Kategorie-Archiv: Antisexismus/Gender

8.3.2017: Demo zum Internationalen Frauen*kampftag

Liebe Mitstreiter_innen,
seit 2014 organisiert das Frauen*kampftagsbündnis zum Internationalen Weltfrauen*tag bundesweite Demonstrationen in Berlin. Wir freuen uns über den großen Erfolg in den letzten Jahren und über zahlreiche Aktionen und Demos, die es auch in anderen Städten zu diesem Anlass gibt.
In diesem Jahr wurde das Demomotto „Feminismus heißt Widerstand“ gewählt. Wir konzentrieren uns etwas mehr auf Berlin und Umgebung und treffen uns am Mittwochabend am Herrmanplatz für die Kundgebung um 17.00, von der wir um 18.00 als Demozug loslaufen.

>>wir laufen zum Oplatz und werden dort mit dieser Demo: https://www.facebook.com/events/1876318802650807/
zusammen treffen/ We will meet with another demonstration at Oplatz <<

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11.10.2016 Tristeza/Berlin: Vortrag: „Feministische Antifapolitik abseits der Großstadt“

Patriarchale Strukturen durchziehen nicht nur gesellschaftliche Verhältnisse, sondern finden sich etwa mit patriarchalem Redeverhalten, Sexismus, Machoverhalten, selbstbezogener Militanz und mangelnder Reflexion insbesondere in männlich dominierten Antifa-Zusammenhängen wieder.
Von den 1980/90er Jahren bis heute entstanden daher immer wieder neue Gruppen von Frauen*, die antifaschistische Politik durch radikal feministische Perspektiven und Praxen erweiterten und für wichtige Debatten sorgten.
Bei der Veranstaltung wird uns die im vergangenen Jahr gegründete fabb (f_antifa brandenburg) von ihrer Perspektive und Praxis erzählen. Insbesondere wird dabei auch der Frage nachgegangen, wie sich eine feministisch-antifaschistische Politik spezifisch in den ländlichen Regionen Brandenburgs gestalten lässt.

Weitere Infos zur F_Antifa Brandenburg unter: http://www.fabb.antifa.cc/

Infotour zur Gay-Pride in Brandenburg/Havel und gemeinsame Anreise

Vom 15. bis 17. April findet in Brandenburg/Havel eine Konferenz für LGBTI-Geflüchtete und Unterstützer_innen statt. Wir unterstützen das Anliegen und finden, dass es äußerst wichtig ist auf das Thema aufmerksam zu machen, sowie eigene Akzente in Brandenburg zu setzen. Bereits die Demonstration für Sven Beuter im vergangenen Monat zeigte, dass linke und alternative Kultur in Brandenburg/Havel von außen unterstützt werden muss.

Daher haben wir uns entschlossen für die Gay-Pride, die am 17. April stattfinden soll und den großen Abschluss der Konferenz darstellt, zu werben. Wir wollen gemeinsam zur Gay-Pride anreisen. Hierzu wird es mehrere Zugtreffpunkte geben:

10:45 | Bhf. Alexanderplatz | Gleis 2 | Abfahrt 11:03
11:00 | Bhf. Zoologischer Garten | Gleis 4 | Abfahrt 11:17
11:25 | Potsdam Hauptbahnhof | Gleis 3 | Abfahrt 11:39

Außerdem veranstalten wir eine kleine Info-Tour zur Konferenz und der Gay-Pride in Berlin. Alle Termine auf einem Blick:

MO 11. April | 19:00 | Projektraum Neukölln H48 (Hermannstraße 48, 12049 Berlin) in Kooperation mit Andere Zustände Ermöglichen (*aze) FB-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/1748404318728901/
MI 13. April | 19:00 | Café Cralle (Hochstädter Str. 10a, 13347 Berlin)
FB-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/545958935568386/
DO 14. April | 20:00 | SchreinA47 (Schreinerstraße 47, 10245 Berlin)
Im Rahmen des monatlichen BrandenburgAbends
FB-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/1735247263360383/

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Bundesweite Demo gegen Sexismus und Rassismus: In diesem Jahr wird zum Weltfrauen*tag erstmalig bundesweit nach Köln mobilisiert

(02.03.2016, Köln) Ein breites und starkes Bündnis aus unabhängigen migrantischen und nicht-migrantischen Frauen*organisationen, feministischen Initiativen sowie antifaschistischen, antikapitalistischen und antirassistischen Gruppen aus Köln und NRW hat sich in den letzten Wochen organisiert und veranstaltet anlässlich des Weltfrauen*tages eine bundesweite Demonstration am 12. März 2016.
Unter dem Motto „Unser Feminismus ist antirassistisch – Reclaim feminism!“ werden die Themen und Forderungen der Beteiligten laut, bunt und vielfältig auf die Straße getragen: Von sexualisierter Gewalt über die unzureichende Finanzierung von Care-Arbeit[i] bis hin zur Instrumentalisierung feministischer Themen für rassistische Hetze. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Es wird viele Zwischenkundgebungen und begleitende Aktionen geben. Laut Organisator*innen sind bereits organisierte Anreisen von Großgruppen aus Aachen, Berlin, Frankfurt, Dortmund, Essen, Karlsruhe und Hamburg angekündigt. Es werden 3.000-5.000 Teilnehmende erwartet.

