 Antifaschist*innen und Parteienvertreter*innen demonstrierten zeitgleich auf einer Kundgebung gegen den wöchentlichen Naziaufmarsch. Lautstark verhinderten diese den Versuch einer Auftaktkundgebung der Nazis, sodass Uttke weitere Durchsagen mit dem Megaphon unterließ. Die Stimmung auf Nazi-Seite schien ohnehin nicht die beste zu sein.

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[B]: Bärgida und Gegenprotest

Zum siebten Mal hat der Berliner Pegida-Ableger „Bärgida“ gestern eine rassistische Demonstration veranstaltet. Die Kundgebung der Rassist*innen konnte aber erneut durch lautstarken Protest gestört werden. Auch für nächste Woche ist eine Bärgida-Demo angekündigt.

Das Szenario

Gestern sollte eine antirassistische Demonstration vom Brandenburger Tor zum Hauptbahnhof laufen. Wegen eines Formfehlers lag aber nicht die Genehmigung vor durch den „befriedeten Bezirk“ rund um den Reichstag zu demonstrieren. Die Demo hätte einen weiten Umweg über die Friedrichsstraße laufen müssen. Deswegen wurde die Demonstration am Brandenburger Tor aufgelöst und die Menschen begaben sich selbstständig zum Hauptbahnhof. Dort versammelten sich ca. 200 Gegendemonstrant*innen, die die Anreise und Kundgebung der Bärgida-Leute lautstark begleiteten. Auch an anderen Stellen der Bärgida-Demo versammelten sich Protestierende. Bei Bärgida waren ca. 170 Rassist*innen. Diese werden vom Protest gestört, gestern beschwerten sie sich immer wieder, dass die Gegendemonstrant*innen zu nahe an ihrer Kundgebung wären. Sie versuchten auch eigene Sprüche zu rufen ala „so gehen die Deutschen, …“. Nach einiger Zeit stellte die Polizei eine zweite Reihe Hamburger Gitter vor die Rassist*innen, sie befanden sich also in einem doppelten Käfig.

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Pegida-Nachahmer BraMM im März auf Brandenburg-Tour

Die islamfeindliche und überwiegenden von Neonazis unterstützte Initiative „Brandenburger für Meinungsfreiheit und Mitbestimmung“ (BraMM) hat nach ihrer vierten Demonstration in Brandenburg/Havel ihren Rückzug aus der Stadt angekündigt. Schon im März soll es in Königs Wusterhausen und Fürstenwalde weitergehen – offenbar in der Hoffnung auf stärkeren Rückhalt.

Die Brandenburger Pegida-Nachahmer BraMM – „Brandenburger für Meinungsfreiheit und Mitbestimmung“ – wird vorerst nicht mehr in Brandenburg/Havel demonstrieren. Das gab Mitorganisator Heiko Müller, der auch Landesvorsitzender und Bundesparteivize der Rechtsaußen-Partei Die Republikaner (REP) ist, am Montagabend beim sogenannten Montagsspaziergang von BraMM bekannt, an dem mehrheitlich Neonazis teilgenommen haben. Stattdessen wolle man in den kommenden Wochen in Fürstenwalde (Oder-Spree) und Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) protestieren. „BraMM lebt weiter in anderen Städten“, sagte Müller.

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