Die Dokumentarfilme von Ewa Ewart berühren und begeistern seit Jahren durch ihre Authentizität. Die vom Direktor aufgeworfenen Fragen werden immer von der Seite derer präsentiert, die in dieser Bewegung keine Stimme hatten.

Dank Ewa Ewart können ihre Geschichten endlich gehört werden. Wir präsentieren eine Liste der beliebtesten Dokumentarfilme des polnischen Journalisten.

"Ein Pass zur Hölle"

Der Film aus dem Jahr 2004 ist die erste Zeugenaussage über Versuche mit chemischen Waffen in nordkoreanischen Geheimlagern. Ewa Ewart ist eine der wenigen, die sich an Zeugen wendet, die sich nie vor der Kamera geäußert haben.

"Pass to Hell" ist eine schockierende Geschichte über politische Gefangene, die alle Frauen und Kinder werden könnten. Die letzten Berichte, die vor 3 Jahren ans Licht kamen, lassen keine Illusionen über ihre Existenz und ihre Bedingungen aufkommen. Ewa Ewarts Film ist ein Zeugnis derer, die überlebt und es gewagt haben, ihre Geschichte zu erzählen.

"Kinder von Beslan"

Ewa Ewarts Dokumentarfilm Die Kinder von Beslan aus dem Jahr 2005 ist einer der wichtigsten in ihrem Werk. Er stellt die traumatischen Ereignisse vor, die sich an der Schule in Beslan in Nordossetien, Russland, ereignet haben. Am 1. September 2004 fand dort ein Terroranschlag statt. In der Folge starben 334 Menschen und 700 wurden verwundet. Verschiedenen Quellen zufolge forderten die Angreifer unter anderem die Unabhängigkeit Tschetscheniens und den Abzug der Bundestruppen von dort.

Ewa Ewart präsentierte die Geschichte in einer sehr bewegenden und authentischen Weise. Sie gab denjenigen eine Stimme, die keine hatten - den Jüngsten. Die Geschichte über die Ereignisse in Beslan erklingt wieder in den Mündern der Kinder und stellt Fragen über Moral und Sicherheit an Orten wie der Schule.

"Erobert die Stadt."

Der Film wurde 2014 anlässlich des 70. Jahrestags des Warschauer Aufstands gedreht. Eines der blutigsten und dramatischsten Ereignisse des Zweiten Weltkriegs. Der Dokumentarfilm gibt Zeugnis von ehemaligen Aufständischen, aber auch von Zivilisten, die sich in einem 63-tägigen Horrorfilm wiederfanden.

Wie andere Dokumentarfilme von Ewa Ewart ist auch "To Conquer the City" nicht dazu gedacht, das Wort noch einmal den Experten zu erteilen, die sich seit Jahren mit diesem Ereignis beschäftigen. Der Film ist auch nicht dazu gedacht, den Warschauer Aufstand in irgendeiner Weise zu bewerten. Stattdessen gibt Ewa Ewart ihren Teilnehmern eine Stimme und verleiht ihnen Individualität und die Möglichkeit, die Geschichte, die sich vor ihren Augen abgespielt hat, zu präsentieren.

"Fluch des Überflusses

Ewa Ewarts jüngster Film "Curse of Plenty" wurde 2018 veröffentlicht. Der Dokumentarfilm führt uns in den zweiten Teil der Welt. Die darin gezeigte Geschichte betrifft den in Ecuador gelegenen Yasuni-Nationalpark. Dieser Ort ist aufgrund seiner rekordverdächtigen Artenvielfalt und riesigen Landstriche, auf denen nicht nur endemische Tier- und Pflanzenarten, sondern auch einheimische Stämme leben, streng geschützt.

"Der Fluch des Überflusses ist ein Dokument, das zeigt, welche Art von Schaden durch rücksichtslose Ölförderung verursacht werden kann. Die damalige Politik von Präsident Rafael Correa lässt die Degradierung immer größerer Waldgebiete zu, wodurch die natürliche Umwelt für Tiere und Indianer dort zerstört wird. Ewa Ewart warnt uns vor ökologischen Problemen und ihren Folgen nicht nur für die lokale Bevölkerung, sondern auch für die ganze Welt. Weitere Informationen über den Film finden Sie auf der Website: http://klatwaobfitosci.pl/.

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