Kategorie-Archiv: Antikapitalismus

15.9.2017 Potsdam: Miete? Stopp! Jetzt!: Die Stadt gehört uns allen!

Was haben Jauch, Kirsch, Plattner und Groth gemeinsam?
Sie leisten sich eine Stadt.

Was haben Müller, Jerhad, Nguyen und Jankowski gemeinsam?
Sie können sich diese Stadt nicht mehr leisten.

Die Einen bauen für Millionen neue Häuser oder kaufen alte und sanieren sie teuer. »Ihr neues Anlageobjekt« steht dann meist an den großen Bauschildern – nicht »Ihre neue Wohnung«, denn die können sich die Anderen nicht leisten.

Parallel spenden Jauch, Plattner und Co. Millionen, um sich eine Kopie ihres barocken, feudalen Potsdams zu bauen. Für Müller und Co. bleibt der Blick auf TouristInnen und Kulissenarchitektur, welche die Stadt noch ein bisschen teurer machen. Die Einen freuen sich, dass Preise bei Neuvermietungen und neu gebauten Wohnungen »unter 10 €/qm« nicht mehr möglich sind, die Anderen stellen fest, dass bei 50 % Mietanteil an ihrem Gesamteinkommen endgültig eine Schmerzgrenze erreicht ist. 15.9.2017 Potsdam: Miete? Stopp! Jetzt!: Die Stadt gehört uns allen! weiterlesen

3.9.2017 Berlin: Tour: Prekäres Berlin. Zur Geschichte von Armut und Solidarität

Prekäres Berlin: Zur Geschichte von Armut und Solidarität

Wie funktionierte ein Mieterstreik? Wo lag die Schrippenkirche? Und was ist ein Lausoleum? Auf dem Stadtspaziergang erkunden wir die Geschichte der Armut im Wedding, erforschen die stetig wiederkehrende Wohnungsfrage und besuchen ein ehemaliges Obdachlosenasyl. Formen des Protestes und Eigeninitiativen stehen im Mittelpunkt der Tour.

Die Stadtwanderungen „Uns gehört die Stadt!“:
In diesem Jahr veranstalten wir eine Reihe „kritischer Stadtspaziergänge“ – immer Sonntag nachmittags – im Rahmen derer wir uns mit Berliner Alltagswelten und -kämpfen beschäftigen wollen.

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Kritische Stadtwanderungen

werden von sachkundigen Interpret*innen der Stadt organisiert. Die Teilnahme ist für Mitglieder der NATURFREUNDE kostenlos. Bei allen übrigen Teilnehmer*innen wird ein Beitrag in Höhe von 3 Euro erhoben. Die ca. 2-stündigen Touren beenden wir mit einem gemeinsamen Cafébesuch, der die Möglichkeit zu weiteren Diskussionen bietet.

Da leider in der Stadt nicht alle Wege barrierefrei sind, sagt doch bitte vorher Bescheid, wenn Ihr bestimmte Anforderungen an Barrierefreiheit habt, im Rolli oder mit einem Kinderwagen kommt, damit wir Euch unterstützen können. Kinder sind herzlich willkommen. Wir unterstützen bei der Betreuung. Schreibt uns vorher eine Mail.

FB-Event

1.9.2017 La Casa/Hellersdorf: Lesung „Die AfD und die soziale Frage“ mit Stefan Dietl

Der Autor Stefan Dietl liest aus seinem neu erschienenen Buch „Die AfD und die soziale Frage – Zwischen Marktradikalismus und ›völkischem Antikapitalismus‹“.

Anhand des im Mai 2016 verabschiedeten Grundsatzprogramms der AfD untersucht Dietl Zusammenhang und Widerspruch zwischen neoliberalen Vorstellungen und antikapitalistischer Rhetorik. Dem Autor gelingt hier eine anschauliche Darstellung der aktuellen sozial- und wirtschaftspolitischen Programmatik der AfD vor dem Hintergrund des Kräftezerrens zwischen Marktradikalen und völkischen Nationalisten.

Stefan Dietl analysiert die Entstehungsgeschichte der Alternative für Deutschland, wirft einen genaueren Blick darauf, welche Forderungen die AfD in der Wirtschafts- und Sozialpolitik eigentlich vertritt.

