Kategorie-Archiv: Antifa

Mecklenburg – Vorpommern: Über den Kampf gegen die NPD

Anti-NPD in Meckpomm

Wir befinden uns im 12. Jahrhundert. Der slawische Fürst Pribislaw hat sich den germanischen Horden ergeben und ist zum Christentum übergetreten. Nun sucht er nach einem geeigneten Standort für das erste Kloster in Mecklenburg.
2011: Antifaschisten aus MV haben sich den selbsternannten germanischen Horden natürlich nicht ergeben. Im Gegenteil – im ganzen ehemals slawischen Lebensraum werden Plakate der NPD gerissen, Flyer der antifaschistische Kampagne „Wake up – Stand up“ verteilt und versprengte Anhänger des Bauernpöbelführer Udo Pastörs (Vgl. Neueste Nationale Nachrichten SPEZIAL: Udo Pastörs) allein durch martialisches Kampfgeschrei vertrieben.
Dort, wo vor 800 Jahren der germanische Fremdkörper seinen Stachel setzte, rückte nun das antifaschistische Befreiungsheer ein…

Weiter

Proteste gegen NPD-Kundg. am 20.8. verboten

Anlässlich einer NPD-Kundgebung am 20. August vor dem Leipziger Völkerschlachtdenkmal will die Stadt offenbar keine Proteste in Sicht- und Hörweite der Naziversammlung zulassen. Das geht aus den behördlichen Kooperationsgesprächen hervor, die mittlerweile mit den AnmelderInnen von Gegenveranstaltungen geführt wurden. Demnach akzeptiert die Stadt keine Proteste rund um das Völkerschlachtdenkmal. Dieses bleibt der NPD vorbehalten, obwohl die rechte Kundgebung, bei der auch volksverhetzender Rechtsrock gespielt werden soll, nur den Vorplatz in Anspruch nehmen wird. Ein Bündnis linker und antifaschistischer Gruppen hatte ursprünglich eine Protest-Demo angemeldet, die am Völkerschlachtdenkmal vorbeiführen sollte.

Weiter

Rostock: NPD-Landesvize niedergeschlagen

Er gilt als einer umtriebigsten Nazikader in Mecklenburg – Vorpommern, David Petereit, Jahrgang 1981, wohnhaft in Rostock. Gewissermaßen stellt er den Idealtypus des NPD-Aktivisten im Nordosten der Bundesrepublik dar. Denn seine Karriere in der NPD begann er nicht als einfacher Parteisoldat, sondern als Multifunktionär in der gewaltaffinen Kameradschaftszene.

Weiter

[MV] Wake up Bad Doberan!

Für den 13. August 2011 läd „Wake up – Stand up!“ in die Mecklenburgische Kleinstadt Bad Doberan. Mit einer Demonstration „gegen rechte Normalität und neonazistische Gewalt“ wollen die Akteure der Kampagne politisches Engagement in einen Ort hineintragen, den die meisten wohl nur aus Zeiten des G8 Gipfels in Heiligendamm kennen dürften. Bad Doberan, mit kaum mehr als 11.000 EinwohnerInnen – nicht mehr als ein Flecken im 21. Jahrhundert – gerät meist, wenn überhaupt, durch rechte Aktivitäten und Übergriffe in die überregionalen Schlagzeilen. Auf eine gediegene Weinschorle trafen wir uns mit AktivistInnen aus Bad Doberan und der Kampagne „Wake up – Stand up!“, um mehr über die Demonstration und die Situation im Kurort zu erfahren.


weiter

Stuttgart: Antifa in U-Haft

Am vergangenen Donnerstag wurde ein Stuttgarter Antifaschist in Stuttgart-Heslach auf offener Straße in einem Bäcker festgenommen. Ihm wird Körperverletzung in zwei Fällen im Rahmen der Aktivitäten gegen einen Rassistenkongress und dem Gründungsparteitag des Landesverbandes der rassistischen Partei „Die Freiheit“ im Juni vorgeworfen.

Hintergrund:

Für das erste Juniwochenende 2011 planten mehrere rechtspopulistische und rassistische Gruppierungen Aktivitäten in Stuttgart. Aufgerufen und organisiert zu einem sogenannten „islamkritischen Wochenende“ hatten die „Bürgerbewegung Pax Europa“ sowie das Netzwerk „PI-News“. Zusätzlich sollte am Sonntag der Gründungsparteitag des Landesverbandes der Partei „Die Freiheit“ stattfinden.
Über das gesamte Wochenende hinweg fanden in Stuttgart Protestaktionen gegen den Rassistenkongress und die Parteigründung statt. Über 350 Menschen beteiligten sich an einer antirassistischen Demonstration durch die Stuttgarter Innenstadt und verhinderten im Anschluss daran weite Teile der von BPE auf dem Schlossplatz geplanten Auftaktdemonstration.

 

weiter

Lösungswort »Adolf«

In vier Berliner Bezirksverordnetenversammlungen sitzt die NPD bereits. Bei den bevorstehenden Wahlen möchte sie in weitere einziehen.

