25.11.2011 Zwickau: Die Opfer waren Menschen

Erst das Image, dann die Opfer?

Am Freitag dem 25. November 2011 findet der „Marsch der Anständigen“ auf dem Georgenplatz in Zwickau statt. Während DGB und die Stadtverwaltung Zwickau nach bekannt werden der Mordserie durch Nazis um das Image der Stadt fürchten, sei an dieser Stelle an die Opfer der „NSU“ erinnert und eine konsequente öffentliche Auseinandersetzung mit alltäglicher Diskriminierung und nationalsozialistischer Ideologie eingefordert!

13 Jahre lang haben Nazis aus Zwickau unter dem Namen „Nationalsozialistischer Untergrund“ mindestens 10 Menschen ermordet und viele weitere durch Sprengstoffanschläge schwer verletzt. Doch bis ein Wort des Bedauerns oder des Mitleids von der Oberbürgermeisterin kam, hat es immerhin 10 Tage gedauert. Auch der Zwickauer Veranstaltungsmanager Matthias Krauß, dachte nicht zuerst an die Opfer, sondern daran, dass „Das Schlechteste, was uns passieren kann, ist, dass wir auf die rechte Terrorzelle reduziert werden.“ Auch wenn wir lehnen pauschalisierte Darstellungen von Gruppen, Vereinen oder Städten oder Regionen ab. Das Image vor den Opfern zu erwähnen empfinden wir aber als widerliche Grundeinstellung.

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