Nach der Lesung gibt es selbstverständlich Raum für Nachfragen, Kritik und Diskussionen.

Zur FB-Veranstaltung

25.8.2017 FAU-Lokal/Berlin: „Klassenkampf statt Standortlogik – oder wie bekämpfen wir die AfD?“

„Klassenkampf statt Standortlogik – oder wie bekämpfen wir die AfD?“
Die AfD versucht mit sozialdemagogischen Parolen Unterstützung unter Teilen der Lohnabhängigen zu finden. Bisher ist der Versuch, sogenannte AfD-Arbeitnehmerorganisationen aufzubauen, nicht sehr erfolgreich. Der Journalist Stefan Dietl hat in seinem im Unrast-Verlag erschienenen Buch „AfD und die soziale Frage“ untersucht, welche Rolle sozialrassistische Argumentationsmuster im Programm und im politischen Alltag der AfD spielen. Wir wollen auf der Veranstaltung diskutieren, welche Verantwortung der standortnationalistischer Kurs führender DGB-Gewerkschaften hat, dass solche Argumentationsmuster bei Teilen der Lohnabhängigen verfangen und wie wir als Basisgewerkschaft mit einer transnationalen klassenkämpferischen Praxis dagegen halten können.

Beginn: 19.00 Uhr Eintritt frei!

Ultrash No. XI vom 30.6.-2.7.2017 auf dem Freiland-Gelände in Potsdam

Auch im Jahr 2017 organisieren die Red & Anarchist Skinheads Berlin-Brandenburg, das Filmstadtinferno 99, Scortesi und engagierte Einzelpersonen zum mittlerweile elften Mal das politisches Subkulturfestival für Skins, Punks, Ultras u.a. antifaschistische Gegenkulturen! Das Ultrash-Festival findet vom 30.6-2.7.2017 in Potsdam statt! Dieses Jahr spielen u.a. Kaos Urbano, Nucléo Terco, Neonschwarz, Retrograd, Ackee & Saltfish, Fontanelle, Defenders of the Universe u.a.
Nach den Konzerten werden wie jedes Jahr die legendären Aftershowpartys stattfinden! Und es wird wieder jede Menge Essens-, Polit- und Merchandisestände (Fire & Flames, Riot Bike Records, Grandioso, Opør Streetwear u.a.) geben!

Am Samstag den 1.7. findet im Karl Liebknecht Stadion ab 13.30 Uhr noch ein Freundschaftsspiel zwischen dem SV Babelsberg 03 und Altona 93 statt!

Da uns das Zusammenführen von linken Teilbereichskämpfen und Subkulturen weiterhin sehr am Herzen liegt, weisen wir Euch hiermit auch auf die antifaschistischen Proteste gegen den mittlerweile 6. Naziaufmarsch am Samstag den 1.7.2017 unter dem Motto „Merkel muss weg“ in Berlin-Mitte hin (Siehe: http://berlin-gegen-nazis.de/samstag-01-07-2017-sechster-rechtsextremer-merkel-muss-weg-aufmarsch-in-berlin-mitte-breite-gegenproteste-einschaetzung-der-mbr/)!

Auf unserem Ultrash-Festival wird es zudem verschiedene Infos zu den europaweiten antikapitalistischen Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg eine Woche später geben! Fahrt da alle hin und sorgt mit dafür, dass wir an diesem Wochenende ein starkes Zeichen gegen die bestehenden kapitalistischen Verhältnisse setzen!

Auch zum Ultrash No. 11 haben sich wieder bundesweit und international viele Gäste angekündigt! Wir werden auch dieses Mal wieder die Gelegenheit nutzen uns auszutauschen und weiter zu vernetzen, um weiterhin in unseren Gegenkulturen – ebenso wie gesamtgesellschaftlich – für eine alternative & solidarische Gesellschaftsform zu kämpfen! ///

Dieses Jahr gibt es zudem ein wunderbares Mobivideo (https://vimeo.com/221088651) zum Ultrash No.11 mit Material vom 10-jährigen Jubiläum aus dem Jahr 2016! Viel Spaß damit & 1000 Dank an die Macher*innen bzw. left report! /// Alle Infos zum Ultrash No.11 findet ihr hier: https://www.facebook.com/events/653336951514917/?ti=cl

