17.11.2011 Bandito Rosso/Berlin: RASH-/NEA-Tresen

Der russische Nationalismus ist in den letzten Jahren vor allem durch seine gewalttätige Form in die europäischen Schlagzeilen geraten – durch brutale Angriffe und Morde an vermeintlichen Migrant_innen, „politischen Feinden“ und antifaschistisch Aktiven.

Während verdeckt agierende terroristische Gruppierungen weiterhin zu gefährlicher und mörderischer Gewalt greifen, versuchen organisierte Nationalist_innen gleichzeitig zunehmend, sich einen seriösen Anstrich zu geben, mit dem Ziel, eine feste politische Größe zu werden. Bisher ist es nationalistischen Organisationen zwar noch nicht gelungen, sich politisch in zu etablieren. Mit ihren Positionen können sie jedoch auf gesellschaftlich weit verbreiteten xenophoben und nationalistischen Einstellungen der Mehrheitsbevölkerung aufbauen, welche bereits auch von der offiziellen Politik getragen und instrumentalisiert werden. 

Die Veranstaltung gibt einen Überblick über das Phänomen des russischen Nationalismus und Neofaschismus seit den 1990ern und stellt seine Strömungen sowie aktuelle Erscheinungsformen anhand einiger Beispiele dar. Außerdem wird das Phänomen des gesellschaftlichen Nationalismus im multiethnischen Russland von der Perestroika bis Heute nachgezeichnet, der eine große Herausforderung für zivilgesellschaftliche und antifaschistische Aktivist_innen darstellt.

Donnerstag, 17.11.2011, 20h RASH & NEA-Tressen (Bandito Rosso) 
Montag, 17.12.2011, 19.30h UJZ Karlshorst

Eine Veranstaltung des Siempre-Antifascista!-Bündnisses Berlin 
www.siempreantifa.tk

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