Sie war zwar eine Woche zu spät dran, hatte dafür aber einiges vor: Am Wochenende eröffnete auch die Berliner NPD ihren Wahlkampf, schließlich nahen die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus und zu elf der zwölf kommunalen Bezirksverordnetenversammlungen. Die Partei wollte in der Nacht vom Samstag auf Sonntag unter dem Motto »Kampf um Berlin – rote Nacht – Plakat-Aktion« Wahlplakate aufhängen. Auch die Hilfe von »Kameraden aus Böhmen« wurde angekündigt, diese seien »besonders kampferprobt«. 40 000 Plakate sollten in Berlin aufgehängt sowie ein Video für den Wahlkampf gedreht werden, für das die NPD einen nächtlichen Fackelumzug abhalten wollte.

Weiter

„Trojanisches T-Shirt“ auf Rechtsrockfestival in Gera geschmuggelt

Exit – eine Austeiger-Initiative für Rechtextremisten – hat auf dem Rechtsrock-Festival in Gera mit einem „trojanischen“ T-Shirt für Aufsehen gesorgt: Aus dem vermeintlichen Szenehemdchen, das kostenlos verteilt wurde, wird nach dem ersten Waschen eine Werbung für die Initiative.

Gera. Exit ließ 250 T-Shirts mit einem abwaschbaren Aufdruck herstellen, der einen Totenkopf und die Aufschrift „Hardcore Rebellen“ sowie die geschwenkten Fahnen der so genannten freien Kräfte zeigt. Darunter befand sich ein nichtabwaschbarer Aufdruck mit der Botschaft „Was Dein T-Shirt kann, kannst Du auch – Wir helfen Dir, Dich vom Rechtsextremismus zu lösen“. Der Clou: Erst beim Waschen in der Waschmaschine kam die wahre Botschaft zum Vorschein.

Unter dem Vorwand der anonymen Unterstützung des Rechtsrock-Festivals wurden die T-Shirts als Spende angeboten. Am Sonnabend wurden sie dann an die ersten Festivalbesucher verteilt. Bernd Wagner, der Gründer von Exit-Deutschland, sagte zu dieser Aktion: „Mit den T-Shirts wollten wir unser Angebot in der Szene bekannter machen und vor allem die jungen und noch nicht so gefestigten Rechtsextremen ansprechen.“

Weiter

Den „Nationalen Antikriegstag“ verhindern! – Mobilisierung aus Stuttgart

Den "Nationalen Antikriegstag" verhindern! - Mobilisierung aus StuttgartAm 3. September diesen Jahres wollen wieder Faschisten aus dem gesamten Bundesgebiet unter dem Motto „Nie wieder Krieg – Nach unserem Sieg!“ in Dortmund marschieren. Wie die letzten Jahre werden wir auch dieses Mal gemeinsam mit Bussen nach Dortmund fahren um die Nazis daran zu hindern, ihre Hetze vom vermeindlich „friedlichen“ deutschen Faschismus auf die Straße zu tragen.

Hier ein kleiner Überblick zur Mobilisierung aus Stuttgart

 

Aufruf des Stuttgarter Bündnisses: 

 

Nie wieder Faschismus! Nein zum Krieg! 

Den Naziaufmarsch zum Antikriegstag in Dortmund verhindern!


Weiter

„Amadeu-Antonio-Straße“ in Eberswalde

Kundgebung für eine Straßenumbenennung am kommenden Freitag

Amadeu Antonio hätte ohne Rassismus am 12.08.2012 seinen 50. Geburtstag feiern können. Er wurde jedoch mit 28 Jahren in Eberswalde getötet. Nur wegen seiner Hautfarbe.

Eberswalde ist deutschlandweit und darüber hinaus durch den rassistischen Mord an Amadeu Antonio bekannt geworden und wird bis heute mit dem Terror von Nazis verbunden.

Die Barnimer Kampagne „Light me Amadeu“ / Entzünde mich Amadeu“ startete im April 2011 die Initiative für eine Amadeu-Antonio-Straße in Eberswalde. Noch bis Ende August werden dafür Unterschriften gesammelt.

Weiter

Rechtspopulisten am Brandenburger Tor

„Pro Deutschland“ plant Kundgebung am 13. August – beim „Anti-Islamisierungskongress“ Ende des Monats mangelt es noch an zugkräftigen Namen und demVeranstaltungsprogramm.

Mit einer stationären Kundgebung am Jahrestag des Mauerbaus und einer „Großdemonstration durch das Brandenburger Tor“ am letzten Sonntag im August hofft die rechtspopulistische „Bürgerbewegung pro Deutschland“ vor allem, erneut in den Medien präsent zu sein.

Für den 13. August kündigt „pro D“ eine Kundgebung unter dem Motto „Gegen die Mauer in den Köpfen“ an. Alle vier Redner sind bislang nicht wegen ihrer herausragenden rhetorischen Fähigkeiten bekannt: der Bundesvorsitzende Manfred Rouhs, der Landesvorsitzende Lars Seidensticker, der Spandauer Kreisvorsitzende Mario Malonn sowie REP-Landeschef Reinhard Haese, der bei der Abgeordnetenhauswahl am 18. September auf Listenplatz 7 für die selbst ernannte „Bürgerbewegung“ antritt. Beginnen soll die Veranstaltung um 10.00 Uhr an der Ecke Leipziger Straße/Friedrichstraße in Berlin-Mitte

Weiter