26.6.2015 TU/Berlin: Kongress ‚Flucht, Migration, Perspektiven einer solidarischen Gesellschaft‘

Flucht und Migration sind gesellschaftliche Themen die eine besondere Aktualität aufweisen. Der öffentliche Diskurs über die sogenannte „Flüchtlingsproblematik“ ist allgegenwärtig und erscheint inzwischen breit gefächert. Regelmäßig erreichen uns schockierende Nachrichten über Flüchtlingsdramen aus dem Mittelmeerraum, wo Menschen zu Tausenden auf ihrer Flucht ertrinken. Die Europäische Union reagiert mit der immer stärkeren Abschottung der europäischen Außengrenzung und der Aufrüstung ihrer Sicherheitsagentur „Frontex“. In den Nachrichten sehen wir die EU-Außenministerin Federica Mogherini in New York bei der UNO und in Libyen selbst über eine militärische Intervention in libyschem Hoheitsgebiet verhandeln. In Deutschland tun „besorgte Bürger*innen“ ihre vermeintliche Angst vor einer „Überfremdung“ Deutschlands kund, zur gleichen Zeit diskutiert die Bundesregierung eine drastische Verschärfung der Asylgesetze. Europaweit gehen jedoch auch tausende Menschen auf die Straße und fordern eine solidarische Gesellschaft und ein uneingeschränktes Bleiberecht für Geflüchtete.

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