Kategorie-Archiv: Antifa

Wissen ist nicht zerstörbar

Neuruppin – Antirassistische Ausstellung wurde zerstört

Vor einigen Tagen wurde die antirassistische Ausstellung „Flüchtlingsleben erleben“ in Neuruppin von Unbekannten zerstört. Im Stadtgebiet wurden in zeitlicher Nähe große Mengen neonazistischer Sticker verklebt. Erst wenige Stunden zuvor war die Schau im Pavillon auf dem Neuruppiner Schulplatz eröffnet worden. Wir dokumentieren an dieser Stelle Fotos von der Homepage des Bündnisses „Neuruppin bleibt bunt“.

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17.09. – Kassel : Antifa Demo

„Nazis – die gibt’s hier nicht!“ Eine solche Behauptung wird durch die politische Wirklichkeit in Kassel alltäglich widerlegt.

Insbesondere in der Kasseler Nordstadt treibt eine Kameradschaft „Sturm 18“ ihr Unwesen. Die Zahl 18 steht hierbei für den 1. und 8. Buchstaben im Alphabet, also für A.H. = Adolf Hitler, womit auch klar ist, in wessen Tradition sich diese Gruppe stellt. Ihr geistiger Anführer ist der 36-jährige mehrfach vorbestrafte Bernd T., Gründer eines rechtsradikalen Internetforums. Bereits 1993 wurde er wegen Totschlags an einem Obdachlosen verurteilt. Bei Hausdurchsuchungen in Kassel wurden Waffen und Munition gefunden. Mitglieder des „Sturm 18“ bedrohen insbesondere in der Nordstadt Migrantinnen und Migranten und alle, die sie als „Gegner“ identifizieren

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11.09. Demo gegen NW Berlin-Stützpunkt

Vor einigen Tagen erhielt der „NW Berlin“-Stütztpunkt einen nächtlichen Besuch. Engagierte Antifaschist_innen schlugen die Scheiben des ehemaligen Gardinengeschäfts ein und besprühten die Hausfassade mit Farbe. Am nächsten Tag tingelte beim „NW Berlin“ bereits die fristlose Kündigung ein. Bis Donnerstag müssen die Nazis den Laden räumen. Über einen Tarnverein hatten der „NW Berlin“ den Laden angemietet, der als Materiallager und Treffpunkt diente. Am Sonntag den 11. September um 18.00 Uhr wird es deshalb eine Antifa-Demo gegen den Stützpunkt und den „NW Berlin“ in Lichtenberg geben

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(B) Heute: Rechtspopulisten beim RBB

Der Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB) muss den Wahlwerbespot der NPD nicht ausstrahlen. Das entschied gestern auch das Oberverwaltungsgericht von Berlin. Nun revanchiert sich der RBB bei der NPD mit einem Auftritt von Udo Voigt in der Sendung „Klipp und Klar“ heute Abend ab 20.15 Uhr.

Außerdem eingeladen sind Manfred Roughs (Pro Deutschland) und Rene Stadtkewitz (Die Freiheit) sowie 10 VertreterInnen anderer Kleinstparteien. Vor dem Studio (Masurenallee 8-14, U-Bhf- Theodor Heuss Platz) wurde eine Kundgebung von „Zusammen Handeln gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung“ angemeldet. Kein Podium für Rassisten!

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Nazis werben mit Pfefferspray für Dortmund-Reise

DORTMUND Ein Busticket nach Dortmund und Pfefferspray gratis dazu: So werben Berliner Rechtsextreme im Internet für die Demonstration am 3. September.

 Urheber dieses „Angebots“ ist das Geschäft „Hexogen“ im Berliner Stadtteil Schöneweide. Dessen Inhaber Sebastian Schmidtke gilt als Kopf der Neonazi-Szene in Berlin/Brandenburg und ist Vize-Chef der Landes-NPD. Er vertreibt in dem Laden offiziell „Camping“ oder „Security“-Bedarf.

Von der Dortmunder Polizei war am Dienstag keine Stellungnahme zu dem Thema zu erhalten. Pfefferspray mit sich zu führen, ist nicht illegal. Allerdings gilt die Verwendung gegen Personen als Körperverletzung. Das Reizspray kann schwere Schäden an Schleimhäuten und Atemwegen auslösen, in Einzelfällen sogar tödlich sein, etwa bei Asthmatikern.

Bei Übergriffen aus der rechtsextremen Szene, wie im Juli in Wellinghofen oder Ende 2010 auf das Lokal „Hirsch-Q“, war Pfefferspray eingesetzt worden.