Festivalprogramm 2017

Freitag 30.6.2017: Spartacus/Indoor
– Kaos Urbano (AFA-Streetpunk-Kultband aus Madrid!)
– LA SEVERA MATACERA (Ska/Punk aus Kolumbien)
– Nitro Injekzia (Punk.Rock aus Berlin)
– DEFENDERS OF THE UNIVERSE (Punk, Rap, Hardcore, Off-Beat aus Schwäbisch Gmünd)

18.00 Uhr: Wir zeigen den neuen Film „Antifascists“ aus Schweden!:https://www.facebook.com/ theantifascists/

Einlass Konzert: 20.00 Uhr!

Aftershowparty im Spartacus mit den allseits bekannten Ronny+Mike – Alltimefavourites ohne Ende – Abriss pur! 🙂

Samstag 1.7.2017 Karli/Babelsberg: SV Babelsberg 03 vs. Altona 93

Es ist soweit! Das Freundschaftsspiel für das Ultrash-Wochenende steht fest! Dieses Mal geht es nicht gegen den FC Sankt Pauli sondern gegen den Hamburger Fußball-Club Altona 93! Wir freuen uns auf ein schickes Match am Samstag den 1.7.2017 im Karli in Babelsberg! Spielbeginn wird um 13.30 Uhr sein! Eintritt 5-6 Euro! Im Anschluss daran alle zum Ultrash-Open Air auf dem Freilandgelände mit Neonschwarz, Núcleo Terco, Ackee Saltfish, Retrograd Fontanelle & Docnest! /// https://www.facebook.com/ Altona93/11

Samstag 1.7.2017: Freiland/Open Air

– Neonschwarz (HipHop aus Hamburg):
– Núcleo Terco (AFA-Streetpunk/ Oi!-Legende aus Madrid/Spanien)https://www.facebook.com/ Nucleo.TercoVK/
– Ackee & Saltfish (Rudereggae & Rocksteady aus Bordeaux)
– Retro///grad (Streetpunk/Oi! aus Bordeaux)
– Fontanelle (Antifascist Oi! aus Leipzig): https:// thefontanelle.bandcamp.com/ releases
– Docnest (Zeckenrap aus St.Pauli/Hamburg)

Einlass Konzert: 16.00 Uhr!

Aftershowparty im Spartacus Potsdam mit dem legendären Team RamRod(Alltimes Favourites)
Haus2 : Nighter mit Rudy Willy & Monty Cantsin (Early Reggae, Rocksteady, Ska)

Ultrash-Fanzine!
Es ist vollbracht! Das Zine zum diesjährigen Ultrash Festival Nr. XI ist fertig. Im Heft sind 20 Texte. Darunter sind neun Interviews mit den Bands, die an den zwei Tagen spielen werden. Der inhaltliche Schwerpunkt ist das Engagement von Fußballfans für Geflüchtete. Zudem beschäftigt sich ein großer Block mit Frauen in der Kurve. Wir schauen aber auch über den Tellerrand. Nämlich einmal in Richtung Roller Derby. Hierzu haben die fantastischen Prussian Fat Cats einen lesenswerten Beitrag über ihren Sport geliefert. Und in Richtung Hamburg, wo nächste Woche G20 blockiert werden soll.

Neben fettem Lesestoff bietet das Heft eine Fülle von Bildern. Darunter sind Bandfotos, Bilder zu Aktionen und dem Engagement von Fußballfans sowie einige Sketches aus den Heften der Refugees‘ Library. Zum grandiosen Festival bekommt ihr also ein Zine voll mit interessanten Infos, klaren Statements, etwas Unterhaltung, Nachdenklichem und einer Link-Liste zum selber Nachlesen. Sichert euch die neueste Ausgabe des Ultrash Unfug am Besten schon am Freitag. Damit ihr die Pausen zwischen den Konzerten, die Halbzeitpause und den Nachhauseweg am Sonntag sinnvoll füllen könnt.

Wir freuen uns auf ein gelungenes & solidarisches DIY-Ultrash-Festival 2017!

