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Adieu "Widerstandsbewegung Südbrandenburg" & "Oseberg"

b_150_92_16777215_00_https___linksunten.indymedia.org_system_files_images_4260125244.thumbnail.jpegVor zwei Wochen, am Dienstag den 19. Juni, wurde das Neonazi-Netzwerk „Widerstandsbewegung Südbrandenburg“ durch das Brandenburgische Innenministerium verboten. In diesem Zusammenhang folgte eine groß angelegte Razzia. Bei 25 Neonazis aus den mittlerweile verbotenen Strukturen kam es zu Hausdurchsuchungen. Zeitgleich räumten Neonazis in Cottbus die Räumlichkeiten des Thor-Steinar-Ladens „Oseberg“ leer. [1] [2] [3] [4] [5]

Seit ungefähr zwei Jahren verfestigte sich in Südbrandenburg ein neues Spektrum von organisierten Neonazis. Der selbsternannte „außenparlamentarische Widerstand“, entstanden aus Strukturen der Freien Kräften und Kameradschaften, versuchte bundesweit eine Avantgarde-Stellung innerhalb der mehr werdenden parteiabgeneigter Neonazis zu erreichen. Mit neuaufgesetzter rassistischer und NS-verherrlichender Hetze versuchten sie, fokussiert auf innovative Aktions- und Propagandaformen, Akzente zu setzen. Besonders intensiv war die Rekrutierungsarbeit innerhalb der Kreise kampfsportfaszinierter Jugendlicher und gewaltbereiter Anhänger des FC Energie Cottbus.

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