Quelle:http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/Nazis-werben-mit-Pfefferspray-fuer-Dortmund-Reise;art930,1377974

 

[ru] Deutscher NS-Hatecore in Moskau

Am vergangenen Samstag spielten im Moskauer Club Plan B die deutschen National Socialist Hatecore Bands Brainwash und Moshpit bei einem Event russischer Straight Edge Nazis um die Band Outlaw Hero Standing (OHS) und dem Nazi-Klamotten Label Whiterex. Beide deutschen Bands stammen aus dem thüringischen Landkreis Altenburger Land und sind seit Jahren fest in den lokalen und internationalen Nazi-Strukturen vernetzt. Wie Antifa.ru [1] berichtet soll es am 17. September im selben Club ein weiteres NSHC Event mit der deutschen Band Path of Resistance aus Rostock und zwei weiteren russischen Hatecore Bands geben.

 

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19.08. Berlin: NPD Kundgebung in Neukölln am Freitag

Nazis auf die Pelle rücken

Für den kommenden Freitag plant der Neuköllner Kreisverband der NPD eine Kundgebung ab 18:00 Uhr an der Sonnenallee Ecke Treptower Straße in Berlin. Die Nazis wollen, wie sie selbst schreiben, keine „Londoner Verhältnisse“ und fordern „Sicherheit durch Recht und Ordnung“ gegen die von ihnen als „Multikulti-Randale“ bezeichneten Ausschreitungen in Großbritannien.

Lasst uns die Kundgebung der Nazis zum Desaster machen.
Achtet auf aktuelle Ankündigungen unter:


www.neukölln-gegen-nazis.de
www.antifa-berlin.info

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Neonazi-Treffen in Cottbus aufgelöst

Cottbus Ein Treffen von Rechtsextremisten aus mehreren Bundesländern in Cottbus ist von der Polizei aufgelöst worden. Etwa 100 Personen hatten sich am Samstag anlässlich des Todestages von Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß am 17. August in einer Gaststätte im Stadtteil Dissenchen getroffen.

Für Gastwirt Erich Rischk war die Polizeiaktion in seinem Lokal eine unliebsame Überraschung. „Die Tür wurde aufgerissen und fünf Polizeibeamte in Uniform und Zivil stürmten herein. Sie haben sich weder vorgestellt noch ausgewiesen“, empört sich der Inhaber einer Dissenchener Gaststätte. Die Polizisten habe ihn aufgefordert, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen und eine Veranstaltung aufzulösen, die in einem Raum seines Lokals stattfand. Unter diesen Gästen seien Kriminelle, habe ihm einer der Beamten erklärt.

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Mann bangt um Auge nach fremdenfeindlichem Überfall

Nach einer fremdenfeindlichen Pöbelei in Kreuzberg könnte ein Mann auf einem Auge blind bleiben. Der 40-Jährige war am Freitagabend mit einem Begleiter auf dem Erkelenzdamm unterwegs, als zwei Männer auf sie zukamen und den „Hitler-Gruß“ zeigten.

Die vier Männer gerieten in Streit. Einer der Angreifer stieß dem 40-Jährigen seinen Regenschirm ins Gesicht und flüchtete. Der Mann wurde schwer am Auge verletzt und musste im Krankenhaus notoperiert werden. Eine Erblindung des Auges wird laut Polizei nicht ausgeschlossen. Einen weiteren fremdenfeindlichen Übergriff gab es in Spandau.

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Mecklenburg – Vorpommern: Über den Kampf gegen die NPD

Anti-NPD in Meckpomm

Wir befinden uns im 12. Jahrhundert. Der slawische Fürst Pribislaw hat sich den germanischen Horden ergeben und ist zum Christentum übergetreten. Nun sucht er nach einem geeigneten Standort für das erste Kloster in Mecklenburg.
2011: Antifaschisten aus MV haben sich den selbsternannten germanischen Horden natürlich nicht ergeben. Im Gegenteil – im ganzen ehemals slawischen Lebensraum werden Plakate der NPD gerissen, Flyer der antifaschistische Kampagne „Wake up – Stand up“ verteilt und versprengte Anhänger des Bauernpöbelführer Udo Pastörs (Vgl. Neueste Nationale Nachrichten SPEZIAL: Udo Pastörs) allein durch martialisches Kampfgeschrei vertrieben.
Dort, wo vor 800 Jahren der germanische Fremdkörper seinen Stachel setzte, rückte nun das antifaschistische Befreiungsheer ein…

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