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7.3.2016 Bandito Rosso/Berlin: Linke und feministische Strategien gegen organisierten Antifeminismus.

Wie kann eine linke und feministische Antwort auf den organisierten Antifeminismus von Männerrechtsbewegung, »Lebensschützern«, »Demo für Alle« und AfD aussehen? Welche Iniativen gab und gibt es bereits? Welche verschiedenen Strategien verfolgen die Gruppen dabei? Was lief gut, was könnte besser laufen? Und wie kriegen wir das gemeinsam hin?

Wir möchten mit Vertreter*innen der TOP B3rlin, IL Berlin, andere zustände ermöglichen (aze), Antifaschistische Aktion (Aufbau) Stuttgart und Gisela Notz vom Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung ins Gespräch kommen und einen Überblick der vielfältigen Ansätze und Initiativen gewinnen, um uns so mit frischen Anregungen und Ideen für die kommenden Kämpfe zu wappnen.

Anknüpfen werden wir dabei an den Ein- und Überblick zum organisierten Antifeminismus in Deutschland, den wir bei der Veranstaltung am Donnerstag, 3. März bekommen haben.

Beide Veranstaltungen werden von der autonomen antifa berlin (a2b) im Rahmen des Making Feminism a Thread-Bündnis zum diesjährigen Frauen*kampftag organisiert. Als Bündnis rufen wir zum linken, radikalen, queeren und feministischen Block auf der Frauen*kampftagsdemo am 6. März um 12 Uhr in Berlin, Treffpunkt Rosa-Luxemburg-Platz, am 12. März um 13 Uhr in Köln, Treffpunkt Domplatte oder 14 Uhr in Leipzig, Otto-Runki-Platz auf.

19 Uhr // Bandito Rosso (Lottumstr. 10a, 10119 Berlin-Prenzlauer Berg / U6 Rosa Luxemburg Platz, U8 Rosenthaler Platz)

Veranstaltungsreihe zu organisiertem Antifeminismus

Maskulinisten, »Lebensschützer«, »Demo für Alle«, AfD? What the fuck!
Wer ist überhaupt diese Männerrechtsbewegung? Was machen die »Lebensschützer« eigentlich, wenn sie nicht gerade bei ihrem »Marsch für das Leben« blockiert werden? Was hat das Ganze mit der AfD zu tun? Und wieso zum Teufel haben die alle so verharmlosende Namen?

Diese und viele weitere spannende Fragen hoffen wir bei der ersten Veranstaltung gemeinsam mit Andreas Kemper und dem Apabiz zu klären. Gewappnet mit dem neuen Wissen wollen wir in der zweiten Veranstaltung über linken und feministischen Widerstand diskutieren. Mit einem bunten Podium unterschiedlichster Gruppen wollen wir die verschiedenen Ansätze, Erfolge, aber auch Probleme unseres Umgangs mit dem organisierten Antifeminismus beleuchten — und hoffen anschließend mit vielen neuen Ideen in die kommenden Kämpfe zu ziehen.

Eine Veranstaltung der a2b im Rahmen des Making feminism a Threat again-Bündnis zur Demonstration am diesjährigen Frauenkampftag (6. März, 12 Uhr, U Rosa-Luxemburg-Platz).
Donnerstag, 3. März: Von Maskulinisten bis AfD. Ein Ein- und Überblick zum organisierten Antifeminismus in Deutschland. Mit Eike Sanders (apabiz) und Andreas Kemper.
Montag, 7. März: Linke und feministische Gegenstrategien und Widerstand gegen den organisierten Antifeminismus. Mit Vertreter*innen von TOP B3rlin, IL Berlin, andere zustände ermöglichen (aze), Antifaschistische Aktion (Aufbau) Stuttgart und Gisela Notz vom Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung.

Beide Veranstaltungen beginnen um 19 Uhr und finden im Bandito Rosso (Lottumstr. 10a, 10119 Berlin-Prenzlauer Berg / U2 Rosa Luxemburg Platz, U8 Rosenthaler Platz) statt.

Quelle

7.1.2016 Scharni38/Berlin: Riot Grrrl’s not Dead – Solikonzert&Tresenabend

Finally!
There will be a monthly feminist bar evening@ZGK/Scharni 38.
We’d like to celebrate the first one on 7.1.16 with you so there will be a soliconcert for Women in Exile & Friends with

Erring Soda (Queer HC Punk)

Femme Krawall (Riot Grrrl Garage Punk)
tall as trees (Screamo/Punk)
(starting 20h)

+ vegan küfa and delicious cupcakes by
Minor Treat
(starting 19h)

+ zines ’n stuff

open for all genders but definitely not for racist, sexist, homo-/transphobic, …, behaviour!

not barrier-free

smoking allowed on the bar level, plz dont smoke in the concert room.

