08.10.2016 Bundesweite Hogesa Demo in Dortmund stoppen

Hooligan-Demo soll am 8. Oktober durch die östliche Innenstadt führen Anmelder ist Marcel Kuschela alias „Captain Flubber“ aus Bremen. Der Hooligan und Musiker der Rechtsrock-Band „Kategorie C“ rechnet mit 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Dortmund – es könnten aber deutlich mehr werden. Kuschela plant eine Demonstration vom Stadthaus/Südbad durch die östliche Innenstadt bis ins Gerichtsviertel. Die Abschlusskundgebung soll auf dem Gerichtsplatz stattfinden. Das ist zumindest der Wunsch der Neonazis.

Allerdings ist die Demonstration noch nicht kooperiert – sie findet ja auch erst in gut zwei Monaten statt. Nicht nur daher will die Polizei noch nichts dazu sagen. „Wir werden uns vernünftig darauf vorbereiten. Aber es wäre unseriös, dazu jetzt schon etwas zu sagen“, heißt es dazu aus der Pressestelle der Dortmunder Polizei.
Besteht der Verein „Gemeinsam stark Deutschland e.V.“ (GSD) nur aus Neonazis? Nein. Er ist ideologisch sehr heterogen und nicht eindeutig im Neonazi-Spektrum zu verorten. Was die Gruppierung unter „Deutschland“ versteht, ist diffus und reicht von Reichsbürgerkonzepten bis zu einem „normalen“ Fussball-Nationalismus.
Was ihre Mitglieder und AnhängerInnen eint, ist das gemeinsame Feindbild: Linke, Geflüchtete, MigrantInnen, Muslime und PolizistInnen, ordnet das „Netz-gegen-Nazis.de“ die Gruppe ein.

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