Eure Ultrash-Crew

Infos zum Naziaufmarsch am 1.7.2017 in Berlin & zu den Protesten gegen den G20-Gipfel findet Ihr hier:
Samstag, 01.07.2017, Sechster rechtsextremer „Merkel muss weg“-Aufmarsch in Berlin-Mitte +++ Breite Gegenproteste +++ Einschätzung der MBR
Am 01. Juli 2017 ruft die rechtsextreme Initiative „Wir für Berlin & Wir für Deutschland“ zum sechsten Aufmarsch mit dem Motto „Merkel muss weg“ auf. Nachdem die letzten zwei Aufmärsche durch die Spandauer Vorstadt (Mitte) führten, hat die „Anwohnerinitiative für Zivilcourage – Gegen Rechts“ drei Kundgebungen im Viertel angemeldet, um den rechtsextremen Aufmarsch nicht erneut unwidersprochen durch das Wohngebiet laufen zu lassen. Auch das Berliner Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin und das Berliner Bündnis gegen Rechts haben Proteste angemeldet.

Weiterlesen: http://berlin-gegen-nazis.de/samstag-01-07-2017-sechster-rechtsextremer-merkel-muss-weg-aufmarsch-in-berlin-mitte-breite-gegenproteste-einschaetzung-der-mbr/

Berlin goes Hamburg!

Antikapitalistische Demo am 6.7.: https://g20tohell.blackblogs.org/international-anticapitalist-demonstration/de/
Aktion am Hafen 7.7.: https://shutdown-hamburg.org
Blockade-Aktion in der Innenstadt am 7.7.: http://www.blockg20.org
Internationale Demonstration 8.7.: http://g20-demo.de

Kontakt zur Ultrash-Crew: ultrash@freiland-potsdam.de
https://www.facebook.com/ULTRASH.fest
http://www.filmstadtinferno.de/
http://www.red-skins.de/

2.6.2017 Berlin: KvU Unplugged

Der Blues muss bewaffnet sein! Ein Solidaritätsfest zum 30sten Jahrestag der KvU.
Musik und Texte unter anderem von Ahne, Avi von Bukahara, Benny Baupunk, Dampf in allen Gassen, Eva Supertramp, Glittasphyxia, Geigerzähler, Juppiescheuche, Konny, Motz Art Berlin, Paula, Potter, Prunx, Sahara B., Wayne Lost Soul, Yok …
Überschüsse gehen an die FAU Berlin zur Deckung der Prozesskosten gegen die verdammte KAUFHALLE DER SCHANDE, die seit zweieinhalb Jahren immer noch nicht die Bauarbeiter bezahlt hat.

Vor zweieinhalb Jahren gab es schon mal ein „KvU Unplugged Spezial“ mitten im Winter – direkt vor der „Mall of Shame“. Damals schrieben wir:

„„KvU Unplugged“ solidarisiert sich mit den Bauarbeitern, die den Einkaufstempel „Mall of Berlin“ gebaut, dafür immer noch keinen Lohn bekommen haben und sich zusammen mit der Basisgewerkschaft FAU dagegen wehren.
Zu diesem Zweck organisieren wir eine Kulturkundgebung vor der Mall of Shame. Am Dienstag, den 16. Dezember wird zwischen 18:00 und 20:00 neben Redebeiträgen ein für „KvU – Unplugged“ typisches Kulturprogramm mit Bands, Lesungen und Theater stattfinden.

„KvU Unplugged“ entstand in den Protesten gegen die drohende Räumung des aus der linken DDR – Opposition hervorgegangenen Jugend- und Kulturzentrums KvU – Kirche von Unten. Als dieser der Strom abgedreht werden sollte, solidarisierten sich über 30 KünsterInnen mit einem legendären Kulturprogramm im Kerzenschein. Wiederholt wurde die Veranstaltung als Soliabend für den „Refugee – Strike Berlin“.
Am kommenden Dienstag gehen wir erstmals auf die Straße. Wir hoffen, in Zeiten von PEGIDA und HOGESA ein starkes Zeichen der Solidarität zu setzen.“

Das kann eigentlich genau so stehenbleiben.

Ort: Storkower Straße

Berliner Aktionstage gegen die Welt der G20!

Alles zum G20-Gipfel 2017 auf Indymedia linksunten
Aufruf zu den Berliner Aktionstagen vom 2. bis zum 13. Juni. Breiter und vielfältiger Widerstand gegen die Welt der G20 und gegen die G20-African-Partnership-Conference. Demo am 2. Juni 2017: 50 Jahre Ermordung Benno Ohnesorgs. 10 Jahre Protest gegen den G8 in Heiligendamm. Demo am 10. Juni 2017: Protest gegen die African-Partnership-Conference und für globale Bewegungsfreiheit. Bringt euch ein!

Am 7. und 8. Juli 2017 treffen sich in Hamburg die Regierungschef*innen der 19 mächtigsten Nationalstaaten und die EU, um sich als kompetente Krisenmanager*innen in Zeiten von Krieg und Krise zu präsentieren.

Dieser Gipfel dient der Aufrechterhaltung einer Weltordnung, die für diverse kriegerische Konflikte, globale Ausbeutungsverhältnisse, weit verbreitete Armut und über 60 Millionen Menschen auf der Flucht verantwortlich ist.

Das Gipfel-Wochendende bietet uns die Gelegenheit, uns die Bühne zu nehmen, und ein starkes Zeichen der Dissidenz zu setzen. Wir können auf den Straßen Hamburgs eine transnationale Welt des Widerstands und der Solidarität sichtbar machen.

Der Widerstand gegen die Welt der G20 findet jedoch auch abseits von medialen Großereignissen statt: in unseren alltäglichen Kämpfen gegen Kapitalismus, Rassismus, Neofaschismus, Militarisierung, Gentrifizierung, Sexismus. Ob auf dem Amt, im Kiez, auf der Straße in besetzten Instituten oder auf der Arbeit, überall in Berlin kämpfen Menschen für eine solidarische Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung, für globale Bewegungsfreiheit, Solidarität und ein gutes Leben für alle.

Wir rufen auf zu Berliner Aktionstagen gegen die Welt der G20! Wir wollen unsere unterschiedlichen Kämpfe zueinander in Beziehung setzen!

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Berlin: Aufruf zur antikapitalistischen Demonstration am 30. April 2017

Am 30. April 2017 gehen wir gemeinsam auf die Straße. Steigende Mieten, zunehmender Stress vom Jobcenter, rassistische Polizeikontrollen oder fehlende Möglichkeiten und Orte das Leben im Kiez selbst zu gestalten – das alles sind Teile einer sich verschärfenden, kapitalistischen Stadtumstrukturierung, die uns alle betrifft. Unsere Antwort ist Selbstorganisierung von unten! Gemeinsam können wir etwas verändern.
Vorab-Termine, mehr Infos und die Route: http://organizeberlin.blogsport.eu/

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Selbstverwalteter Wohnraum statt Verdrängung

In Berlin wird es immer schwieriger bezahlbaren Wohnraum zu finden oder zu behalten. Besonders Menschen, die wenig Geld zur Verfügung haben, sind davon bedroht, ihre Wohnungen zu verlieren. Die Mieten steigen immer weiter.
Modernisierungen und Sanierungen sind dabei meist ein vorgeschobenes Mittel der Eigentümer_innen, mehr Geld aus Wohnraum zu pressen. Wer die Miete nicht bezahlen kann, wird schon bald zwangsgeräumt und läuft Gefahr auf der Straße zu landen. Das ist bereits heute Realität für tausende Menschen in Berlin. Bezahlbarer Wohnraum wird dringend benötigt! Doch stattdessen werden Eigentumswohnungen und teure Apartments geschaffen und luxussaniert. Statt der „Sozialen Stadt“ erleben wir eine Umstrukturierung, die nur auf finanzstärkere Menschen zugeschnitten ist. Ganz nach dem Motto: „Arme raus – Reiche rein“!
Unsere Antwort auf Verdrängung ist die gegenseitige Unterstützung im Kiez! Wir wollen gemeinsam gegen die Vereinzelung ankämpfen und keinen Menschen allein lassen, der Angst um die eigene Wohnung hat.

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