Aufmarsch von Rassist_innen in Luckenwalde (bei Berlin) verhindern!

Am 21.03. ruft die NPD-geführte Initiative „Nein zum Heim in Luckenwalde“ zum zweiten Protest gegen die Erweiterung der Luckenwalder Asylsuchendenunterkunft und für „Eine angemessene Asylpolotik“ auf. Nach der (wohl auch auf Grund der hohen Beteiligung an der Gegenveranstaltung) frühzeitig abgebrochenen „Mahnwache“ am 04.02.2015 wollen die Rassist_innen sich nun an einem „Abendspaziergang“ durch Luckenwalde versuchen. Dies wollen wir nicht reaktionslos hinnehmen und rufen daher dazu auf gemeinsam mit uns gegen rassistische Hetze, Menschenverachtendes Stammtischgelaber und Ausgrenzung vorzugehen.

Luckenwalde ist eine brandenburgische Stadt ca. 50km. südlich von Berlin, in der seit geraumer Zeit (vor Allem im Rahmen sozialer Netzwerke) massive Hetze und Bedrohung gegen geflüchtete Menschen bzw. deren Unterstützer_innen betrieben wird. Dies äußert sich nicht nur durch angemeldete Hetzveranstaltungen, sondern auch durch aktive Ablehnung und sogar gezielte Angriffe. Aus diesen und anderen Gründen ist es wichtig solche Veranstaltungen nicht unbegleitet zu lassen und ohne Widerstand hinzunehmen, um die agierenden Rassist_innen aus ihrem vermeindlichen Schutz des Hinterlandes zu reißen und ihre Hetze zu stoppen.

Darum rufen wir dazu auf sich an den Gegenveranstaltungen gegen den „Abendspaziergang“ zu beteiligen und ein klaren Zeichen für Solidarität mit den geflüchteten Menschen in Luckenwalde & Überall zu setzen!

Treffpunkt: Samstag, 21.03.2015 um 16:00Uhr am Bahnhof in Luckenwalde (~40min. mit dem Zug vom Berliner Hauptbahnhof)

Seid laut und entschlossen Neonazis und sonstigen Rassist_innen die Plattform ihrer menschenverachtenden Hetze zu entziehen!

Aufruhr! Widerstand! Es gibt kein ruhiges Hinterland!