Auf Kosten der Frauen

Internationale Modefirmen, darunter viele deutsche, vergeben die Aufträge für ihre Kollektionen an Zulieferbetriebe in sogenannten Billig­lohnländern in Mittelamerika, Südosteuropa und vor allem Südostasien. Diese Betriebe lagern oft Arbeitsschritte in weitere Nähfabriken aus. So entsteht eine lange, schwer nachzuverfolgende Lieferkette, in der Arbeitsrechte mit Füßen getreten und Hungerlöhne gezahlt werden. Vom Verkaufspreis eines T-Shirts in hiesigen Läden sind gerade einmal 0,5 bis ein Prozent Lohnkosten. Doch immer mehr Verbraucher wollen heute wissen, woher ihre Kleidung stammt und wie sie produziert wird. Daß Unternehmen ihre soziale Verantwortung, die sogenannte Corporate Social Responsibility (CSR) für die gesamte Produktionskette wahrnehmen, wird immer stärker eingefordert.

weiter

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *