16.1.2016 Magdeburg: Nazis Wegbassen – Kein Trauerspiel für deutsche Täter!

Besorgte Bürger marschieren seit dem 19. Januar 2015 durch Magdeburg und verschaffen ihrer Wut auf Merkel, auf Geflüchtete, auf ihre Randgruppenposition und ihrer Empörung über das angeblich verschlafene Restvolk Ausdruck. Wir sagen: Ein Jahr lang Magida ist mehr als genug.

Begonnen hat Magida als Protestbewegung gegen die angeblich bevorstehende Islamisierung Magdeburgs. Diese Invasion der Muslime ist in den durchweg entsetzlichen Redebeiträgen kaum mehr Thema. Wohl darum, weil sie bisher nicht stattgefunden hat und auch nicht stattfinden wird. Jetzt geht es in den Brüllbeiträgen fast nur noch gegen Flüchtlinge und so genannte Gutmenschen. Gute Menschen werden dafür verantwortlich gemacht, dass es schlechten Menschen schlecht geht. Wären die guten Menschen auch ein bisschen schlecht, geht es schlechten Menschen besser – so die Magida-Logik. Das nennen sie dann Widerstand und manche sogar Politik. Dazu latschen sie ein bisschen rum und gucken böse. Manchmal rufen sie auch böse Wörter, für die sie in der Kita schon in der Ecke stehen mussten. Das ist heute nicht anders.

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