27.5.2017 Schokoladen/Berlin: RASH BB präsentieren Produzenten der Froide & AntiBastard

RASH Berlin-Brandenburg präsentieren Euch unsere geliebten Stuttgarter von den Produzenten der Froide (https://www.facebook.com/Produzenten-der-Froide-510547642297068/?ref=ts&fref=ts) und AntiBastard (Riotpunk aus Berlin: https://www.facebook.com/antibastardband/)

Aftershow mit DJ (Punk/Ska/Rocksteady)

Einlass: 19.00 Uhr – Beginn: 20.00 Uhr

FB-Event

11.5.2017 Schreina47/Berlin: BrandenburgAbend mit Release „30 Jahre Antifa in Ostdeutschland“

BrandenburgAbend im Mai mit Buch-Release:
“30 Jahre Antifa in Ostdeutschland” mit den Herausgeber_innen Christine Jänicke und Benjamin Paul-Siewert.

Der staatliche und gesellschaftliche Umbruch 1989/90 war ein Markstein für die heutige Antifa-Bewegung. Unter der Annahme einer gemeinsamen widerständigen Geschichte wurde in bisherigen Rückschauen allerdings nur wenig beachtet, dass in Ostdeutschland eine eigenständige Bewegung entstand, die bereits in der ausgehenden DDR ihren Anfang nahm und ein eigenes Profil entwickelte. 30 Jahre nach Gründung der ersten unabhängigen Antifa-Gruppen in der DDR bündelt dieser Band nun erstmals sozial-, kultur- und geschichtswissenschaftliche Analysen.

Für das leibliche Wohl ist wie immer nach Brandenburger Art gesorgt.

Beginn: 20.00 Uhr

16.5.2017 Café HausZwei/Freiland in Potsdam: Demokratiebewegung und Antifa in Brandenburg

vor 1989 und danach
Bücherpräsentation mit anschließender Diskussion

Im Verlauf der 1980er Jahre entstanden vor allem in den ostdeutschen Städten vielfältige zivilgesellschaftliche und oppositionelle Gruppierungen, deren Wirken maßgeblich zum Sturz des SED-Regimes beitrug. Eine davon war die alternative Antifa-Bewegung, die sich zu einem eigenständigen Faktor innerhalb der DDR-Oppositionsbewegung entwickelte. Das Engagement der vorwiegend subkulturell geprägten Jugendlichen und jungen Erwachsenen besaß dabei eine doppelte Zielrichtung: zum einen gegen den realsozialistischen Ordnungsstaat, zum anderen gegen die neonazistische Ideologie und Gewalt der extremen Rechten. Nach 1989 veränderten sich vor dem Hintergrund der Transformation und der spezifisch ostdeutschen Politik die Themen, Strukturen und Rahmenbedingungen der Zivilgesellschaft. In diesem Zusammenhang bildeten auch die Antifa-Gruppen im Osten der Republik ein eigenes Profil heraus, das sie bis heute von ihren Pendants in den alten Bundesländern unterscheidet.

Die AutorInnen und HerausgeberInnen zeichnen die Entwicklung der Demokratie- und Antifa-Bewegung am Beispiel Brandenburgs und Potsdams nach und diskutieren Besonderheiten dieser politischen Bewegungen.

AutorInnen und HerausgeberInnen:
Jutta Braun (Historikerin, ZZF Potsdam), Christin Jänicke (Erziehungs- und Sozial-wissenschaftlerin, Universität Potsdam), Benjamin Paul-Siewert (Soziologe und Erziehungs-wissenschaftler) und Peter Ulrich Weiß (Historiker, ZZF Potsdam)

Veranstalterin und Moderatorin:
Isabelle Vandré (MdL Fraktion DIE LINKE Brandenburg)

Peter Ulrich Weiß/Jutta Braun: Im Riss zweier Epochen. Potsdam in den 1980er und frühen 1990er Jahren, ca. 540 Seiten, be.bra Wissenschaft Verlag Berlin, ISBN: 978-3-95410-080-4.

Christin Jänicke/Benjamin Paul-Siewert (Hrsg.): 30 Jahre Antifa in Ostdeutschland. Perspektiven auf eine eigenständige Bewegung, ca. 200 Seiten, Westfälisches Dampfboot Münster, ISBN: 978-3-89691-102-5.

Beginn: 19.00 Uhr

12.5.2017 Café hausZwei freiLand/Potsdam: Schwule Fotzen!?

Sexismus, Homophobie und Selbstermächtigung im Fußball.

Organisiert von der ultrash Crew

Obwohl Gleichberechtigung heute kein Fremdwort mehr ist, viele Frauen und Queers ihren Platz im Stadion scheinbar gefunden haben, zeigt sich oft genug ein anderes Bild: Der Vortrag wird sich anhand verschiedener Beispiele mit der Problematik von Sexismus und Homophobie im Fußball- und Stadionkontext beschäftigen. Es wird den Fragen nachgegangen, in welcher Form Frauen an unterschiedlichsten Standpunkten mit Vorurteilen und Abwertungen begegnet wird, wie und warum aber auch gegnerischen Fans, Teams oder Schiris gerne sexistische und homophobe Sprüche an den Kopf geknallt werden. Was das alles mit gesellschaftlichen Bildern von Geschlecht zu tun hat und welche Möglichkeiten Fans bereits gefunden haben, um Beleidigungen, Abwertungen und einem unangenehmen Klima entgegenzuwirken, wird an diesem Abend herausgearbeitet.

Vortrag und Diskussion mit einer Vertreterin vom F_in Netzwerk

Beginn: 19.00 Uhr

Aktionen gegen den Naziaufmarsch am 13. Mai in Alzey

Samstag, 13.05. // 13 Uhr // Hauptbahnhof Alzey
Für den 13. Mai kündigt die rechtsextreme Partei „Die Rechte Südwest“ eine Demonstration in Alzey (Rheinhessen) an. Mit dem Thema „Schluss mit dem Volksbetrug – Konsequent für deutsche Interessen“ macht sie keinen Hehl aus ihrer rassistischen Einstellung. Organisiert wird die Demo von Florian Grabowski aus Wöllstein in der Nähe von Alzey. Er kann auf langjährige Erfahrungen in der rechtsextremen Szene zurückblicken und führte bereits mehrere Nazi-Auftritte in der Region an. Grabowski kommt aus dem Umfeld der Freien Kameradschaften und war Aktivist der Initiative Süd-West und der Nationalen Sozialisten Mainz-Bingen-Kreuznach. Er gilt als gewaltorientiert und verherrlicht offen Hitlerdeutschland. Als Redner werden neben Grabowski Alexander Kurth, Christian Hehl, Detlef Walk und Dieter Riefling genannt, allesamt bekannte Nazis.

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