17.12.2015 Café Cralle/Berlin: We don´t need you – altenative Subkultur jenseits der Männerdomäne pt.2

From the back of the room

Die Riot-Grrl Bewegung in den 90er Jahren ist eingebettet in eine vielfältige DIY-Szene – so die Grundthese des Films. „From the back of the room“ fängt die letzten 30 Jahre weiblichen Aktivismus innerhalb des DIY-Punks ein. Protagonis*Innen unterschiedlichen alter und aus verschiedenen Ecken der USA äußern sich zu Rassissmus, Gender, Aktivismus und anderen Themen, mit denen sie sich im Alltag und ihrer politischen Praxis beschäftigen. USA, 2011 OmU

Für ein Ende der Traurigkeit. Interventionistische Linke Berlin – eine Verabredung und eine Einladung zugleich.

Whoomp, there it is! Die Gruppen »Avanti – Projekt undogmatische Linke«, »Für eine linke Strömung« (FelS) und Teile der »Antifaschistischen Linken Berlin« (ALB) sind jetzt gemeinsam eine Ortsgruppe der Interventionistischen Linken (IL). Wir haben uns verabredet, eine Strömung innerhalb der Berliner (radikalen) Linken zu organisieren – verbindlich, gemeinsam, mit lokal verankerter überregionaler Politik. Und wir laden ein, sich an diesem Versuch zu beteiligen.

Wir werden uns also in Zukunft als Interventionistische Linke Berlin einmischen. Mit diesem Schritt verwirklichen wir die Absprachen, die wir überregional in unserem Papier »IL im Aufbruch« bereits vor längerer Zeit formuliert haben: Eine Organisierungsweise schaffen, die sich von Unverbindlichkeit und hauptsächlich lokalem Bezug löst und gleichzeitig die richtigen Lehren aus den bürokratischen und dogmatischen Erstarrungen vergangener Versuche zieht.

Weshalb gebt ihr euch eigentlich den ganzen Stress?

Kleinere Gruppen können schnell reagieren, pointierte Meinungen vertreten, bestenfalls auch humorvolle Texte schreiben. Und meistens ist es auch vertrauter in kleiner Runde auf der Demo. In großen Zusammenhängen wird die Positionsfindung dagegen kompliziert, die Reaktionsgeschwindigkeit stark gedrosselt und auch der Humor ist selten konsensfähig.

Dennoch bringen wir das Projekt »IL Berlin« voran, weil wir uns davon eine größere Handlungsfähigkeit linker und linksradikaler Politik versprechen. Denn Wissen kann kollektiviert, kritisch reflektiert und weitergegeben werden. Die politische Praxis profitiert davon, dass Debatten durch unterschiedliche Perspektiven innerhalb der Gruppe kontroverser geführt werden. Aufgaben können arbeitsteilig angegangen werden, so dass nicht immer alle alles machen müssen, aber alles verbindlich verteilt ist. Das betrifft auch die politische Reproduktion nach innen, wo es gilt, Vertrauen und Verbindlichkeiten zu schaffen und gegen die neoliberale Vereinzelung anzugehen – damit wir die Ressourcen haben, uns im gesellschaftlichen Handgemenge die Hände schmutzig machen zu können. Deshalb arbeiten wir an Strukturen, innerhalb derer unsere thematischen Arbeitsgruppen (aktuell zehn) selbstständig aktiv sein, wir uns aber dennoch gemeinsam koordinieren können und Zeit für themenübergreifende Diskussionen bleibt.

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19.9.2015 Berlin: „Marsch für das Leben“? – What the fuck!

Antifeminismus sabotieren! Für körperliche Selbstbestimmung demonstrieren! Christliche FundamentalistInnen blockieren!

Dem Marsch, seinen AkteurInnen und ihrem Gedankengut entschlossen entgegentreten!

Für den 19. September 2015 mobilisiert der Bundesverband Lebensrecht (BVL) wieder zu einem „Marsch für das Leben“ in Berlin. Der Marsch ist einer der wichtigsten öffentlichen Auftritte der selbsternannten „LebensschützerInnen“1 und verbindet eine breite reaktionäre, antifeministische und fundamentalistische Bewegung, die sich im Rahmen dieser jährlichen Veranstaltung kontinuierlich verfestigt. Betroffen von der Forderung des BVL nach einem generellen Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen sind vor allem Frauen_Lesben_Trans*_Inter* (kurz: FLTI*2). Ihre Möglichkeiten, darüber zu entscheiden, ob sie eine Schwangerschaft austragen wollen oder nicht, sollen noch weiter eingeschränkt werden. Nicht zuletzt die wachsenden TeilnehmerInnenzahlen des Marsches, von der bürgerlichen Mitte der Gesellschaft bis hin zu organisierten Neonazis, machen eine entschlossene Antwort notwendiger denn je. Wie in den vergangenen Jahren wollen wir die Abtreibungs-GegnerInnen nicht ungestört ihre antifeministischen und reaktionären Positionen verbreiten lassen! Wir werden für körperliche Selbstbestimmung demonstrieren und anschließend den „Marsch für das Leben“ blockieren!

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