Kategorie-Archiv: Anti-Themen

23.9.2017 München: We name it – Rechten und rassistischen Terror benennen.

Antifaschistische Demonstration anlässlich des OEZ-Waffenhändlerprozesses.

Sa. 23.9.17, 15 Uhr, Nymphenburger/Sandstraße, München

WE NAME IT
Rechten und rassistischen Terror benennen!

München, 22. Juli 2016, ein heißer Sommertag, beinahe schon Ferienstimmung. Es ist der fünfte Jahrestag der rechten Terroranschläge in Oslo und Utøya, doch daran denkt fast niemand. Am späten Nachmittag ändert sich die Stimmung schlagartig. Polizei- und Rettungsfahrzeuge rasen plötzlich kreuz und quer durch die Stadt, mehrere Hubschrauber ziehen am Himmel auf, Smartphones vibrieren durchgehend: Push-Nachrichten und SMS, Schießerei am Olympiaeinkaufszentrum im Norden der Stadt, alles okay, geht gut, keine Sorge, bin ganz woanders. 23.9.2017 München: We name it – Rechten und rassistischen Terror benennen. weiterlesen

21.9.2017 Bandito Rosso/Berlin: Linkes Kneipen-Quiz: Nazis, Wahlen und anderer Blödsinn

Do, 21.09. 2017 | 20.00 Uhr | Bandito Rosso | Lottumstraße 10A (P-Berg)
In welcher Straße hielten Berliner Nazis ein Haus besetzt? Für welche Modefirma wirbt Christian Lindner? Wie heißt die Katze der Simpsons? Testet euer Wissen rund um die Berliner Naziszene, die Wahlen, sowie euer Allgemeinwissen. Kommt vorbei und bildet Teams.

15.9.2017 Potsdam: Miete? Stopp! Jetzt!: Die Stadt gehört uns allen!

Was haben Jauch, Kirsch, Plattner und Groth gemeinsam?
Sie leisten sich eine Stadt.

Was haben Müller, Jerhad, Nguyen und Jankowski gemeinsam?
Sie können sich diese Stadt nicht mehr leisten.

Die Einen bauen für Millionen neue Häuser oder kaufen alte und sanieren sie teuer. »Ihr neues Anlageobjekt« steht dann meist an den großen Bauschildern – nicht »Ihre neue Wohnung«, denn die können sich die Anderen nicht leisten.

Parallel spenden Jauch, Plattner und Co. Millionen, um sich eine Kopie ihres barocken, feudalen Potsdams zu bauen. Für Müller und Co. bleibt der Blick auf TouristInnen und Kulissenarchitektur, welche die Stadt noch ein bisschen teurer machen. Die Einen freuen sich, dass Preise bei Neuvermietungen und neu gebauten Wohnungen »unter 10 €/qm« nicht mehr möglich sind, die Anderen stellen fest, dass bei 50 % Mietanteil an ihrem Gesamteinkommen endgültig eine Schmerzgrenze erreicht ist. 15.9.2017 Potsdam: Miete? Stopp! Jetzt!: Die Stadt gehört uns allen! weiterlesen

9.9.2017 Karli/Babelsberg: Demo gegen „Hetzer-Höcke“

Blauweissbunt*Nulldrei und Concordia Nowawes 06 e.V. rufen zur Demonstration gegen „Hetzer-Höcke“ auf!

Gegen alte und neue Nazis!

Am Samstag, dem 09. September hat die AfD eine Kundgebung vor dem Gebäude des Filmmuseums Potsdam angemeldet. Hauptredner soll der „Rechtsausleger“ Björn Höcke sein. Höcke provoziert in seinen Reden gern mit völkischem und nationalistischem Vokabular und hat sich spätestens mit seiner Rede in Dresden klar und wissentlich an den rechten Rand unserer Gesellschaft gestellt. Getreu dem Motto: „Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!“ werden wir am Samstag mit einem Aufzug durch Potsdam gegen rechte Demagogie demonstrieren.

