5.11.2017 Spartacus/Potsdam: RASH BB präsentieren Soul Radics

Blauweissbunt Nulldrei, RASH Berlin-Brandenburg und die Nordkurve Babelsberg präsentieren Euch die wunderbaren Soul Radics (https://www.facebook.com/SoulRadics/) aus den USA (Rocksteady/Early Reggae)! Als Vorband sind Les Calcatoggios (Ska aus Berlin: https://www.facebook.com/LesCalcatoggios/) angefragt! Selectress Puntito wird Euch vor, zwischen und nach den Bands mit feinsten jamaikanischen Klängen vom Plattenteller versorgen! Wir freuen uns auf einen tanzbaren Abend! See you at the Dancefloor!

FB-Event

17.8.2017 About Blank/Berlin: „The Truth lies in Rostock“. Filmvorführung & Diskussion

The english announcement will be released soon. Filmscreening will be in german with english subtitles. The discussion will be in german, we offer whispered translation into English.

Im August 2017 jährt sich das Pogrom von Lichtenhagen zum 25. Mal. Anlässlich des Jahrestags zeigen wir die Dokumentation The truth lies in Rostock (1993), worin die Ereignisse zwischen 22. und 26.08.1992 und insbesondere das Zusammenwirken von Bevölkerung, Mob, Polizei und Politik skizziert werden.
Mit dieser Veranstaltung wollen wir insbesondere an die Betroffenen erinnern und unsere Solidarität mit ihnen zum Ausdruck bringen. Der Film verdeutlicht aber auch das Scheitern die radikalen Linken. Im Rückblick auf das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen zeigt sich dessen anhaltende Aktualität: Sowohl mit Blick auf einen gesamtgesellschaftlichen Rassismus und dessen gewaltvolle Ausdrucksformen wie auch hinsichtlich der Frage nach angemessenen linken Interventionen.

17. August 2017, 20 Uhr im ://about blank, Markgrafendamm 24c

Filmscreening und Diskussion finden als Teil der bundesweiten Veranstaltungsreihe des Bündnisses Irgendwo in Deutschland statt. Weitere Veranstaltungen und Aufruf: irgendwoindeutschland.org

Bundesweite Aktionen anlässlich des 25.Jahrestages der Pogrome von Rostock-Lichtenhagen!

[10.08] Antivietnamesischer Rassismus in BRD und DDR.
[16.08] Mobi VA: Antifa Demo #Wurzen0209 mit Rassismus tötet! Leipzig
[17.08] „The Truth lies in Rostock“. Filmvorführung & Diskussion
[31.08] Rostock-Lichtenhagen als antiziganistisches Pogrom.
[02.09] Anreise aus Berlin zur antifaschistischen Demonstration: Das Land – rassistisch, Der Frieden – völkisch, Unser Bruch – unversöhnlich #Wurzen0209
[TAGX2] Aktionen zum NSU-Prozessende
▲Rassistische Kontinuitäten – Aufruf zu bundesweiten Aktionen anlässlich des 25. Jahrestages der Pogrome von Rostock-Lichtenhagen
https://www.facebook.com/notes/deutschland-demobilisieren/rassistische-kontinuit%C3%A4ten-aufruf-zu-bundesweiten-aktionen-anl%C3%A4sslich-des-25-jah/1490429877703915/
▲Aufruf Antifaschistische Demonstration in Wurzen am 2. September: Das Land – rassistisch, Der Frieden – völkisch, Unser Bruch – unversöhnlich.
https://irgendwoindeutschland.org/aufruf-das-land-rassisti…/
▲KEIN ENDE IN SICHT: RASSISMUS UND DER NSU-KOMPLEX
Aufruf des „Irgendwo in Deutschland“-Bündnisses zu bundesweite Aktionen anlässlich der Urteilsverkündung im NSU-Prozess

KEIN ENDE IN SICHT: RASSISMUS UND DER NSU-KOMPLEXAufruf des "Irgendwo in Deutschland"-Bündnisses zu bundesweite…

Posted by deutschland demobilisieren on Donnerstag, 15. Juni 2017

Weitere bundeweite Termine für Veranstaltungen und Aktionen unter: https://irgendwoindeutschland.org/#termine
Aktuelles vom Bündnis gibt es auf Twitter:

Berlin: Auf nach Spandau! Den Hess-Marsch am 19.08 verhindern!

Am 19.08.2017 wollen mehrere hundert Nazis aus dem gesamten Bundesgebiet in Berlin-Spandau aufmarschieren. Hintergrund ist der 30. Todestag von Rudolf Hess. Die Nazis wollen diesen Tag nutzen, um ihren faschistischen Mythos zu pflegen. Der Mythos basiert auf einem angeblichen Mord am „Stellvertreter des Führers“ durch britische Agenten im Jahr 1987. Dieser ist elementar für die neonazistische Mobilisierung. In diesem Jahr versuchen Nazis aus dem Kameradschaftsspektrum das faschistische Folklore Event wiederzubeleben.

Seit 1988 finden Rudolf Hess-Gedenkmärsche statt. Sie wurden nach dem Anschluß der DDR an die BRD zum wichtigsten faschistischen Event von Nazis in Ost und West. Durch seinen Tod wurde er zur Symbolfigur von alten und neuen Nazis. Die Höhepunkte stellten die Aufmärsche in den Jahren 2001-2004 dar. Bis zu 5000 Nazis pilgerten ins bayrische Wunsiedel, wo sich bis 2011 das Grab von Heß befand. In den letzten Jahren ist es um die „Hess-Trauermärsche“ ruhiger geworden. Dies ist auch ein Erfolg antifaschistischer Gegenmobilisierungen, die Kampagne „NS-Verherrlichung stoppen“ hatte großen Anteil daran, dass Aufmärsche dieser Größenordnung nicht mehr stattfanden. Um Rudolf Heß ranken sich mehrere Mythen wie die des „Friedensfliegers“. In diesem Kontext bezichtigen heutige Nazis die Allierten des Mordes an Heß, um die “Wahrheit” über die Schuld am Zweiten Weltkrieg zu vertuschen. Passend dazu heißt das Motto des Aufmarsches „Mord verjährt nicht“. Als „letzter Gefangener“ in Spandau, welcher nach außen hin ungebrochen zu seinen Überzeugungen stand, ist Heß zum Vorbild für Nazis geworden. Für diese steht er exemplarisch für die Tugenden von Treue und Standhaftigkeit. Die Nazis von heute brauchen Orte um ihre Mythen zu pflegen. Dieser Aufmarsch in Berlin ist für die Szene dabei nicht nur ein weiterer Versuch hilfloser Geschichtsklitterung, sondern soll, mit internationaler Mobilisierung, die Stärke des Teils der Rechten zeigen, der sich öffentlich zum Nationalsozialismus bekennt. Ein Debakel wäre peinlich…

Nach den bisherigen Informationen planen Nazis zum ehemaligen Gelände des Kriegsverbrechergefängnis in die Wilhelmstraße in Spandau zu laufen. Anmelder der Demonstration ist Christian Häger. Er ist ehemaliger Kader des “Aktionsbüro Mittelrhein” (ABM). Gegen diese Kameradschaft wurde seit 2012 fünf Jahre vor dem Landgericht Koblenz verhandelt. Die damit einhergehende Schwächung der Struktur zwang das ABM in die NPD Rheinland-Pfalz überzugehen. Häger ist bezeichnenderweise auch aktuell Vorsitzender des NPD Kreisverbandes „Mittelrhein“. Die Mobilisierung zum Aufmarsch läuft bisher überwiegend über diese NPD-Strukturen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass nach dem geplatzten Verfahren gegen das ABM der Aufmarsch auch dazu dient Stärke zu demonstrieren und die zersplitterte Kameradschaftsszene zu einen. Dementsprechend ist mit mehreren hundert Nazis zu rechnen. Bei Nazi-Veranstaltungen, wie dem “Rock gegen Überfremdung” bei dem 6000 Nazis teilnahmen, wurde für den Heß-Aufmarsch geworben. Für den 19.08. wurden 500 Nazis angemeldet, dies scheint untertrieben. Es ist mit mehr Nazis zu rechnen. Schon am eigentlichen Todestag bis zum Tag der Nazi-Demo rechnen wir mit spontanen Aktionen von Nazis im ganzen Stadtgebiet.

Haltet die Augen offen – wenn möglich schreitet ein! Jede Form des Widerstands bleibt legitim!

28.07.17 | 20:30 | Infoveranstaltung | Westberliner Antifa-Tresen |
Schloßstr. 19 | Charlottenburg | U2 Sophie-Charlotte Platz
17.08.17 | Todestag von Rudolf Heß | Achtet auf Aktionen von Nazis
19.08.17 | 11:00 | Antifaschistische Gegendemonstration | S-Bhf Spandau Ausgang Segefelder Str.

25 Jahre Rostock Lichtenhagen – Das Pogrom aus antifaschistischer Perspektive

Im August 2017 jährt sich das Pogrom von Lichtenhagen zum 25. Mal. In Zeiten, in denen rassistische Mobilisierungen gegen Geflüchtete, deren Unterkünfte und alle die nicht als „deutsch“ wahrgenommen werden zur Tagesordnung gehören, ist es wichtiger denn je, sich reflektiert mit den Ereignissen von damals auseinanderzusetzen. Dazu gehören neben der Betrachtung der Geschichte auch ein kritischer Blick auf die Gegenwart und mögliche Zukunft.
Darum organisieren wir als Gruppe „No Turning Back“ eine Veranstaltungsreihe, die das Pogrom aus antifaschistischer Perspektive beleuchten soll.

Filmvorführung: „The Truth lies in Rostock“ (14.08. – Café Median – 19 Uhr) – ev. im Hinterhof

August 1992,
Rostock Lichtenhagen.

Die Polizei schaut einfach zu, als Faschisten die Zentrale Aufnahmestelle für Geflüchtete (ZAST) und ein Wohnheim von vietnamesischen Vertragsarbeiter*innen mit Molotowcocktails bombardieren.

Eine Montage mit Videomaterial, gedreht aus den angegriffenen Häusern, Interviews mit Antifaschist*innen, den vietnamesischen Vertragsarbeiter*innen, der Polizei, mit Bürokraten, Neonazis und Anwohnern.

Eine Dokumentation über das heimliche Einverständnis der Politik und über die verbreitete Angst

Weitere Termine im Rahmen der Veranstaltungsreihe:
16.08. – Vortrag: „Kontext, Dimension und Folgen rassistischer Gewalt“ – Café Median – 19 Uhr
18.08. – Podiumsdiskussion „25 Jahre Rostock Lichtenhagen – Das Pogrom aus antifaschistischer Perspektive“ mit Zeitzeugen*innen – Möckelsaal Peter-Weiss-Haus – 19 Uhr