Die Demonstration beginnt um 10:00 Uhr am Karl-Liebknecht-Stadion und führt uns über die Lange Brücke direkt zum Filmmuseum Potsdam. Banner, Schilder, Transparente und Trillerpfeifen sind herzlich willkommen. Seid kreativ, laut und kommt zahlreich zu unserer Demo.

Weitere Proteste sind angemeldet von:

„Die Linke“ // Schlossstraße/Breite Straße (Kundgebung 10:00 – 13:00 Uhr)

Bündnis „Potsdam! Bekennt Farbe“ // Steubenplatz (Kundgebung 11:00 – 13:00 Uhr)

3.9.2017 Berlin: Tour: Prekäres Berlin. Zur Geschichte von Armut und Solidarität

Prekäres Berlin: Zur Geschichte von Armut und Solidarität

Wie funktionierte ein Mieterstreik? Wo lag die Schrippenkirche? Und was ist ein Lausoleum? Auf dem Stadtspaziergang erkunden wir die Geschichte der Armut im Wedding, erforschen die stetig wiederkehrende Wohnungsfrage und besuchen ein ehemaliges Obdachlosenasyl. Formen des Protestes und Eigeninitiativen stehen im Mittelpunkt der Tour.

Die Stadtwanderungen „Uns gehört die Stadt!“:
In diesem Jahr veranstalten wir eine Reihe „kritischer Stadtspaziergänge“ – immer Sonntag nachmittags – im Rahmen derer wir uns mit Berliner Alltagswelten und -kämpfen beschäftigen wollen.

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Kritische Stadtwanderungen

werden von sachkundigen Interpret*innen der Stadt organisiert. Die Teilnahme ist für Mitglieder der NATURFREUNDE kostenlos. Bei allen übrigen Teilnehmer*innen wird ein Beitrag in Höhe von 3 Euro erhoben. Die ca. 2-stündigen Touren beenden wir mit einem gemeinsamen Cafébesuch, der die Möglichkeit zu weiteren Diskussionen bietet.

Da leider in der Stadt nicht alle Wege barrierefrei sind, sagt doch bitte vorher Bescheid, wenn Ihr bestimmte Anforderungen an Barrierefreiheit habt, im Rolli oder mit einem Kinderwagen kommt, damit wir Euch unterstützen können. Kinder sind herzlich willkommen. Wir unterstützen bei der Betreuung. Schreibt uns vorher eine Mail.

FB-Event

1.9.2017 La Casa/Hellersdorf: Lesung „Die AfD und die soziale Frage“ mit Stefan Dietl

Der Autor Stefan Dietl liest aus seinem neu erschienenen Buch „Die AfD und die soziale Frage – Zwischen Marktradikalismus und ›völkischem Antikapitalismus‹“.

Anhand des im Mai 2016 verabschiedeten Grundsatzprogramms der AfD untersucht Dietl Zusammenhang und Widerspruch zwischen neoliberalen Vorstellungen und antikapitalistischer Rhetorik. Dem Autor gelingt hier eine anschauliche Darstellung der aktuellen sozial- und wirtschaftspolitischen Programmatik der AfD vor dem Hintergrund des Kräftezerrens zwischen Marktradikalen und völkischen Nationalisten.

Stefan Dietl analysiert die Entstehungsgeschichte der Alternative für Deutschland, wirft einen genaueren Blick darauf, welche Forderungen die AfD in der Wirtschafts- und Sozialpolitik eigentlich vertritt.

Nach der Lesung gibt es selbstverständlich Raum für Nachfragen, Kritik und Diskussionen.

Zur FB-Veranstaltung

23.8.2017 Leipzig: Aktiv Gedenken statt schweigend Vergessen!

Aufruf zur Kundgebung am 23.08.2017 im Rahmen der diesjährigen Kampagne in Erinnerung an alle Opfer rechter Gewalt in Leipzig.
Mit unserer diesjährigen Kampagne „Aktiv Gedenken statt schweigend Vergessen!“ wollen wir zum wiederholten Male an alle Opfer rechter Gewalt in Leipzig erinnern. Unsere Kundgebung findet anlässlich des Jahrestages der Ermordung des Wohnungslosen Karl-Heinz T. statt. Unser Blick bleibt an diesem Tag nicht auf Leipzig beschränkt, denn vom 22.-26. August jährt sich gleichsam das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen bereits zum 25. Mal.

Wohnungslose als Todesopfer rechter Gewalt

In den vergangenen Jahren fand unsere Gedenkdemonstration stets mit einem zeitlichen Bezug zur Ermordung von Kamal K. am 24.10.2010 statt. Das Tatmotiv bei diesem Mord: Rassismus. In Leipzig wurden Menschen aber auch aus homosexuellenfeindlichen und sozialdarwinistischen Motiven ermordet, seit 1990 mindestens zehn Menschen. Wie in der Vergangenheit wollen wir mit der gesamten Veranstaltungsreihe all diesen Menschen gedenken. Wir möchten in diesem Jahr besonders darauf eingehen, dass rechte Gewalt nicht alleine auf Rassismus beschränkt werden kann.

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25.8.2017 FAU-Lokal/Berlin: „Klassenkampf statt Standortlogik – oder wie bekämpfen wir die AfD?“

„Klassenkampf statt Standortlogik – oder wie bekämpfen wir die AfD?“
Die AfD versucht mit sozialdemagogischen Parolen Unterstützung unter Teilen der Lohnabhängigen zu finden. Bisher ist der Versuch, sogenannte AfD-Arbeitnehmerorganisationen aufzubauen, nicht sehr erfolgreich. Der Journalist Stefan Dietl hat in seinem im Unrast-Verlag erschienenen Buch „AfD und die soziale Frage“ untersucht, welche Rolle sozialrassistische Argumentationsmuster im Programm und im politischen Alltag der AfD spielen. Wir wollen auf der Veranstaltung diskutieren, welche Verantwortung der standortnationalistischer Kurs führender DGB-Gewerkschaften hat, dass solche Argumentationsmuster bei Teilen der Lohnabhängigen verfangen und wie wir als Basisgewerkschaft mit einer transnationalen klassenkämpferischen Praxis dagegen halten können.

Beginn: 19.00 Uhr Eintritt frei!

Auf nach Spandau! Den Hess-Marsch am 19.08. verhindern!

Auf nach Spandau! Den Hess-Marsch am 19.08. verhindern!
Antifaschistische Gegen-Demonstration:
Sa, 19.08.2017 | 11:00 Uhr | S-Bahnhof Spandau (Spandau)
VORTREFFPUNKTE: 19.08.2017 | 10:00 Uhr
Nord-Ost / Regio: Gesundbrunnen
Neukölln / U-Bahn: U-Bahnhof Hermannplatz (U7)
Fahrrad: TU Berlin (vorm Hauptgebäude)
Die LINKE: Alexanderplatz (Vorplatz vom Fernsehturm)
[Umgebungskarte]
Twitter: [#b1908]
Info-Veranstaltungen:
Fr, 28.07.2017 | 20:30 Uhr | Schloss19 (Schloßstraße 19 / Charlottenburg)
Do, 17.08.2017 | 19:30 Uhr | Aquarium (Skalitzer Strasse)
Am 19.08.2017 wollen mehrere hundert Nazis aus dem gesamten Bundesgebiet in Berlin-Spandau aufmarschieren. Hintergrund ist der 30. Todestag von Rudolf Hess. Die Nazis wollen diesen Tag nutzen, um ihren faschistischen Mythos zu pflegen. Der Mythos basiert auf einem angeblichen Mord am „Stellvertreter des Führers“ durch britische Agenten im Jahr 1987. Dieser ist elementar für die neonazistische Mobilisierung. In diesem Jahr versuchen Nazis aus dem Kameradschaftsspektrum das faschistische Folklore Event wiederzubeleben.

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